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Halbzeitstress und Surfing

Jetzt habe ich mich schon einige Wochen nicht mehr gemeldet. Dafür werde ich aber hoffentlich meine Prüfungen, die ich die letzten Tage geschrieben habe, bestehen. Denn ab heute sind Study Vacation, was bedeutet, dass ich eine Woche Mid-Term Prüfungsphase hinter mir habe. Allerdings ist die Methode der Notenvergabe in jedem Fach etwas verschieden. In Chemie beispielsweise gibt es vor jedem Labor-Praktikum einen von vielen kleinen Tests, die dann alle zusammen ca. 10% der Gesamtnote ausmachen. In der angesprochenen Prüfungsphase wurde unser Können in einer praktischen Prüfung getestet, welche wiederrum ungefähr ein Zehntel zur Endnote beiträgt. Da die verschiedenen Laborpraktika und online Quizzes ebenfalls bewertet werden, hat der finale Test dann nur noch eine Gewichtung von circa 45 %. Ähnlich ist es bei meinen beiden anderen Fächern, bei denen sich circa 50% der Endnote aus Quizzes, Labor Berichte, Projekte und eben der Mid-Term Prüfung zusammensetzt. Viele dieser Teilleistungen werden in Gruppen bearbeitet, was mir die Möglichkeit gibt, mit waschechten Australiern zusammenzuarbeiten.Bisher ist mein Freundeskreis - genau wie Sydney - voellig bunt gemischt und aus vielen verschiedenen Nationen zusammengewuerfelt. Leider kann ich dabei noch nicht viele Einheimische zu meinen Freunden zaehlen, weil in den Wohnheimen auslaendische Studenten bevorzugt werden.Neben der Lernerei habe ich in den letzten Wochen meine Surfkarriere gestartet. In der ersten Woche wurde in den Willkommensveranstaltungen für ein Surfcamp geworben, in dem alle UTS Studenten 100$ Rabatt erhalten. Daraus ergibt sich ein Gesamtpreis von umgerechnet 180€, was mit der beinhalteten Verpflegung und Übernachtung ein wirklich fairer Preis ist.

Mein Mitbewohner und ich
Los ging es am Freitagabend. Zwei meiner Mitbewohner, die ebenfalls das Camp gebucht haben, ich und einige weitere UTS Studenten trafen sich am Bahnhof, von wo uns der Bus zum zwei Stunden entfernten 7 Miles Beach brachte. Dort wurden wir vom Team, was aus Surflehrern und Köchen bestand, herzlich empfangen und in Gruppen eingeteilt. Die Unterkünfte waren kleine Bungalows in einem abgetrennten Bereich auf einem Campingplatz und boten Platz für sieben Personen. Was folgte waren zwei Tage voll Sonne, cooler Leute, gutem Essen und vor allem Surfen! Hier ein kleines Video von diesem Wochenende, aufgenommen von den Surflehrern.
Surfcamp
Nach diesem Wochenende war jeder zwar erstmal am Ende seiner Kräfte, jedoch so sehr vom Surffieber gepackt, dass viele beschlossen sich ein eigenes Brett zuzulegen. Ich ging am Montagmorgen nach dem Camp zunächst an den Bondi Beach und lieh mir für 30$/2h das Equipment aus und traf danach ebenfalls die Entscheidungen mir ein Board anzuschaffen. Neu kostet ein Anfänger- Surfbrett ca. 300- 400$. Den unverzichtbaren Wetsuit habe ich für 90$ bekommen, wobei man hier normalerweise mit 150$- 200$ rechnen muss. Ich habe mich für ein gebrauchtes Board für 100$ entschieden. Dafür musste ich jedoch bis nach Dee Why, den nördlichen Rand von Sydney fahren. Gefunden habe ich Board und Wetsuit übrigens auf Gumtree.com, einer Anlaufstelle für Jobs und alles Andere, was das Herz begehrt.Gerade sind ein paar Freunde aus Deutschland angekommen. Nachdem ich Ihnen meine neue Heimat gezeigt habe, werden wir einen Campervan mieten und Roadtrip-mäßig die Ostküste hinaufdüsen. Also freut euch auf den nächsten Beitrag!
Kong- Fu in Sydney
Hier noch ein paar Bilder vom Surfcamp, meine Reise mit der Fähre nach Dee Why und dem Nachtleben von Sydney!See ya!!
Bunte Impressionen

Mario Prinz zuletzt bearbeitet am 03.10.2016