Freiwilligenarbeit

Freiwilligenarbeit im Ausland: Sammeln Sie wertvolle persönliche und praktische Erfahrungen im Ausland

Freiwilligenarbeit im Ausland

Spannend klingt es natürlich, in Südafrika ein Löwenprojekt zu unterstützen, in einem argentinischen Krankenhaus zu arbeiten, oder sich für Menschenrechte in Nepal zu engagieren. Viele fragen sich aber, ob sich der Zeitaufwand überhaupt lohnt – ist es nicht wichtiger, stattdessen das Studium zügig abzuschließen und, wenn überhaupt, für Praktika ins Ausland zu gehen? Bei genauerer Betrachtung wird schnell deutlich, dass Freiwilligenarbeit nicht nur persönlich wertvolle Erfahrungen bringt, sondern auch für die berufliche Zukunft ein großer Gewinn sein kann.

Freiwillig helfen

Unter den Begriff Freiwilligenarbeit fallen beispielsweise Workcamps, das Volunteering und Freiwilligendienste wie das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). In allen Fällen steht grundsätzlich der Gedanke im Vordergrund, sich sozial zu engagieren, seine Aufmerksamkeit und seine Zeit einer guten Sache zu widmen und tatkräftig zu helfen, ohne dafür bezahlt zu werden. Die auf diese Weise motivierte Unterstützung wird von Menschen auf allen Kontinenten benötigt und gibt dem Freiwilligen die Chance, seinen Horizont in mitunter sehr fremden Ländern und Kulturen zu erweitern, wenngleich populäre Reiseziele wie Kanada und Australien natürlich ebenfalls möglich sind. Auch die Dauer einer solchen Arbeit ist total unterschiedlich und bietet Ihnen große Flexibilität: Ob man in einem Hilfsprojekt nur einige Wochen, mehrere Monate oder ein Jahr arbeitet, oder mehrere Projekte verbindet, richtet sich nach Ihren Voraussetzungen und Wünschen.

Die Möglichkeiten

Genauso vielfältig wie die Dauer und die Ziele sind die Bereiche, in denen man seine Hilfe einbringen kann. Oft ist es die soziale Arbeit, die Freiwillige reizt, so kommen sie zum Beispiel in Bildungs-, Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen unter. Auch Projekte im Umwelt-, Tier- und Denkmalschutz sind beliebt und häufig eng verbunden mit Kulturarbeit, Bauprojekten und der Tourismusbranche. Letztere spielt in vielen Ländern eine große entwicklungspolitische Rolle und ist demnach nicht weniger wichtig als andere Bereiche der Freiwilligenarbeit. Dazu gehört auch die Medizin: Die Arbeit in der AIDS-Hilfe oder der Psychiatrie ist ein gutes Beispiel dafür,  dass der Schritt zum Auslandspraktikum zudem gar nicht so weit ist wie vielleicht gedacht. Die Anerkennung als Fachpraktikum für Ihr Studium  ist in vielen Fällen durchaus möglich.

Der Gewinn

Da das Engagement unbezahlt ist, werden meistens immerhin Unterkunft und Verpflegung vor Ort gestellt. Trotz Arbeit entstehen zum Teil Kosten – dennoch lohnt sich der Aufwand ganz eindeutig. Junge Menschen können in das Arbeitsleben eines anderen Landes hinein schnuppern, internationale Kontakte sammeln, und Fremdsprachenkenntnisse entscheidend verbessern, indem sie täglich intensiv mit Einheimischen in Kontakt sind. Neben einem konkreten Punkt auf dem Lebenslauf gewinnt man aber auch an Weltoffenheit, Durchhaltevermögen und Selbstständigkeit dazu, wichtigen Soft Skills also.
Es kann vorkommen, dass ein Azubi- oder Studentenstatus im Heimatland oder ein bestimmtes Alter vorausgesetzt werden.

Weitere Infos

Was man noch bedenken muss, welche zahlreichen Möglichkeiten es für Freiwilligenarbeit & Volunteering im Ausland gibt, und alle weiteren Infos finden Sie auf:

Freiwilligenarbeit allgemein: www.freiwilligenarbeit.de
Workcamps sowie Kurzfrist-Projekte: www.freiwilligenarbeit.de/freiwilligendienste-im-ausland/workcamps.html
Internationaler Freiwilligendienst des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: www.weltwaerts.de