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Reporting and Orientation Days und Campus

Hallo liebe Leser/innen,

in meinem dritten Blog berichte ich über die Reporting and Orientation Days und erste Eindrücke vom Campusleben.

In der Woche vor Vorlesungsbeginn finden die Reporting and Orientation Days am Campus statt. Während dieser Zeit werden die verbleibenden Formalia für den Erhalt des Student’s Pass erledigt sowie eine Einführung in das Leben und Studium an der JCU gegeben. Die obligatorischen Reporting Days sind eine mehr oder weniger eintönige Angelegenheit. Man muss diverse Formularangaben prüfen und ggf. ergänzen. Der ganze Prozess dauert einige Stunden und man ist froh, wenn alle formalen Pflichten abgeschlossen sind. Die Orientation Days sind zwar auch pflichtmäßig zu besuchen, jedoch deutlich lockerer, interaktiver und interessanter gestaltet. Von studentischen Vertretern organisiert, werden der Campus, wichtige Personen und einige Institute sowie zentrale Einrichtungen vorgestellt. Mein Eindruck ist, dass die gesamten Reporting and Orientation Days mehr auf die „Ersties“ fokussiert sind und daher für etwas ältere Semester (wie mich) manchmal etwas kindisch oder „überbetreut“ wirken. Trotzdem konnte ich einige neue Kontakte knüpfen und erste Kommilitonen aus gemeinsamen Kursen kennenlernen.

Der Campus ist sehr modern und mit drei großen Blocks übersichtlich eingerichtet. Neben den akademisch genutzten Räumen gibt es diverse Freizeiteinrichtungen, z.B. Fitnessstudio, Basketballfeld, Clubräume. Als ausländischer Studierender muss man pro Tag mindestens drei Stunden am Campus verbringen. Dieses ist eine gesetzliche Vorgabe der Immigration & Checkpoints Authority Singapore (ICA) und soll sicherstellen, dass man nicht arbeitet während seiner Studienzeit. Dazu muss man sich bei Betreten und Verlassen des Campus an einem Fingerprintsensor registrieren. Zudem muss man mindestens 90 Prozent der gesamten Studienzeit anwesend sein. Das mag sicherlich etwas streng klingen – ist aber mit einem gut geplanten Stundenplan überhaupt nicht schlimm. Denn, die Vorlesungen dauern hier meistens zwei Stunden und 50 Minuten, sodass die 3-Stunden-Hürde schnell genommen ist. Ich konnte mir meinen Stundenplan so erstellen, dass ich jeden Tag Veranstaltungen am Campus besuche und somit keine Schwierigkeiten haben, meine Anwesenheitsplicht zu erfüllen. Im Übrigen bleibt die Nutzung der Freizeiteinrichtungen, falls einmal Langweile aufkommen sollte oder verbleibende Zeit überbrückt werden muss. Daneben gibt es eine ganz gute und günstige Mensa.

Im kommenden Beitrag werde ich über die Vorlesungen und die Prüfungsstruktur berichten.

 

Bis zum nächsten Mal,

Julian

 

Julian Müller zuletzt bearbeitet am 30.08.2016