Erfahrungsbericht: Sebastian Beckschulte

Sebastian Beckschulte
„Für ein halbes Jahr in den sonnigen Süden Australiens, nach Melbourne“

Für ein halbes Jahr in die zweitgrößte Stadt Australiens

Auslandssemester in Melbourne

Für ein halbes Jahr über 16.500 km von Zuhause entfernt, um in Down Under zu studieren?!

Wovon viele Studierende träumen, wurde für mich nach einem dreiviertel Jahr der Vorbereitungen und Planungen wahr.

Mein Name ist Sebastian Beckschulte (2. Semester Master of Science, Wirtschaftsingenieurwesen) und ich habe die Ehre, für ein Semester an der Swinburne University of Technology in Melbourne zu studieren.

Melbourne ist mit seinen 4,5 Millionen Einwohnern eine dynamische und kosmopolitische Stadt, die sich selber oft auch als Australiens Künstler- und Sporthauptstadt bezeichnet. Die prächtige Goldrausch-Ära-Architektur und die multikulturelle Gesellschaft spiegeln die jüngste Vergangenheit der Stadt wider, während Street Art, Top-Museen und alternative Veranstaltungsorte auf ihre heutige Persönlichkeit verweisen.

Der Stadtcharakter von Melbourne hängt stark von innerstädtischer Nachbarschaft ab. Trotz einer langjährigen Nord-Süd-Trennung (Grelles St. Kilda vs. Hipster Fitzroy) gibt es eine Verbindung über Bars, Cafés, Restaurants, Festivals und ihren Bewohnern, die die Grenzen überschreiten. So hat sich die Innenstadt mittlerweile neu erfunden, mit schicken Restaurants und zahllosen Dachterrassen, die sich in ehemaligen Industriegebäuden widerfinden.

Die Melburnians, wie sich die Einwohner Melbournes selber nennen, sind absolut sportverrückt. Leidenschaftliche Fans von AFL-Fußball (footy), Cricket und Pferderennen, aber auch stolz auf ihr Grand Slam Turnier im Tennis und Formel-1 Rennen.

Die Swinburne University of Technology selber zählt fast 23.000 Studierende und liegt im Süden der Mega-Metropole Melbourne. Berühmt ist die Universität für ihren Ruf in den Fachrichtungen „Business & Marketing“ und „Design & Engineering“ und versteht es wie kaum eine andere Lehreinrichtung, schwerpunktübergreifend zu lehren und zu vernetzen, sodass sie auch hier regelmäßig unter den besten Universitäten des asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraumes rangiert.

Ausblick vom Brighton Beach auf die Skyline von Melbourne

Organisation und Unterstützung durch das IEC-Team

Da ich in der Vergangenheit bereits äußerst positive Erfahrungen mit dem IEC-Team gemacht habe, stand für mich von vorn herein fest, wenn ich noch einmal den Schritt zu einem Auslandssemester wagen sollte, dann nur mit dem IEC-Team.

Der kostenlose Service für Studenten lässt wirklich keine Wünsche offen.

Bereits 12 Stunden nach meiner Bekundung über ein Interesse eines Auslandssemsters rief mich meine persönliche Betreuerin auch schon telefonisch an, um bereits erste Informationen mit mir auszutauschen und den weiteren Ablauf des Bewerbungsverfahrens mit mir zu besprechen.

Zeitgleich hatte sie mir alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen für meine ausgewählte Uni direkt zugemailt.

Von den Vorbereitungen und dem Zusammentragen der Unterlagen, dem Zusenden bewerbungsrelevanter Formulare, dem Einreichen der Bewerbung, den notwendigen Sprachtests, der Visumsbeantragung, der Kontaktaufnahme mit der Uni, dem Flugpaketangeboten, den Reiseversicherungen, den Finanzierungsangeboten, den Facebookgruppen, den Webinaren... Das IEC-Team hat für mich weitaus mehr getan als ich jemals mit gerechnet hätte.

Es erwartet einen wirklich professionelle Hilfe und ständige Erreichbarkeit auch für banalste Fragen.

Vor allem aber ihre regelmäßigen Anrufe bei mir und die Statusabfragen meiner "Bewerbungsfortschritte" waren echt genial! So kam ich zu keinem Zeitpunkt auf den Gedanken, die Vorbereitungen "schleifen zu lassen" und gleichzeitig gaben diese mir das Gefühl, wirklich gut aufgehoben und betreut zu werden.

Gastfreundschaft „Groß“ geschrieben

Alleine in ein fremdes Land, gar auf der anderen Seite der Welt? Da ist sozialer Anschluss besonders wichtig. Diesen zu finden war für mich nicht sonderlich schwer. Zum einen bietet die Universität und ihr International Office unzählige Veranstaltungen an, indem sich Studenten kennen lernen können, zum anderen sind die Australier deutlich aufgeschlossener und neugieriger gegenüber der deutschen Kultur, als ich erwartet habe. Generell bin ich sehr überrascht, wie freundlich, hilfsbereit und kontaktfreudig die Australier sind, obwohl ich in Freundeskreisen bereits darauf hingewiesen wurde. Aber vor allem der Zusammenhalt ist hier sehr beeindruckend und imponierend. Besonders deutlich wird das, wenn mal wieder eines der unzähligen Sportveranstaltungen ansteht und sich die größten Stadien der Südhalbkugel mit Melburnians füllen.

Koalabär an der Great Ocean Road

Das Leben auf und um den Campus

Das Leben auf dem Campus ist auf jeden Fall viel bunter als ich es jemals an einer deutschen Universität erlebt habe. Zahllose Veranstaltungen in jeder erdenklichen Form und auch während des Semesters beleben den Campus ungemein.

Als Study-Abroad-Student lebe ich in einer WG direkt im Central Business District in Melbourne, 10 Minuten mit Straßenbahn von meiner Universität entfernt. Wie ich das Leben in einer Studenten-WG mit einem Franzosen, einem Thailänder und einem Mexikaner beschreiben soll? Nun, es ist sehr „international“, witzig, lehrreich und sehr prägend. Natürlich nur im positiven Sinne ;)

Freizeittechnisch kann ich ebenfalls nur Positives berichten! Seien es universitätsinterne Veranstaltungen oder Spontantrips zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten, wunderschönen Nationalparks mit einer unbeschreiblichen Pflanzen- und Tierwelt oder Reisen in die Riesenstädte wie Sydney, Hobart oder Adelaide.

Zum Schluss noch das Wetter: Der Sommer beginnt bereits Mitte Oktober und so werden zu dieser Jahreszeit auch die Wolken immer seltener. Aufgrund der geographisch besonderen Lage ist es aber trotzdem möglich, alle Merkmale der vier Jahreszeiten an einem Tag zu erleben (four seasons in a day).

Ich kann wirklich nur jedem wärmstens empfehlen, den Schritt in ein anderes Land, eine andere Kultur oder gar einen anderen Kontinent zu gehen! Es ist eine einmalige Chance tiefe, intensive und eindrucksvolle Blicke in ein anderes Leben zu bekommen und sich auch selber besser kennen zu lernen.

Gruppenbild mit Freunden an der St. Pauls Cathedral (3.v.l. Sebastian Beckschulte)

Ich würde es jederzeit wieder tun! Aber nur mit dem IEC-Team!

Schöne Grüße aus dem wunderschön sonnigen Süden Australiens

Sebastian Beckschulte