Business & MBAs

Mehr als die Hälfte der "WiWis" verbringen mindestens ein Auslandssemester während des Studiums.

Study Business Abroad

Wer sich für das Fach Wirtschaftswissenschaften entscheidet, hat nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium gute Aussichten auf einen Job: Wirtschaftswissenschaftler/innen werden nach wie vor am häufigsten von Unternehmen gesucht. Laut der aktuellen Job Trend Studie 2011 des Staufenbiel Instituts suchen deutsche Unternehmen zu 51 Prozent Absolvent/innen aus den Wirtschaftswissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre. Die Wirtschaftswissenschaften gehören nach wie vor zu den beliebtesten Studienfächern unter deutschen Studierenden. Fakt ist, dass wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse die Karriereperspektive ­erheblich verbessern, zudem gibt es eine Vielzahl ­unterschiedlichster Spezialisierungsrichtungen, von den klas­sischen Fächern wie Rechnungswesen über neuere Disziplinen wie Tourismusmanagement bis hin zu interdisziplinären Fächern wie Wirtschaftssoziologie oder Wirtschaftsrecht.

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Kaum ein Unternehmen lässt sich heute noch ohne die Berücksichtigung komplexer internationaler Wirtschafts- und Handelsbeziehungen analysieren und verstehen. Ein grundlegendes Verständnis der Dependenzen und Zusammenhänge internationaler Wirtschaftsbeziehungen ist essentiell, will man später auf einem immer internationaler werdenden Arbeitsmarkt als Wirtschaftswissenschaftler/in Fuß fassen. Internationale Kompetenz lässt sich im heimischen Vorlesungssaal jedoch allenfalls als graue Theorie vermitteln. Um sich die gefragten Softskills anzueignen, ist ein Studienaufenthalt im Ausland unerlässlich. Ein Auslandsstudium bietet Wirtschaftwissenschaftler/innen die einmalige Chance, über den Tellerrand hinaus zu blicken, andere Spezialisierungskurse zu belegen und nebenbei hat man auch noch Gelegenheit, während seiner Studienzeit im Ausland ein globales Netzwerk mit internationalen Studierenden aufzubauen, das für die spätere Karriere ebenfalls von Vorteil sein kann.

Um seinen Lebenslauf für die spätere Karriere mit allem gefragten Know-How zu füllen, ist ein Auslandsstudium, sei es nun ein gesamtes Studium oder nur ein Auslandssemester, mittlerweile ein Muss für alle angehenden Wirtschaftwissenschaftler/innen. Laut einer aktuellen Studie des Bundesministerium für Bildung und Forschung hat sich die Mobilität der Wirtschaftswissenschaftler/innen seit 1994 ungefähr verdoppelt, von 5 auf 11 Prozent. Die Tendenz ist steigend, da es offensichtlich ist, dass der Berufseinstieg mit einem vorzeigbaren Auslandsstudium wesentlicher leichter ist.

Um sich von der Masse hervorzuheben, ist es  wichtig, sich frühzeitig während des Studiums Gedanken zu machen, welche Spezialisierung man einschlagen möchte. Ein Auslandsstudium eröffnet einem meist neue Ideen und Studienspezialisierungen, die die Heimatuniversität nicht bieten kann. Und wer später in einem internationalen Unternehmen tätig sein möchte, kann mit einem Auslandsstudium wie zum Beispiel International Business nur punkten. Egal, für welche Fachrichtung und für welches Arbeitsfeld sich Absolventen nach ihrem Studium entscheiden, Internationalität und globales Denken spielen im Bereich der Wirtschaft mittlerweile in allen Branchen eine wichtige Rolle.

Ein Auslandsstudium zeugt nicht nur von Selbständigkeit, Eigeninitiative und Organisationstalent. Wer im Ausland studiert hat, verfügt über Fremdsprachenkenntnisse auf hohem Niveau und hat tiefergehende Kenntnisse über Land und Leute einer fremden Kultur. Dabei spielt es keine Rolle, ob man nur für ein Auslandssemester oder für einen ganzen Bachelor , Master oder PhD an eine Universität ins Ausland geht.


Wirtschaftswissenschaften
Grob unterscheiden lassen sich in den Wirtschaftswissenschaften, die dem Studiengebiet der Sozialwissenschaften untergeordnet werden, zwei Richtungen: die Betriebswirtschaftslehre (BWL) untersucht die Prozesse und Gesetzmäßigkeiten einzelner Unternehmen und liefert so ­Erkenntnisse über betriebliche Abläufe und Strukturen. Die Volkswirtschaftslehre (VWL oder Nationalökonomie) schaut eher auf das große Ganze und erforscht die Wechsel­wirkungen, Abhängigkeiten und Gesetzmäßigkeiten im Zusammenspiel zwischen Staat, Gesellschaft und Wirtschaft, sowohl im Hinblick auf einzelne wirtschaft­liche Einheiten (Mikroökonomie) als auch gesamtwirtschaftlich (Makroökonomie).

Betriebswirtschaftslehre
Ein Betriebswirtschaftstudium vermittelt Theorien für die Bewältigung der verschiedenen Führungsaufgaben zur erfolgreichen Unternehmenssteuerung. Angehende Betriebswirtschaftler/innen bekommen in ihrem Studium zunächst das Grundwissen wie z.B. Controlling, Finanzen, Vertrieb, Marketing, Logistik, Produktionssteuerung, Personalwesen und Unternehmensplanung vermittelt. Die einzelnen Disziplinen können im Verlauf des Studiums auch als Schwerpunktfächer weiter vertieft werden.

Betriebwissenschaftler/innen müssen im Berufsleben vor allem Projekte managen und Zahlen für Prozesssteuerungen analysieren können. Ihr Wissen wird überall dort gebraucht, wo Unternehmensprozesse geplant, organisiert und überwacht werden. Wer Betriebswirtschaften studiert, kann später mit seinem gelernten Wissen in vielen verschiedenen Bereichen in einem Unternehmen eingesetzt werden, zum Beispiel in Handel, Logistik, Finanzen (Banken) oder Versicherungen. In diesen Positionen übernehmen Betriebswissenschaftler/innen schnell Führungspositionen und tragen Verantwortung für Abläufe innerhalb des jeweiligen Unternehmens. Auch im Bereich Personalwesen oder Marketing werden Betriebs­wissen­schaftler/innen gerne eingesetzt. Ein weiteres ­potentielles Arbeitsfeld ist die Wirtschafts- und Unternehmens­beratung. In diesem Bereich wenden Wirt­schafts­wissen­schaftler/innen ihr theoretisches Wissen an, um ­Prozesse innerhalb eines Unternehmens zu analysieren. Aber auch im Öffentlichen Dienst finden Betriebswirte interessante Jobmöglichkeiten, denn ähnlich wie in der freien Wirtschaft müssen auch im öffentlichen Bereich Arbeitsprozesse geplant, ­organisiert, analysiert und optimiert ­werden, sodass ­Kosten und Nutzen in einem möglichst günstigen Verhältnis ­stehen.

Volkswirtschaftslehre

Gegenstand der Volkswirtschaftslehre (VWL) ist die Untersuchung und Veranschaulichung der Prozesse, die in der Wirtschaft eines Staates eine Rolle spielen. Angehende Volkswirte entwickeln hierfür ökonomische Modelle, mit deren Hilfe sich die verschiedenen Größen im Wirtschaftsprozess quantitativ erfassen lassen. Durch die Anwendung mathematischer Methoden können Gesetzmäßigkeiten festgestellt werden, die die Grundlage für die Berechnung zukünftiger Entwicklungen bilden. Neben mathematischen Methoden greifen Volkswirtschaftler/innen auch auf Erkenntnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften zurück.

Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der Volkswirtschaftslehre zahlreiche neue praktische Anwendungsgebiete entwickelt, die die Methoden der Wissenschaft auf ganz unterschiedliche Themengebiete ausweiten. Das Studium der Volkswirtschaftslehre bietet daher viele interessante Verknüpfungsmöglichkeiten mit anderen Fächern wie zum Beispiel Politik, Erziehungswissenschaften, Umweltwissenschaften oder Soziologie. Während sich Betriebswirte auf einzelbetriebliche Phänomene spezialisieren, werden Volkswirte vor allem da beschäftigt, wo betriebsübergreifende wirtschaftliche Aspekte oder sogar die Volkswirtschaft insgesamt im Mittelpunkt des Interesses steht. Absolvent/innen der Volkswirtschaftslehre werden unter anderem in der Wirtschaftspolitik, Wirtschaftsplanung, aber auch im Rechnungs- und Bilanzwesen, in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, in öffentlichen Institutionen und in Banken eingesetzt.

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