Erfahrungsbericht: Dhanuschiya Rajasekaram

Dhanuschiya Rajasekaram
„Das es nun wirklich mit Australien geklappt hat und ich nun tatsächlich hier bin, habe ich zu einem großen Teil IEC zu danken.“

Hallo,

mein Name ist Dhanushiya und ich habe in Bremen Jura studiert. Während ich mich 2009 auf mein erstes Staatsexamen vorbereitet habe, habe ich mir Gedanken darum gemacht, was ich danach machen will. Ich war mir nicht sicher, ob ich direkt mit dem Referendariat beginnen sollte oder doch lieber erst ins Ausland gehen sollte. Von meiner Uni habe ich dann über die IEC Organisation erfahren und habe mich dann von denen ausgiebig informieren lassen was ich für Möglichkeiten habe mit meinem ersten Staatsexamen. Dabei bin ich auf das LL.M. Programm gestoßen. Der Grund warum ich ins Ausland wollte ist der, dass ich glaube, dass ein Kulturwechsel und ein internationaler Studiengang einen nicht nur prägt, sondern auch mehrere Türen eröffnet. Ich habe mich für Australien entschieden, da ich gerne in ein Land wollte, dass Common Law ausübt und ich persönlich Australien ziemlich attraktiv finde. Die La Trobe Universität (Melbourne) ist eine ziemlich schöne Uni allerdings hat man auch hier die selben Probleme wie in den Universitäten in Deutschland. Manche sind unorganisiert, manche wissen selbst nicht darüber Bescheid was die wollen, etc. …. Aber das gibt es in jeder Uni und als Student ist man mittlerweile darin geübt damit umzugehen.

 

Ich habe mich entschieden gehabt einen Master in International Business and Law zu machen und so war ich das erste Semester nur mit den Business Kursen beschäftigt. Die GSM (Graduate School of Management) ist ziemlich cool, sehr neu eingerichtet und auch die Vorlesungsräume sind sehr groß und angenehm. Die Business Kurse waren schon hart und man hat während des Semesters schon ziemlich rein hauen müssen. Es werden Gruppenarbeiten abverlangt, individuelle Essays und Präsentationen. Aber die Professoren sind alle super hilfsbereit und freundlich, so dass man jeder Zeit zu den hingehen konnte und mit Ihnen über Probleme (bei der Gruppenarbeit oder Hausarbeit) reden konnte. Die meisten meiner Kommilitonen waren Asiaten. Aber ich fand es ziemlich interessant zwischen so vielen Asiaten (Inder, Chinesen, Japaner, Thailänder, Vietnamesen, usw.) als einzige Deutsche Kontakte zu knüpfen und das war nicht schwer. Viele Asiaten sind sehr offen gewesen und haben gleich am ersten Tag sich mit einem angefreundet. Meine Law Kurse habe ich so gerade angefangen und die sind echt easy. Du hast eine Woche Unterricht, dann wird zu dem Kurs eine Hausarbeit verteilt, die du nach vier Wochen abgeben musst und dann hast du den Schein für den Kurs. Die Noten sind nie schlechter als C im ganzen Kurs (allerdings hat man es als Europäer ziemlich leicht As zu bekommen). In den Law Kursen habe ich ziemlichh viele Deutsche kennen gelernt, das war zwar am Anfang noch witzig aber irgendwann waren es so viele Deutsche, dass es doch langweilig wurde. Aber man lernt auch Franzosen, Holländer, Italiener und Spanier kennen. Es sind fast alle europäischen Länder vertreten. Aber Anschluss zu finden war super leicht wenn man sich von Anfang an mit den Leuten sich unterhalten hat, da die Kurse nur eine Woche gehen. Nun habe ich noch zwei Kurse vor mir und dann bin ich mit meinem Master fertig. Das coole ist, dass man neben der Uni noch reichlich Zeit für Freizeit hat. Von Bars und Nachtaktivitäten hat Melbourne einiges zu bieten....OpenAir Kino im Sommer, Football im Stadion, Strand, Melbourne Cup (Race), Australian Open, Surfen, usw. .. alles Sachen die ich seit einem halben Jahr schon gemacht habe und es immer noch genug in Melbourne gibt, was ich noch nicht gemacht habe.

 

Ich habe mich schon von Deutschland aus um einen Job gekümmert und bin dann anschließend bei der HSBC Bank in der Rechtsabteilung gelandet. (eine gute Hilfe dafür ist die X Change World Agentur in Hamburg) Und dort bin ich nun seit sieben Monaten beschäftigt und habe auch schon einen zwei Jahresvertrag mit einem Arbeitsvisum (Sponsor) angeboten bekommen. Allerdings habe ich mich dagegen entscheiden, da ich hier durch die Arbeit bei der Bank einen deutschen Rechtsanwalt kennen gelernt habe (Kooperationspartner meiner Bank), der in Singapur seine Kanzlei hat. Ich werde nun voraussichtlich Mai 2011 meinen Master hier beenden und werden dann ab Juni 2011 für sieben Monate nach Singapur gehen und dort in der Kanzlei arbeiten.

 

Ich habe mich auch schon von Deutschland aus um eine Unterkunft gekümmert. Ich hatte mich entschieden gehabt bei einer Gastfamilie zu wohnen und habe mich anschließend bei www.homestayfinder.com um eine Gastfamilie gekümmert. Ich bin dabei auf eine sehr nette Familie gestoßen. Allerdings wohnten die zu weit weg von meiner Uni, so dass ich nochmal umgezogen bin. Doch ich habe ein ziemlich enges Verhältnis zu meiner Gastfamilie und war auch schon mit denen auf den Philippinen, da meine Gastmama dort ihr 50. Geburtstag gefeiert hat. Meine Gastfamilie hat mir auch bei der Wohnungssuche geholfen, so dass ich dann eine sehr nette, frisch renovierte und nur fünf Minuten von meiner Uni entfernt gelegene Wohnung gefunden habe.

 

Am Anfang meiner Reise hätte ich nie gedacht, dass mir so viele Türen geöffnet werden und ich so viele nette Menschen kennen lernen würde. Ich dachte, dass ich nur meinen Master mache und dann zurück gehe und nun kann ich selbst noch gar nicht einschätzen, wann ich wieder in Deutschland sein werde.

 

Aber das es nun wirklich mit Australien geklappt hat und ich nun tatsächlich hier bin, habe ich in einem großen Teil der IEC Organisation zu danken. Stets zuverlässig (E-mails werden unverzüglich beantwortet), stets für alle Fragen offen und hilfsbereit. Ich bin heute noch mit meinem Ansprechpater in Kontakt und informiere ihn wie es bei mir so läuft. Mit der Entscheidung eure Auslandserfahrung mit IEC Organisation zu organisieren habt ihr schon mal den ersten richtigen Schritt gemacht!!

 

Viel Glück!!!