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Erfahrungsbericht: Hannah Arlt

Hannah Arlt
„Ich würde die Universität auf jeden Fall weiterempfehlen! IEC war während der gesamten Zeit eine tolle Unterstützung – vielen Dank!“

Von Februar 2012 bis Juli 2012 hatte ich die Möglichkeit, an der Swinburne University of Technology in Australien als Freemover zu studieren. Eine wirklich tolle, unvergessliche Zeit über die ich hier gerne kurz berichten würde.

Die Entscheidung, mein Auslandssemester als Freemover in Australien verbringen zu wollen, ist mir sehr leicht gefallen. Ich war nach meinem Abitur bereits neun Monate in Australien und insbesondere Melbourne hatte es mir angetan. Das Auslandssemester war eine super Gelegenheit, noch einmal für mehrere Monate in dieser tollen Stadt leben zu können. Aber vor allem war mir wichtig, meine Englischkenntnisse noch weiter auszubauen und viele neue Leute unterschiedlichster Herkunft kennenzulernen. Außerdem fand ich die Möglichkeit spannend, eine ausländische Universität und vielleicht ganz andere Lehrmethoden als man gewohnt ist, kennenzulernen. 

Von Anfang an hatte ich bei der Swinburne University einen sehr guten Eindruck. Ich wusste schon vor Semesterbeginn, welche Personalmanagement-Kurse ich belegen konnte, die Uni hat kontinuierlich über alle wichtigen Dinge informiert und die Ansprechpartner im International Faculty Office waren super freundlich und haben schnell auf Fragen geantwortet. Es gab vorher z.B. einen Webinar, der uns mit Infos rund um das Auslandssemester als Freemover aufgeklärt hat und eine Facebook-Gruppe in der regelmäßig informiert wurde. Vor Ort gab es dann mehrere Info-Veranstaltungen für alle internationalen Studenten, bei denen man schon erste Kontakte knüpfen konnte. Außerdem konnte man an Stadt-Rallyes und/oder Ausflügen teilnehmen, die ebenfalls gut organisiert waren.

Die Kurse waren immer in „lectures“ und „tutorials“ aufteilt. Die Vorlesungen hatte man dann schon mal mit mehreren Hundert Leuten, die Tutorien hingegen in Kleingruppen mit ca. 15 Personen. Ich fand diese Aufteilung sehr angenehm. Die Theorie wurde in den Vorlesungen vermittelt und in den Kleingruppen wurde die Theorie dann praktisch aufbereitet. Jeder Dozent hat sich uns mit seinem Vornamen vorgestellt und auch die Studenten wurden nur mit Vornamen angesprochen. Dadurch wurde insbesondere in den kleinen Seminaren eine sehr persönliche Atmosphäre geschaffen. Die Profs waren auch sehr hilfsbereit. Man konnte jederzeit mit Fragen auf sie zugehen und sie haben sich wirklich Zeit genommen. Der Lernaufwand war schon relativ hoch, da nicht nur eine Klausur oder eine Hausarbeit am Ende gezählt hat (so wie man es vielleicht aus Deutschland gewohnt ist), sondern mehrere Leistungen die Endnote ergeben haben. So hatte man beispielswiese in einem Kurs zwei Tests, eine Präsentation, mündliche Mitarbeit und eine große Hausarbeit, die zusammen die Endnote ergeben haben. Insgesamt also verschulter als in Deutschland, mir hat diese Art der Prüfungen allerdings gut gefallen.

Ich würde die Universität auf jeden Fall weiterempfehlen! Sie ist gut organisiert, gut ausgestattet und die Dozenten sind freundlich und hilfsbereit. Es gibt (wie an jeder Uni in Australien) viele internationale Studenten, die es einem leicht machen, schnell neue Kontakte mit Menschen unterschiedlichster Herkunft zu knüpfen. Außerdem ist die Lage der Uni toll! Der Campus, an dem ich studiert habe, befindet sich in Hawthorn, einem Vorort von Melbourne. Ein schöner Ort, mit super Anbindung ins Zentrum von Melbourne und vielen kleinen Cafés, Restaurants und Geschäften. Man findet hier vor und nach den Vorlesungen also alles was man braucht.

In Melbourne kann sich glaube ich jeder wohl fühlen, weil es so vielseitig ist. Es gibt Unmengen von Cafés, Restaurants, Bars und Clubs, da ist für jeden etwas dabei. Es ist super multikulturell, die Leute sind freundlich, hilfsbereit und wie man es den Australien nachsagt, sehr entspannt. 

Das A und O bei einem Auslandssemester als Freemover, egal wo es hingeht, ist die Vorbereitung. Man sollte sich hierfür genügend Zeit(mindestens 6 Monate) nehmen, um entspannt anreisen zu können. Insbesondere die Wahl der Uni und die anschließende Auswahl und entsprechende Anrechnung der Kurse war bei mir eine langwierige Prozedur, die mich viel Zeit und Nerven gekostet hat. Es hat sich am Ende aber vollkommen gelohnt! IEC war während der gesamten Zeit eine tolle Unterstützung – vielen Dank!