Erfahrungsbericht: Elena Zieglmeier

Elena Zieglmeier
„Hawai'i hat mir so gut gefallen, dass ich sogar überlege meinen Master dort zu machen.“

Warum ein Auslandssemester an der HPU?
Ich wollte schon immer ein Auslandssemester machen und kann es auch nur jedem empfehlen. Anfangs wollte ich in eine Großstadt in Kanada, aber als ich zufällig auf Hawai’i gestoßen bin, stand meine Entscheidung fest, weil das ein Ort ist, von dem nicht viele sagen können dort studiert zu haben. Hawai’i hat mir so gut gefallen, dass ich sogar überlege meinen Master dort zu machen.

Wie haben Sie die Dozenten an der Gastuniversität erlebt?
Die Dozenten sind sehr freundlich und locker. Die Vorlesungen sind verschult und Mitarbeit wird benotet. Im Vergleich zu den meisten Deutschen Universitäten ist der Kontakt und Umgang mit den Professoren viel persönlicher und informeller.

Wie viele andere Studenten waren in Ihren Kursen?
Die Kurse an der Hawai'i Pacific University sind sehr klein und in meinem größten Kurs waren circa 25 Studenten. Davon sind die meisten ebenfalls Austauschstudenten, vor allem aus Deutschland und Skandinavien.

Wem würden Sie empfehlen, an „Ihrer“ ausländischen Universität zu studieren?
Ich kann die HPU nur jedem empfehlen. Ich hatte ein wahnsinnig schönes Semester und mir fiel es schwer wieder zurück nach Deutschland zu gehen. Die Menge an Stoff für Prüfungen ist viel weniger als an deutschen Universitäten. Dafür gibt es Hausaufgaben, vor allem Gruppenarbeit und Essays, die man aber ohne Probleme erledigen kann. Man hat trotzdem genügend Freizeit um die Strände und guten Wellen voll auszunutzen.

Haben Sie Tipps zur Wohnungssuche?
Mit der Wohnungssuche sollte man auf jeden Fall früh anfangen, weil die besten Wohnungen schnell weg sind. Wenn man beschließt die ersten Tage in einem Hostel zu übernachten, lernt man schnell Mitstudenten kennen und kann sich zusammen auf Wohnungssuche begeben. Leider gibt es sehr viele Betrüger und man sollte die Wohnung auf jeden Fall besichtigen, bevor man Geld überweist. Wirken Bilder in Anzeigen zu schön um wahr zu sein, dann ist es mit großer Sicherheit eine Fake-Anzeige. Auf Craigslist bekommt man einen sehr guten Überblick über den Wohnungsmarkt und kann die Seite auch später beim Kauf/Verkauf eines Surfboards oder Fahrrads nutzen. Die meisten Studenten wohnen in Waikiki, das wohl der belebteste Stadtteil von Honolulu ist. Hier muss man aber mit einer Miete von durchschnittlich $700 pro Monat rechnen, wenn man ein Zimmer für sich allein möchte. Trotz der etwas niedrigeren Miete und der Nähe zur Uni hätte ich ungern in Honolulu Downtown gewohnt, weil Waikiki der beste Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten ist.

Haben Sie Tipps zur Stadt?
Honolulu ist eine tolle Stadt. Der Stadtteil Waikiki ist sehr touristisch, bietet aber auch die meisten Freizeitmöglichkeiten: mit einer langen Shoppingstraße, vielen Restaurants, einem Strand, der sich optimal zum Surfen eignet, einem Fitnessstudio, einigen Bars und Supermärkten, findet man dort alles was man braucht. Die Uni umfasst mehrere Gebäude in Downtown. Von dort ist es nicht weit zu Chinatown, eine günstige Alternative zu den eher teuren Supermärkten in Waikiki.
Die Lebenshaltungskosten sind auf Hawaii leider sehr hoch und liegen 20% über dem US Durchschnitt. Frisches Obst und Gemüse bekommt man aber auch günstiger von den Farmer’s markets, die mehrmals in der Woche stattfinden.
Außerdem gibt es sehr viele Wanderwege, bei denen man mit einem wunderschönen Ausblick oder Wasserfall belohnt wird.

Haben Sie Tipps zur Vorbereitung des Auslandsaufenthalts?
Man sollte sich unbedingt rechtzeitig um das Visum kümmern. Ansonsten geht die Bewerbung schneller als gedacht. Aber man sollte auf jeden Fall Geld sparen, damit man auf keine Aktivität verzichten muss.

Wie zufrieden waren Sie mit dem Service von IEC?
IEC hat mir bei der Vorbereitung meines Auslandsaufenthalts sehr geholfen. Besonders anfangs habe ich einen guten Überblick über die Dinge, die zu erledigen sind, bekommen. Jede meiner Fragen wurde schnell per Email oder am Telefon beantwortet. An der HPU war sogar eine Ansprechpartnerin von IEC, die mir bei allen Problemen weitergeholfen hat.