Humanmedizin

Humanmedizin kann in vielen Fachbereichen im Ausland studieret werden, von Chemie über Physiologie bis Gesundheitsmanagement.

Humanmedizin gehört zu den längsten und anspruchsvollsten Studiengängen überhaupt. Dennoch ist der Drang zum Medizinstudium ungebrochen, denn kaum ein anderes Fach ermöglicht es, so viele verschiedene intellektuelle und menschliche Interessen zu vereinen. Humanmedizin gehört zu den wenigen Studienfächern, die nicht auf das Bologna-System mit Bachelor und Master umgestellt wurden. Die Regelstudienzeit beträgt zwölf Semester. Am Studienende steht das Staatsexamen. Die Inhalte und die Struktur des Studiums sind zwar hohe Hürden für ein Auslandsstudium, doch Studierende profitieren auch im diesem Fachbereich von Auslandserfahrungen und sollten gerne Humanmedizin im Ausland studieren. IEC berät Sie gerne zu Ihren Optionen im Ausland:

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Auslandssemester im Grundstudium

Im Vorklinischen Bereich, der mit der ersten ärztlichen Prüfung abgeschlossen wird, stehen medizinische und physiologische Grundlagen auf dem Programm. Begeisterung für Biologie, Chemie und Physik sind deshalb Voraussetzung, um das anspruchsvolle Studium zu schaffen. Eine Hürde ganz anderer Art stellt für viele Studierende das Sezieren dar: An menschlichen Leichen erlernt man dabei Grundlagen der Anatomie. Praxiserfahrung wird zunehmend in deutschen Medizinstudiengängen schon in der Vorklinik integriert. Generell üblich sind allerdings nur das dreimonatige Pflegepraktikum sowie der Erste-Hilfe-Test. In dieser frühen Phase des Studiums können Sie biologische, chemische oder anderen Grundlagen der Medizin im Ausland studieren und diese wahrscheinlich sogar anrechnen lassen. Ein Auslandssemester in Medizin kann an der Monash University in Australien belegt werden.

Ob für die eigene medizinische Praxis oder eine wissenschaftliche Karriere: Ein Auslandsstudium in Humanmedizin eröffnet in jedem Falle viele Perspektiven. 

Der praktische Teil des Studiums

Diagnose und Behandlung von Krankheiten prägen den zweiten Teil des Studiums, den klinischen Bereich. Die Spezialisierungsmöglichkeiten sind breit gefächert. Blockpraktika geben Einblick in den Arbeitsalltag in Krankenhäusern und Arztpraxen. Grundlagen für alle Studierenden sind Innere Medizin und Chirurgie, die alle auch während der viermonatigen Praxisphase, der so genannten Famulatur, im Krankenhaus durchlaufen. Andere Disziplinen wie Augenheilkunde, Kardiologie, Neurologie etc. wählt man nach den persönlichen Interessen. Im zweiten Staatsexamen wird am Ende des Studiums der Humanmedizin das gesamte im Studium erworbene Wissen in einer einwöchigen Prüfungsphase abgefragt. Danach kann man die ärztliche Zulassung, Approbation genannt, beantragen. Wer selbstständig in eigener Praxis arbeiten will, braucht dazu die Zulassung zum Facharzt. Im Schnitt müssen dazu sechs Jahre Assistenzarzt in einer Klinik absolviert werden.

Humanmedizin im Ausland studieren

In der praktischen Phase des Medizinstudiums ist es eher unwahrscheinlich, ein Auslandssemester absolvieren zu können, dessen Leistungen für das Studium angrechnet werden. Einen Blick über den Tellerrand gewinnen Sie, bei einem kompletten Studium im Ausland. Dabei kann der Studienort nach fachlichen Kriterien ausgewählt werden: Wo arbeiten z.Zt. die Besten meiner Disziplin? Oder man wählt einen breiteren Ansatz, um mehr über den Umgang mit Krankheit und Gesundheit in anderen Kulturen zu erfahren. Ob für die eigene medizinische Praxis oder eine wissenschaftliche Karriere: Ein Auslandsstudium in Humanmedizin eröffnet in jedem Falle viele Perspektiven. Die Entscheidung für ein Medizinstudium im Ausland fällt oft schwer, denn:

  • Leistungen anzuerkennen muss von Fall zu Fall einzeln betrachtet werden und sind nicht garantiert
  • Die lange Regelstudienzeit kann sich zusätzlich verlängern
  • Wenige Universitäten im Ausland bieten Medizin im Auslandssemester an
  • Ein Abschluss im Ausland berechtigt nicht automatisch dazu auch in Deutschland als Arzt praktizieren zu können

Gesundheitsmanagement statt Medizin

Um die Auswahl an Universitäten zu erweitern, können Sie naturwissenschaftliche Fächer oder Gesundheitswissenschaften wie Physiologie im Ausland belegen. Es bieten sich aber auch weniger praxisorientierte Studiengänge an, die einer Karriere im Gesundheitsmanagement förderlich sein können. Die IEC Universitätssuche hilft Ihnen bei der Eingrenzung der Möglichkeiten:

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