Stadtplanung

Ein interdisziplinäres Studium bereitet darauf vor, unsere Städte fit für die Zukunft zu machen.

Stadtplanung: Selten ist der Name eines Studienfachs so eindeutig und doch zeigt erst die nähere Betrachtung wie vielfältig das Studium sein kann. Das Studium umfasst sowohl technisch-ingenieurswissenschaftliche Komplexe, etwa in Hinblick auf Infrastruktur wie Straßen, Wasser- oder Stromversorgung, als auch sozialwissenschaftliche Fragestellungen, denn lebendig wird eine Stadt erst durch ihre Menschen. Damit Infrastruktur und soziale Bedürfnisse zusammen passen, müssen angehende Stadtplaner/innen einiges über die Bedingungen sozialen Zusammenlebens lernen. Dies geht am besten, wenn Sie Stadtplanung im Ausland studieren, denn der Einblick in andere Kulturen erweitert den sozialen Horizont. Starten Sie die Planung des Auslandsstudiums mit einer kostenlosen Beratung von IEC:

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Die verschiedenen Inhalte des Studiums

Die Planungen der idealen Stadt sind immer ein Spiegel ihrer Zeit. Die Studierende erkennen, was von Dauer ist, was von religiösen und ideologischen Vorstellungen diktiert ist, die genauso dem Wandel unterliegen wie die technischen Anforderungen. Fächer wie Recht und Wirtschaft bereiten auf entscheiden Rahmenbedingungen der Stadtplanung vor. Auch Sinn für Computeranwendungen sollte man mitbringen, denn geplant wird heute natürlich am Rechner. Das Studium der Stadtplanung belässt es nicht bei der Theorie, sondern ist durch Projektarbeit und Praktika am echten Leben orientiert. Im Verlaufe des Studiums kann man sich auf Fachgebiete wie Umweltplanung spezialisieren oder sich mit der Immobilienentwicklung beschäftigen.

Die Berufsbezeichnung Stadtplaner/in wird von den Architektenkammern vergeben und setzt ein mindestens vierjähriges Studium voraus.

Master-Studium für die Berufsanerkennung notwendig

Neben dem grundständigen Studium an Universitäten und Fachhochschulen gibt es auch eine ganze Reihe von Aufbaustudiengängen, z.B. im Fachbereich Geografie. Ein Master-Studium ist üblich, denn die Berufsbezeichnung Stadtplaner/in wird von den Architektenkammern vergeben und setzt ein mindestens vierjähriges Studium voraus. Im Master-Studium können bestimmte Fachgebiete näher betrachtet werden, etwa das Thema Energieversorgung. Man bekommt auch das Handwerkszeug für Führungsaufgaben. Arbeitsmöglichkeiten finden Absolventen des Studiengangs Stadtplanung in Behörden von der Kommune bis zum Bund, bei Planungsbüros und großen Architektenbüros ebenso wie bei Immobilienentwicklern und Wohnungsgesellschaften.

Stadtplanung im Ausland studieren

Im Auslandsstudium können sich Stadtplaner/innen wertvolle Anregungen auf der Basis anderer städtebaulicher Traditionen verschaffen. Arbeitgeber sehen ein Auslandsstudium gern im Lebenslauf, zeugt es doch von Neugierde und Flexibilität. Neben den verbesserten Fremdsprachenkenntnissen entstehen bei einem Auslandsstudium vor allem neue interkulturelle Kompetenzen. Die sind wichtig bei der Zusammenarbeit in einem internationalen Team, spielen aber auch zunehmend bei der Stadtplanung eine wichtige Rolle, weil die Globalisierung auch unsere Städte verändert.

Universitäten im Ausland finden

Vergleichbare Studiengänge heißen bei englischsprachigen Studienprogrammen town, city oder urban planning. Neben den klassischen angelsächsischen Zielen für ein Auslandssemester in Übersee von den USA über Kanada bis Australien gibt es auch Angebote in Spanien und China. Britische Universitäten überzeugen mit interessanten Master-Programmen. Dabei profitieren deutsche Studierende von der Tatsache, dass sie dort ein komplettes Master-Studium mit dem Auslands-BAföG finanzieren können. Wählen Sie in der IEC Universitätssuche Ihr Zielland aus und finden die passende Universität für Ihr Auslandsstudium:

Universitäten für den Studiengang Stadtplanung im Ausland