Erfahrungsbericht: Sebastian Beckschulte

„Ich kann wirklich nur jedem wärmstens empfehlen, den Schritt in ein anderes Land, eine andere Kultur oder gar einen anderen Kontinent zu gehen! Es ist eine einmalige Chance tiefe, intensive und eindrucksvolle Blicke in ein anderes Leben zu bekommen.“

Ein halbes Jahr in den sonnigen Süden Kaliforniens
Auslandssemester als Freemover in Fullerton
Für ein halbes Jahr über den „großen Teich“ und im wohl schönsten Bundesstaat der Vereinigten Nationen von Amerika studieren?!
Was am Anfang noch nach einem großen Traum klang und oft belächelt wurde, ist nach einem dreiviertel Jahr intensiver Vorbereitungen und Planungen wahr geworden.
Mein Name ist Sebastian Beckschulte (5. Semester Wirtschaftsingenieurwesen) und ich habe die große Ehre, für ein Semester an der California State University in Fullerton zu studieren.
Fullerton ist eine 150.000 Einwohnerstadt und grenzt südlich an die Mega-Metropole Los Angeles. Die Universität selber zählt fast 40.000 Studierende und der Campus erstreckt sich über eine Fläche von fast 3 km^2. Berühmt ist die Universität für ihren Ruf in der Fachrichtung „Business“ und rangiert hier auch regelmäßig unter den besten staatlichen Universitäten des Landes.

Organisation und Unterstützung durch das IEC-Team
Durch zufällige Recherchen im Internet bin ich auf die Homepage des IEC-Teams gestoßen und war sofort von dem vielfältigen Angebot für Freemover überrascht. Anfangs kritisch, da der angebotene Service für Studenten auch kostenlos ist, dachte ich mir, es einfach einmal zu versuchen, jedoch ohne mir wirklich viele Hoffnungen auf Erfolg zu machen. Denn mal ehrlich, was ist heutzutage noch kostenlos?!
Im Nachhinein war es ein echter Glücksgriff für mich und es kam es mir fast so vor, als sei ich in ein Reisebüro gegangen und hätte ein "Rundum-Sorglos-Paket" gebucht.
Bereits zwei Tage nach meiner Registrierung rief mich, total unerwartet, meine spätere Beraterin an und erkundigte sich schon nach meinem aktuellen Bewerbungsstand.
Diese hatte mir alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen für meine ausgewählte Uni, die CSUF, direkt zugesendet.
Von den Vorbereitungen und dem Zusammentragen der Unterlagen, dem Zusenden bewerbungsrelevanter Formulare, dem Einreichen der Bewerbung, den notwendigen Sprachtests, der Visumsbeantragung, der Kontaktaufnahme mit der Uni, dem Flugpaketangeboten, den Reiseversicherungen, den Finanzierungsangeboten, den Facebookgruppen, den Webinaren... Das IEC-Team hat weitaus mehr für mich getan als ich jemals mit gerechnet hätte.
Es erwartet einen wirklich total kompetente Hilfe und ständige Erreichbarkeit auch für banalste Fragen.
Vor allem aber ihre regelmäßigen Anrufe bei mir und die Statusabfragen meiner "Bewerbungsfortschritte" waren echt genial! So kam ich zu keinem Zeitpunkt auf den Gedanken, die Vorbereitungen "schleifen zu lassen" und gleichzeitig gaben diese mir das Gefühl, wirklich gut aufgehoben und betreut zu werden.

Zusammenhalt „Groß“ geschrieben
Alleine in ein fremdes Land, gar auf der anderen Seite der Welt? Da ist sozialer Anschluss besonders wichtig. Diesen zu finden war für mich nicht sonderlich schwer. Zum einen bietet die Universität sehr viele Veranstaltungen an, indem sich Studenten kennen lernen können, zum anderen sind die Amerikaner deutlich aufgeschlossener und neugieriger gegenüber der deutschen Kultur, als ich erwartet habe. Generell bin ich sehr überrascht, wie freundlich, hilfsbereit und kontaktfreudig die Amerikaner sind. Aber vor allem der Zusammenhalt ist hier sehr beeindruckend und imponierend. Besonders deutlich wird das, wenn mal wieder eines der Baseball-, Soccer- oder Basketballspiele der Universitätsclubs ansteht und die hauseigenen Stadien sich mit Studenten füllen.

Das Leben auf und um dem Campus
Als Auslandsstudent lebe ich in einer Art Studentenwohnheim, direkt auf dem Campus. Wie ich das Leben in einem solchen Studentenwohnheim beschreiben soll? Nun, ich habe bisher immer gedacht, dass das Leben in solchen Studentenwohnheimen, wie es in Filmen wie „American Pie“ beschrieben wird, frei erfunden sei… Doch das Leben hier ist genau so! Und ich find’s gut so.
Freizeittechnisch kann ich ebenfalls nur schwärmen! Seien es universitätsinterne Veranstaltungen oder Spontantrips zu den berühmtesten Stränden, wunderschönen Nationalparks oder Riesenstädte wie Las Vegas, San Diego oder San Francisco.
Zum Schluss noch das Wetter: Wolken sind eine absolute Seltenheit, der Regen beginnt frühestens Ende November und es wird wohl auch nicht kälter als 18°C.
Ich kann wirklich nur jedem wärmstens empfehlen, den Schritt in ein anderes Land, eine andere Kultur oder gar einen anderen Kontinent zu gehen! Es ist eine einmalige Chance tiefe, intensive und eindrucksvolle Blicke in ein anderes Leben zu bekommen.
Ich würde es jederzeit wieder tun! Aber nur mit dem IEC-Team!

Schöne Grüße aus dem sonnigen Süden Kaliforniens.