Erfahrungsbericht: Alice Lauer

Alice Lauer
„Für abendliche Abwechslung bietet Surfers Paradise ein reiches Angebot an Pubs, Restaurants und Diskotheken, wovon die meisten für Griffithstudenten eintrittsfrei sind.“

Australien – die richtige Entscheidung?

Bevor ich ins Flugzeug gestiegen bin, war ich mir nicht 100%-ig sicher, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Schließlich befindet sich Australien am anderen Ende der Welt. Nun bin ich nach einem halben Jahr zurück in Deutschland und mehr als überzeugt, dass es die beste Entscheidung war, die ich bezüglich eines Auslandssemesters treffen konnte. 

Als ich in Australien angekommen bin, musste ich mich nur selbstständig um ein Apartmentzimmer kümmern. Dazu hatte ich 3 Tage Zeit, weil ich in einer temporary accommodation (Hotelniveau) untergebracht war - im Voraus von der Uni angeboten und organisiert. Ebenso der Transfer vom Flughafen.

Universität und Studium

Zu Unibeginn (ca. 1 Woche nach Ankunft) hatte ich bereits mehrere internationale sowie auch deutsche Freunde gefunden, war in ein 3-Zimmer-Appartment, u. a. mit einer Norwegerin, eingezogen (Lage: direkt in Surfers Paradise, 80 Meter vom Ozean entfernt, Meeresblick).

Das australische Uni-System unterscheidet sich dahingehend vom Deutschen, dass fast alles übers Internet abläuft, wie z. B. Einschreibung in die Kurse (Fächerwechsel ist noch vor Ort möglich), Veröffentlichung von Examensergebnissen, etc. Während des Semesters stehen einige Hausarbeiten mehr an als in Deutschland (verhältnismäßig kürzer), die aber problemlos zu meistern sind, solange man sich genug Zeit zum Lesen der erforderlichen Literatur nimmt. Die Examen bestehen überwiegend aus short answer questions oder multiple-choice-Fragen. In vielen Kursen wird außerdem ein 5-10 Minuten Referat verlangt. Daher stellen häufige Gruppentreffen die Regel, die meistens relaxed verlaufen und ab und an sogar in der Unibar bei einem Bierchen enden. Über die Studentenbetreuung lässt es sich keineswegs beschweren. Studenten und der study coordinator sind stets offen für Eure Fragen und Wünsche!

Schreibt man sich während des Wintersemesters ein, sollte man als internationaler Student die Möglichkeit nutzen, um auf Reisen zu gehen. Dazu kann man seine Trips entweder über eine mit der Uni kooperierenden Gesellschaft buchen oder alles selbstständig in die Hand nehmen, was meistens weitaus günstiger ist.

Aus eigener Erfahrung empfehle ich einen 10 tägigen Trip nach Fraser Island, Whitsundays (Segelturn) und Cairns. Damit erweitert man nicht nur seinen Horizont bezüglich Australiens, sondern wird zusätzlich noch mit überaus beeindruckenden Naturgegebenheiten belohnt.

Der Campus selbst ähnelt mehr einem Themenpark mit bunten Gebäuden, vielen exotischen Pflanzen und ureinwohnerähnlicher Kunst an den Außenwänden. Vom ersten Augenblick an fühlt man sich eigentlich ziemlich wohl.

Leben an der Gold Coast

Für abendliche Abwechslung bietet Surfers Paradise ein reiches Angebot an Pubs, Restaurants und Diskotheken, wovon die meisten für Griffithstudenten eintrittsfrei sind.

Als clever erweist es sich, den eigenen Stundenplan so zu legen, dass zumindest ein Wochentag am Strand der Gold Coast verbracht werden kann. Der weiße breite Strandstreifen eignet sich hervorragend für lange Strandspaziergänge oder Sonnenbäder. Besonders empfehlenswert ist die Gegend für Surfbegeisterte. Sowohl Profis als auch Anfänger sollten sich nicht zurückhalten, den Kampf gegen die Wellen aufzunehmen.

Hoffentlich konnte ich hiermit Eure letzten Zweifel aus dem Weg räumen. Zögert nicht länger! Sendet Eure Bewerbungsunterlagen zu IEC und bucht Euer Flugticket!

Zusätzlich noch mal ein dickes Dankeschön an IEC für Eure effektive Hilfe!