Erfahrungsbericht: Patricia Löbner

Patricia Löbner
„Ich wollte vor allem nach Wellington, da ich schon soviel Positives über die Stadt gehört habe. Was übrigens auch zutrifft – lebendig, Lage am Meer und nicht zu groß. Da kam es mir auch gelegen, dass die Vic auch noch einen recht guten Ruf hat.“

Was war für Dich der ausschlaggebende Punkt, in Neuseeland zu studieren?

Ich wollte gern noch einmal raus aus dem Unitrott und den Blick über den Tellerrand riskieren, bevor man dann im Arbeitsleben weniger Chancen darauf hat. Dies schien für mich auch eine gute Gelegenheit, meine Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Beide Ziele habe sich mit dem Aufenthalt in Wellington durchaus erfüllt, wobei ich besser ein Jahr dort geblieben wäre, um noch deutlichere Verbesserungen im Englischen erreichen zu können.

Wie wichtig ist Auslandserfahrung für Deine berufliche Perspektive?

Ich denke, dass ich durch meinen Auslandsaufenthalt besonders die sogenannten soft skills erweitern konnte, die man an keiner Uni gelehrt bekommt. Diese unterscheiden dich von anderen Absolventen mit ebenfalls guten Abschlussnoten und geben oft schlussendlich den Ausschlag.

Und was bedeutet diese Erfahrung für Dich persönlich?

Im Ausland zu leben bedeutet immer auch, dass Alltägliches und Banales zur Herausforderung werden kann. Dies erweitert ungemein den Blick für manche Dinge auch zuhause.

Aus welchem Grund hast Du Dich für die Victoria University of Wellington entschieden?

Ich wollte vor allem nach Wellington, da ich schon soviel Positives über die Stadt gehört habe. Was übrigens auch zutrifft – lebendig, Lage am Meer und nicht zu groß. Da kam es mir auch gelegen, dass die Vic auch noch einen recht guten Ruf hat.

Gab es etwas, dass Dir inhaltlich besonders gut an der VUW gefallen hat?

Besonders gut hat mir der Kurs in Cross-Cultural Psychology gefallen. Die Dozentin hat es verstanden uns mit sehr anschaulichen Methoden die Zusammenhänge klar zu machen. Generell habe ich nur Master-Kurse absolviert, was bedeutet, dass man ausschließlich in kleinen Seminargruppen arbeitet und kein Konsument von Vorlesungsinhalten mehr ist. Das Gebiet der Cross-Cultural Psychology ist in Deutschland stark unterrepräsentiert, sodass ich hier einmal Gelegenheit hatte in dieses spannende Feld hereinzuschnuppern.

Wie wurdest Du von der Uni während des Semesters betreut?

Gut fand ich die Angebote des Student Learning Support Service. Dort fand ich Hilfe in Seminaren zu academic writing, aber auch ganz konkret hat man mir geholfen bei sprachlichen Unsicherheit in meinen essays.

 Inwiefern hat IEC Dir bei der Bewerbung weiter geholfen? 

Mein gesamter Bewerbungsprozess lief total reibungslos und ging auch super schnell dank IEC. Vom Ausfüllen des Formulars für die Vic und der Zusage hatte es nur zweieinhalbe Monate gebraucht. Besonderer Pluspunkt ist dabei, dass alles kostenlos ist!

Was war Dein schönstes Erlebnis in Neuseeland?

Die schönste Zeit war natürlich das Reisen vor Vorlesungsbeginn, in der Semesterpause und nach den Prüfungen. Ich habe sehr viele neue Freunde gefunden mit denen ich die Begeisterung für ein wunderschönes Land auch in Zukunft teilen kann. In Neuseeland wartet einfach hinter jeder Kurve eine neue postkartenreife Landschaft.