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Erfahrungsbericht: Michael Bloching

„Dank des IEC akzeptierte die Universität aber auch den DAAD Sprachtest, welcher sicher ein wenig einfacher ist und zudem nichts kostet. “

 

Bewerbung über IEC

Hallo mein Name ist Marius Bloching und ich studiere Sicherheitstechnik im Master an der Bergischen Universität Wuppertal. Meine Entscheidung ein Auslandssemester zu machen verfestigte sich innerhalb der letzten 2 Jahre und so stand bald für mich fest nach dem Abschluss des Bachelors als Freemover ins Ausland zu starten. Im Rahmen meiner ersten Recherchen wurde ich dabei auf die IEC Online GmbH aus Berlin aufmerksam die zusätzlich mit Beratungstreffen an meiner Uni einen sehr kompetenten und guten Eindruck machten. Die richtige Uni für mich zu finden, stellte sich aufgrund der Spezifität meines Studiengangs zunächst nicht als leicht heraus. Jedoch konnte ich aus dem breiten Angebot an Universitäten einige Gute finden, die meinen Interessen entsprachen. Mein persönlicher Focus bezüglich Wahl der Uni richtete sich dabei tatsächlich nicht nach dem Land sondern nach dem akademischen Angebot der einzelnen Universitäten. Schnell wurde ich dabei auf die University of Canterbury aufmerksam die neben einem hohen Platz im Ranking im Vergleich aller Universitäten weltweit, auch mein Interessengebiet im Bereich Hazard and Disaster Management und Fire Protection abdeckte. Die sprachlichen Eintrittsvorrausetzungen waren dabei ziemlich hochgesteckt, so dass für den Eintritt in den postgraduate Bereich, 100 von 120 Punkten im Toefl Test gefordert wurden. Dank des IEC akzeptierte die Universität aber auch den DAAD Sprachtest, welcher sicher ein wenig einfacher ist und zudem nichts kostet.

David Nitschke, mein persönlicher Berater vom IEC, der die Kommunikation mit der CAU übernahm, spielte in meinem Bewerbungsprozess eine sehr große und entscheidende Rolle. Zunächst sah es nämlich für mich so aus, dass aufgrund der hohen Studiengebühren und des knappen Zeitrahmens, ein Auslandssemester an der CAU fast unmöglich gewesen wäre. Dank des Stipendiums des IECs von 5000 NZD, reduzierten sich meine Studiengebühren auf rund 12000 NZD für den Postgraduate Bereich und dann um weitere 3000 Dollar, da die Vereinbarung des IEC mit der Uni sagte, Studierende müssten nur 7010 NZD für ein Auslandssemester zahlen, was im Endeffekt ca. dem Maximalförderungssatz entspricht den man als Student vom Bafögamt für die Auslandsstudiengebühren bekommt.

Meine Zusage erhielt ich an Weihnachten und das inmitten der Feiertage was wohl für den IEC spricht der selbst zu so einer Zeit in dringenden Fällen an seine Studenten denkt. Danke David dafür!

 

Das Studium

Momentan befinde ich mich ca. in der Mitte meines Auslandsaufenthaltes und ich habe es bis jetzt nicht bereut. Meine gewählten Kurse sind sehr unterschiedlich und bestehen zum Teil aus über über 50 Studenten sowie auch einem Kurs in dem mit mir zwei Studenten sind. Das Verhältnis zwischen Dozent und Student ist sehr freundschaftlich. Man spricht sich gegenseitig mit Vornamen an und stößt bei Problemen immer auf ein offenes Ohr.

Der Lernaufwand während des Semesters ist teilweise immens, je nachdem welche Kurse man wählt. Man sollte bei der Wahl der Kurse darauf achten das man sich nicht überlädt damit man genug Zeit hat Neusseeland zu sehen. Gewählt werden in der Regel 4 Kurse um als Vollzeitstudent in Neusseeland zu gelten, denn nur dann erhält man das Studentenvisa. Die Kurse an sich sind in verschiedene Schwierigkeitsgrade gestaffelt, wobei Level 100 leicht ist und Level 600 das schwerste ist, was sich auch extrem im Aufwand wiederspiegelt den man für die einzelnen Kurse hat. Die 600er Kurse sind auch nur im Postgraduate Bereich wählbar. Wer Interesse hat im Master ein Auslandssemester zu machen und gerne viel Zeit für die Uni investieren möchte, hat hier die Möglichkeit auch ein Postgraduate Certificate zu machen. Dieses Certificate entspricht in der Regel 4 Kursen aus einem spezifischen Master ohne eine Abschlussarbeit und das innerhalb eines Semesters. In meinem Fall wäre das Fire Protection gewesen, wobei ich darauf bei der Wahl meiner Kurse aber nicht geachtet habe, da es mir nicht klar war das es diese Möglichkeit gibt. Dieses Certificate berechtigt meinem Wissenstand nach dazu einen PHD hier zu machen ohne einen Master Abschluss zu haben.

 

Christchurch als Studienstadt:

Christchurch befindet sich nach dem verheerenden Erdbeben in 2011 immer noch im Wiederaufbau. Die gesperrte Redzone im Stadtzentrum besteht nach wie vor, verkleinert sich aber immer mehr und Geschäfte im Zentrum werden wieder eröffnet. Die öffentlichen Ausgehmöglichkeiten sind etwas begrenzt, aber wenn man etwas machen möchte gibt es immer irgendwelche privaten Partys oder von Universitäts-Clubs organisierte Aktionen denen man sich anschließen kann. Der stetige Prozess der Veränderung ist gut sichtbar selbst für die verhältnismäßig kurze Zeit in der ich nun hier bin. Der Wille aus Christchurch etwas Besseres zu machen als es vorher sowieso schon war, ist gut spürbar. Durch Freiwilligenarbeit, beispielsweise auch von Seiten der Studenten wird viel bewegt. Der Standort Christchurch ist an sich ideal um die Südinsel Neuseelands zu erkunden, da man innerhalb kürzester Zeit an wunderschönen Orten sein kann. Landschaftlich hat Neuseeland alles zu bieten was man sich nur vorstellen kann und das extrem dicht beieinander. Wo sonst kann man einen Berg besteigen auf der einen Seite ist das flache Land der Canterbury Plains zu sehen mit dem Pazifischen Ozean in Sichtweite und auf der anderen Seite die Südalpen mit Schneebedeckten Gipfeln?!

Ich würde jedem empfehlen ein Auslandssemester zu machen. Die University of Canterbury insbesondere eignet sich hervorragend dazu. Aufgrund der hohen Zahl internationaler Studierender ist es zudem ein Leichtes, Kontakte zu Menschen aus aller Welt zu knüpfen.