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Ningaloo Reef und seine Bewohner

Nun wird es Zeit Shark Bay und Monkey Mia zu verlassen. Wer sich gedacht hat, dass er noch an „Little Lagoon“ Halt machen sollte, um dort schwimmen zu gehen, dem soll gesagt werden, dass uns davor abgeraten wurde. Der Grund….in Little Lagoon wimmelt es anscheinend von Steinfischen, welche aussehen wie Steine und sehr giftig sind.

Also haben wir das kurzerhand gecancelt und sind weiter zum kleinen Ort Carnarvon, wo man ein schönes BBQ an der Küste an einem der kostenlosen BBQ-Grills veranstalten kann. Generell findet man in Australien (jedenfalls in Westaustralien) viele BBQ-Grills in Parks und an Küsten, allesamt kostenlos zu benutzen.

Doch nicht lange rumgetrödelt und weiter nach Coral Bay, wo man im „Bayview“ Caravan Park sein treues Ross unweit vom Strand entfernt schön behütet abstellen kann. Hier empfiehlt es sich mindestens einen Tag zu bleiben, um eine der vielen Touren zu begleiten. Ich habe zwei Touren gemacht.

Einmal die Whale Shark Tour und zum Zweiten eine Manta Ray + Tauchen – Tour. Die erste kann ich bedingungslos empfehlen. Die Walhaisaison ist von April bis Juni. Es ist einfach unglaublich mit so einem riesigen, aber total harmlosen, Fisch zu schnorcheln. Diese bis zu 18m-langen ‚gentle giants of the sea‘ sind die größten Fische der Welt und tauchen hier, als einer der wenigen Plätze weltweit, regelmäßig auf. Also nochmal so ne einmalige Chance. Der Preis von 377 Dollar beinhaltet Lunch, Kaffee und noch zwei Schnorchelgänge. Sie werden euch fragen, ob ihr gute Schnorchler/Schwimmer seid, aber eigentlich lässt es sich bequem mit den Haien schwimmen. Selbst ein Mädchen im Grundschulalter hat die Tour mitgemacht.

Die zweite Tour, die ich gemacht habe, dreht sich um Tauchen im Ningaloo Reef. Allerdings glaube ich nicht, dass die Tour die besten Tauchspots (z. B. Muiron Island) des Ningaloo Reef ansteuert, da sie gleichzeitig Schnorchler am Bord haben. Wir haben zwar einen verdammt Sandtigerhai (siehe Aufnahme von mir gemacht) gesehen, aber wer weiß was an den besseren Plätzen auf uns gewartet hätte. Zumal man keine Garantie hat nen Hai zu sehen. Das Manta-Rochen Schnorcheln war dagegen fantastisch. Diese bis zu 7m-breiten Rochen (unser Größter war ca. 3,5m breit) sind sehr friedliche Geschöpfe und nicht zu vergleichen mit Stachelrochen. Manchmal scheinen sie richtig mit den Schnorchlern zu spielen. Sie machen Rollen im Wasser und kommen manchmal bis zu Oberfläche. Der vorgeschriebene 2m Abstand kann da zum Teil schlecht eingehalten werden. Wir hatten das Glück gleich mit 3 Rochen zu tauchen und es war genial. Ich schätze, wir waren mindestens 15min zusammen mit ihnen im Wasser, aber bei so einem Erlebnis vergeht die Zeit ja auch wie im Flug. Das Schöne ist, dass diese Mantarochen hier leben und deswegen Touren das ganze Jahr lang operieren. Mein Trip mit den Mantas hat mich 210 Dollar gekostet, aber es gibt bereits Touren für 175 Dollar, wo anstatt der Tauchgänge Schnorchelgänge auf euch warten.

Abends kann man im kleinen ‚Städtchen‘ Coral Bay auch noch die ein oder andere Bar finden.

Wenn man Coral Bay verlässt und weiter nach Norden Fährt erreicht man Exmouth, wo man ebenfalls solche Touren buchen kann. Allerdings sind hier auch Manta-Touren saisonal begrenzt. Ein kleiner Tipp für die Taucher. „Exmouth Navy Pier“ soll einer der besten Tauchspots in Australien sein. Leider hatte ich bislang noch nicht die Möglichkeit, das zu testen.

So das war mal ein kleiner Ausflug nach Norden. Ich hoffe ich könnt euch nun ein kleines Bild vom Nordwesten von Australien machen.Für Fragen stehe ich auch gerne mit meinem Facebook-Profil zur Verfügung:

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