< zurück zum Blog von Mario Prinz
< zurück zum Universitätsprofil: University of Technology Sydney

Spring Break 3: Fraser Island

Nach Byron Bay fuhren wir weiter Richtung Norden zur Gold Coast. Dort legten wir einen Zwischenstopp für 4h in Surfers Paradise ein, um den Strand und die Stadt zu sehen. Von der entspannten Atmosphäre Byron Bays verwöhnt, hielt uns die Stadt jedoch nicht lange und wir machten uns weiter auf den Weg nach Noosa um dort die nächste Nacht zu verbringen. Ziemlich ärgerlich war der Strafzettel, den wir sie uns in Surfers Paradise verpasst haben. Damit euch das nicht auch passiert: Parkt euer Auto ja nicht eine Minute länger als euer Ticket erlaubt, sonst seid ihr schnell 73 australische Dollar los.

In Noosa angekommen, kehrten wir ins Dolphins Beach House ein, wieder ein Bagpacker Hostel mit fairen Preisen (25AUS$/Nacht) und gratis Surfbrett Verleih! Nächsten Tag besuchten wir dann noch den National Park und machten uns aber, wegen schlechtem Wetter, schnell auf den Weg nach Rainbow Beach.

Rainbow Beach

Rainbow Beach ist ein typischer Durchreiseort. Denn es ist der Ausgangspunkt für alle Touren nach Fraser Island. Dahin ging es auch für uns am nächsten Morgen. Unsere Gruppe bestand aus 4 vollbesetzten Geländewagen und nur einem Ranger. Das heißt wir konnten selbst den Strand entlangdüsen! Da es auf Fraser Island keine Straßen gibt sind nur Fahrzeuge mit Vier Rad Antrieb erlaubt und so sind diese Touren eine ziemlich gute Lösung. Was wir aber davor nicht wussten, dass man die Insel auch auf eigenen Faust mit geleastem Wagen erkunden kann. Wär zwar eine Überlegung wert gewesen, bedarf aber um einiges mehr Planung und Equipment, außerdem haben wir eine sehr lustige Reisgruppe erwischt, mit der wir großen Spaß hatten.

Unser Convoi

Unsere Gruppe vor dem gestrandeten Wrack

Am ersten von drei Tagen besuchten wir den Lake Mc Kenzie, ein Süßwasser See inmitten der Insel mit kristallklaren Wasser und schneeweißen Sand. Da es bereits schon zu dämmern begann machten wir uns danach schon wieder auf den Weg zum Campinglager, wo wir den auch die andere Nacht verbringen sollten. Da sich der Ranger gleich nach der Ankunft am Basislager zurückzog waren wir für das Abendessen selbst verantwortlich.  Das Essen mussten wir dort selbst zubereiten, was den Zusammenhalt der Gruppe stärkte, die Zutaten dafür wurden uns aber jedoch gestellt.

Die nächsten Tage fuhren wir mit den Geländewägen zu den schönsten Stellen der Insel, wie zum Beispiel einer Quelle, natürlichen Pools am Meer und einem vor 100 Jahren gestrandetem Schiff. Für mich war der Roadtrip nach diesem Erlebnis vorbei und ich stieg nach einer weiteren Nacht in Rainbow Beach in den nächsten Bus nach Brisbane. Von dort ging es mit dem Flugzeug weiter nach Sydney zu meinem neuen Zuhause, wo mich schon meine Mitbewohner erwarteten. Obwohl meine Ferien jetzt vorbei waren war ich doch froh wieder in der vertrauten Stadt zu sein.

Ohne Vier Rad Antrieb geht nix

Das bin ich

Fischschwärme von einer Klippe aus beobachten

Mario Prinz zuletzt bearbeitet am 22.10.2016