Erfahrungsbericht: Sam Stöhr

Sam Stöhr
„Der ausschlaggebende Punkt, ins Ausland zu gehen, war definitiv die Horizonterweiterung und die Möglichkeit, ein anderes universitäres System kennen zu lernen.“

Motivation

Der ausschlaggebende Punkt, ins Ausland zu gehen, war definitiv die Horizonterweiterung und die Möglichkeit, ein anderes universitäres System kennen zu lernen. Nicht nur ist der gesamte Aufbau hier in Canada anders, sondern auch die Inhalte, didaktischer Hintergrund und die Herangehensweise an Lerninhalte.

Ein Auslandsaufenthalt macht sich nicht nur im Lebenslauf gut, sondern dient auch dazu, Leute aus aller Welt kennen zu lernen und neue Kontakte zu knüpfen. Gerade an nordamerikanischen Universitäten ist der Anteil an internationalen Studenten sehr hoch und trägt maßgeblich zu einem interessanten Studienumfeld bei.
Zudem werden Kurse und Vorlesungen angeboten, die sehr spezifisch sind und ich so aus Deutschland nicht kannte. Man kann sich in verschiedenen Disziplinen ausprobieren und die inhaltliche Vielfalt genießen.
Auslandserfahrung ist für jeden Beruf wertvoll, egal ob gefordert oder nicht. Was man persönlich bei einem Auslandssemester für sich rausholen kann ist enorm.

Studienerfahrung an der Trent University

Die Dozenten, sowohl Professoren als auch Assistent Teachers, habe ich als sehr hilfreich und motiviert erlebt. Die Inhalte wurden gut vermittelt, ich habe gemerkt, dass die Professoren Spaß an der Arbeit und am Lehren haben, was sich auch auf die Studenten überträgt.

Besonders gefallen haben mir die schon erwähnte Vielfalt und die Freiheit, aus so ziemlich allen Feldern frei zu wählen. So konnte ich Kurse aus fünf verschiedenen Fakultäten besuchen und mich mit unterschiedlichsten Disziplinen beschäftigen. Zu Beginn konnte ich in viele Kurse reinschnuppern und konnte so die Fünf wählen, die mich wirklich interessieren.

Da ich hauptsächlich Dritt- und Viert-Jahreskurse  besucht habe, waren die Kurse recht klein, zwischen 10 und maximal 35 Studenten, also eine recht angenehme Klassengröße mit genügend Möglichkeiten für Nachfragen und Diskussionen.

Trent hat ein ausgesprochen gut geranktes undergraduate Business Programm, daher ist die Universität sehr empfehlenswert für BWL-Studenten, aber auch Ökonomen haben genügend Auswahlmöglichkeiten. Empfehlen kann ich auch Political Studies, mit einem recht kleinen, aber starken Department.

Generell ist es aber zwei Semester zu bleiben, da viele Kurse über ein ganzes akademisches Jahr gehen. Außerdem geht ein Semester viel zu schnell rum...

Der Studienort: Peterborough

Peterborough ist eine kleine Stadt mit ca. 75000 Einwohnern, und ungefähr 2 Stunden von Toronto entfernt, was für Wochenenden ganz praktisch ist (Konzerte usw.). Viele kleine Bars und Bistros, aber auch Clubs bieten viele Möglichkeiten, um Abende und Wochenenden zu verbringen.

Die Wohnheime auf dem Campus empfehle ich eher nicht, sie sind sehr teuer und es ist schwierig, abends aus der Innenstadt wieder zum Campus zu kommen. Günstige WG’s mit guter Busanbindung sind immer zu haben, die Buskarte ist in den Studiengebühren enthalten.

...und ein letzter Tipp zum Schluss, der nicht oft genug gesagt werden kann: Mit der Planung früh genug anfangen, am besten schon ein Jahr vorher. Genug Kleingeld braucht man auch, denn das Leben hier ist etwas teurer als in Deutschland.

Bewerbungsprozess

Vielen, vielen Dank auch an David und das gesamte Team von IEC. Dank eurer Hilfe ging die Bewerbung an der kanadischen Uni ganz fix und ohne Probleme, jeder Schritt wurde erklärt und es wurde viel Arbeit abgenommen - und das alles wirklich kostenlos... Ich konnte jederzeit Fragen loswerden und habe immer eine konstruktive und vor allem schnelle Antwort erhalten, deswegen kann ich jedem nur empfehlen, mit IEC ein Auslandssemester zu planen.

Sam Stöhr an der Trent University
Sam Stöhr an der Trent University