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Erfahrungsbericht: Nadine Butke

Nadine Butke
„Auslandssemester mit Inselflair“

Genau heute vor vier Wochen bin ich zurück in Deutschland angekommen und kann jetzt mit ein bisschen Abstand von meinen Erlebnissen in Kanada berichten. Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich voll bepackt und orientierungslos am Busloop der University of Victoria ankam und mir sofort von mehreren Leuten geholfen wurde das Residence Office zu finden. Am nächsten Morgen ging auch schon das Orientation Programm los, bei dem ich viele neue Leute kennengelernt habe, von denen einige jetzt zu meinen Freunden zählen. Ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt und auch direkt gemerkt, dass die Uvic eine Uni ist, die sich wirklich für ihre Studenten einsetzt. Dieser erste Eindruck hat sich in den darauf folgenden vier Monaten bestätigt, denn die gesamte Organisation und Kommunikation läuft an der Uvic deutlich reibungsloser ab, als ich es von meiner Heimatuni gewohnt bin. Auch das kanadische Unisystem an sich unterscheidet sich stark vom deutschen - Dort hat man nämlich pro Kurs nicht nur eine Klausur am Ende des Semesters, sondern mehrere Teilaufgaben (Assignments, Vorträge, Midterms etc.) die zusammen die Gesamtnote ergeben. Das bedeutet zum einen, dass man das ganze Semester über dranbleiben muss, zum anderen nimmt es aber auch den Druck der Abschlussklausur. Zudem sollte auch erwähnt werden, dass die allgemeinen Anforderungen nordamerikanischer Unis definitiv unter den Standards deutscher Hochschulen liegen, was bedeutet, dass man mit etwas Fleiß wirklich sehr gute Noten absahnen kann. :P

Untergekommen bin ich in der Cluster Neighborhood der Uvic Residence, was ich wirklich sehr empfehlen kann! Im Cluster wohnt man zusammen mit drei anderen Leuten in einem kleinen Haus mit Wohnzimmer, Küche, zwei Badezimmern und vier Einzelzimmern. Ich habe es sehr genossen nur 5-10 Minuten zu meinen Vorlesungen, der Bibliothek, dem Fitnessstudio und dem Strand laufen zu müssen und meine Freunde ständig um mich herum zu haben. Zudem gibt es gerade zum Anfang des Terms viele Give-aways, Messen und Aktivitäten, die auf dem Campus stattfinden. Alles, was sich nicht auf dem Campus abspielt ist schon ein Stückchen weiter weg, aber mit den vielen Buslinien die direkt von der Uni aus losfahren trotzdem gut zu erreichen. Obwohl Victoria eine eher kleinere Stadt ist, wird es dort so schnell nicht langweilig. Sowohl im Umland als auch in der Stadt selbst gibt es zahlreiche Hiking Trails, sodass das Wandern gehen bei vielen Studenten schon mehr oder weniger zum Wochenendritual wird. Auch ein Downtown Trip lohnt sich immer wieder, sei es zum Shoppen, oder einfach um entspannt am Hafen entlang zu spazieren. Zu meinen persönlichen Highlights zählen unter anderem ein kleiner Roadtrip durch Vancouver Island und die Whale Watching Tour in meinen ersten Wochen in Victoria.

Zusammengefasst kann ich ein Auslandssemester an der Uvic wirklich jedem ans Herz legen. Die University of Victoria hat meiner Meinung nach eine perfekte Größe, einen super schönen Campus und nette, kompetente Dozenten. Auch die offene und positive Atmosphäre, sowie das Miteinander zwischen den Studenten habe ich sehr genossen. Wenn ihr mehr über meine Zeit an der Uvic erfahren möchtet, oder vorab schon mal ein paar Tipps für euer Auslandssemester sammeln wollt, dann schaut doch gerne auf meinem Blog vorbei. :)