Erfahrungsbericht: Mirja Loth

Mirja Loth
„Learning by doing ist an der Unitec die Devise.“

Was kannst Du über die Studienbedingungen an der Unitec sagen?

An der Uni habe ich ein eigenes Atelier zum Arbeiten und einmal in der Woche gibt es Korrekturen im größeren Kreis. Die Computerlabore sind sehr gut ausgerüstet, mit großen Macs. Auch hier hat man 24 Stunden Zugang. Ich habe mich sehr schnell eingelebt, wohl letztendlich deswegen, weil man den Menschen hier wichtig ist. Ein Aspekt, der mir sehr gefällt und mich täglich auf ein Neues überrascht.

Die Fächer, die ich hier belegt habe, sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Die Professoren erwarten, dass man die Erfahrungen aus dem einen Kurs in den anderen mit einbringt und sind interessiert an der individuellen Arbeit des Studenten. Bei der persönlichen Themenwahl werden einem keine Grenzen gesetzt, was ich jetzt sehr genieße und auskoste, um mich auf mein Diplom in Deutschland vorzubereiten.

Was sagst Du zu den Dozenten?

Ich habe hier einen Professor - Alain Robertson - eine Ideen sprudelnde Inspiration! Er schafft es, Typografie anhand eines Wolkenkratzers zu erklären.

 Was war für Dich der ausschlaggebende Punkt, im Ausland zu studieren?

Inspiration für mein Diplom und Fernweh.

Wie viele andere Studenten sind in Deinen Kursen?

Es sind angenehme Gruppen aus 10 bis 15 Studenten.

Wie wichtig ist Auslandserfahrung in einem kreativen Beruf?

Auslandserfahrungen prägen den Charakter. Man stellt fest, dass Werte, die für einen das Normal darstellen, nicht „Normal“ sondern einfach anders sind. Es befreit das Denken und man weiß auf einmal, dass es viele Möglichkeiten gibt. Das ist doch eigentlich ganz gut für einen kreativen Beruf!

Wie schätzt du den Praxisbezug innerhalb deines Auslandsstudiums ein?

An dem Praxisbezug kann man nicht meckern, genauso wenig wie in Deutschland. Learning by doing ist an der Unitec die Devise. Hier finde ich es nur etwas luxuriöser, dass die Programme einem noch persönlich erklärt werden und man nicht auf sich alleine gestellt ist.

Wem würdest Du empfehlen, an „Deiner“ ausländischen Universität zu studieren?

Allen, die das freie Studium lieben und somit auch ihren Wert aus erfahrenen und interessanten Professoren schöpfen können.

Was sollten zukünftige Studierende unbedingt über die Universität wissen?

Wenn ihr auf dem Campus wohnt, solltet ihr das Feiern lieben und akzeptieren dass ihr keine Privatsphäre habt. Es ist ein großer Spass! Der Campus ist ansonsten nicht so hektisch wie in der City. Schön grün mit tollen Laufstrecken an einem Bach, der in den Ozean mündet.

Außerdem habt ihr tolle Möglichkeiten mit der Maorikultur in Kontakt zu kommen, die Kultur wird hier besonders gefördert.

Macht Unternehmungen nach Kawakawa (Highway 1 North) Glow-worm caves (5 km vor Kawakwa), Paiha (Bay of Islands) , Tane Mahuta (großer Wald an der Westküste mit den größten Bäumen), Piha (Surfparadies westlich von Auckland), Hotwater Beach (Coromandel Peninsula). Das könnt ihr alles an den Wochenenden machen.