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Erfahrungsbericht: Sebastian Przetak

Sebastian Przetak
„Bunt und International“

Vielfalt – beschreibt meine Erfahrung in Australien am treffendsten. Angefangen von den unterschiedlichen Kulturen der verschiedenen Menschen, die ich kennengelernt habe, über die vielen Möglichkeiten dort zu studieren, zu reisen, zu leben, bis hin zu der beeindruckenden Flora und Fauna. Ich habe so viel über verschiedene Kulturen und über mich selbst gelernt. Rechtzeitig zu planen und sich über diverse Kanäle (Online, Berichte, Infoveranstaltungen etc.) über Semesterzeiten, Kursinhalte und andere Angebote der verschiedenen Universitäten zu informieren, hat sich am Ende ausgezahlt. Es sind natürlich auch organisatorische oder bürokratische Hürden zu nehmen, die aber mit Hilfe der IEC und dem klar strukturierten Bewerbungsprozess leicht zu meistern waren.

Vorbereitung

Ich denke es ist wichtig, sich von Beginn an mit den Möglichkeiten und Zielen des eigenen Auslandsstudiums auseinanderzusetzen. Was passt zu meinem Studium und was möchte ich mit dem Auslandssemester noch erreichen? Will ich meine Sprachkenntnisse für den späteren Job verbessern oder andere Kulturen kennenlernen und wähle daher auch bewusst mal ein völlig fremdes Land? Für mich spielten die englischen Sprachkenntnisse aufgrund meiner Studienrichtung eine große Rolle und so machte ich mich auf die Suche nach einer passenden Uni in einem englischsprachigen Land, die inhaltlich das bot, was ich wollte. Bei der IEC habe ich dann nur einmalig alle notwendigen Unterlagen eingereicht und der Rest lief fast wie von selbst. Nachdem die Zusage der GU kam, konnte ich mein Visum beantragen und anschließend den Flug buchen. Als es dann soweit war und ich am Flughafen in Brisbane ankam, wartete dort wie geplant ein Mitarbeiter vom pick up service meiner Uni, der mich direkt bis vor die Haustür meiner ersten Unterkunft fuhr.

Wohnen und Leben in Brisbane

Nach meiner Ankunft realisierte ich, dass die Wohnungssuche vor Ort einfacher ist, da ich Wohnung und Mitbewohner*innen direkt kennenlernen konnte. Meine erste Wohnung entsprach nicht ganz meinen Vorstellungen und so habe ich mir online über die Seite flatmates.com.au ein neues WG-Zimmer gesucht und gefunden. Das shared house lag in der Nähe meiner Uni (Nathan Campus) und ich lebte mit jungen Leuten aus den unterschiedlichsten Ländern (Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, China, Indonesien, Slowakei und Taiwan) zusammen, die größtenteils berufstätig waren. Im Vergleich zur Wohnheimmiete  von ca. 175 AUD habe ich mit nur 140 AUD Miete pro Woche relativ günstig gewohnt. Die Erfahrung, sich im fremden Land eine eigene Wohnung selbständig zu organisieren, gehörte für mich irgendwie dazu und gleichzeitig habe ich somit das Leben in den suburbs von Brisbane besser kennengelernt. Eine Besonderheit sind die Ausmaße und die Bauweise in den residential areas mit ihren Ein- und Zweifamilienhäusern, den sogenannten Queenslandern. Das Verkehrssystem ist dementsprechend sehr auf das Autofahren ausgerichtet und der public transport durch Buslinien geprägt. Grundsätzlich ist das Leben in einem so westlichen Land wie Australien, insbesondere in einer Stadt wie Brisbane, dem multikulturellen Großstadtleben in Deutschland sehr ähnlich.

Studium am Nathan Campus der Griffith University in Brisbane

Die GU ist sehr um ihre Studierenden bemüht. Es gibt ähnlich wie in Deutschland eine Orientierungswoche mit unterschiedlichen Angeboten. Zusätzlich zu Pflichtveranstaltungen habe ich an einigen optionalen Events teilgenommen, um ein Gefühl für den Campus zu bekommen und Kontakte zu knüpfen. Neben vielen deutschsprachigen Kommiliton*innen lernte ich schnell Studierende aus aller Welt kennen, die dort schon länger studierten bzw. ihren gesamten Master an der GU absolvierten. Das hat mir den Einstieg erleichtert und gleichzeitig fand ich Freunde, mit denen ich viel unternommen habe. Beim Studium habe ich oft auf Onlineressourcen zurückgegriffen und die vielfältigen Beratungs- bzw. Unterstützungsangebote der Uni wahrgenommen.

Reisen in Australien

Australien hat viel mehr zu bieten als den stereotypischen roten Sand und Kängurus. Ich habe bisher noch keine so abwechslungsreiche Landschaft und Tierwelt erlebt. Neben dem typischen Outback war ich vor allem von der grünen Ostküste rund um Cairns begeistert. Tropische Strände, Wasserfälle und Regenwald wechseln sich hier ab mit trockenen Wäldern bzw. Savannen mit den typischen Eukalyptusbäumen und Termitenhügeln.

Die Vogelwelt ist exotisch und einzigartig. Neben Kängurus und Wallabys können hier auch gefährlichere Tiere wie Krokodile in natura beobachtet werden. Die schönste Zeit hatte ich bei verschiedenen Campingtrips mit Freunden und gemieteten Camper-Vans. Wer sich an die gängigen Regeln hält (festes Schuhwerk bei bushwalks, ausgeschriebene Wege nutzen usw.) braucht auch vor dem wildlife keine Angst zu haben. Beim Reisen und erkunden Australiens haben mir die Erfahrungen anderer Studierender und Reisender geholfen. Von den Menschen vor Ort bzw. den locals habe ich oft die nützlichsten und interessantesten Tipps erhalten.

Zusammenfassung

Die Erfahrungen während meines Studiums im Ausland waren vielfältig und gleichzeitig einzigartig. Zudem hat mich der Kontakt zu den unterschiedlichen Menschen und Kulturen sowie der Umgang der weißen Australier*innen mit der indigenen Bevölkerung zum Nachdenken gebracht und dazu geführt, dass ich andere Perspektiven auf gewisse Themen erlangt habe. Somit habe ich auch meine interkulturellen Kompetenzen ausgebaut und gelernt, wie man mit gewissen Schwierigkeiten umgeht. Frühzeitig anzufangen sich zu informieren und einzulesen gab mir Sicherheit und schaffte Raum für Spontanität im Auslandsstudium. Dabei hat insbesondere die unkomplizierte Unterstützung der IEC meinen Bewerbungsprozess sehr erleichtert. Ich bin sehr dankbar für diese tolle Erfahrung und würde es jederzeit wieder machen.