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Das Mär vom bösen Hai

Für alle die diese Horrormeldungen über Haie vor der westaustralischen Küste verfolgen und sich deswegen nicht nach Westaustralien trauen sei gesagt, dass es schon völlig übertrieben ist.

Richtig ist, das man vor der Westküste den großen Weißen treffen kann, den gibt’s aber auch an der Ostküste und im Süden. Besser noch an jedem großen Riff gibt’s auch noch Tigerhaie nicht weniger groß. Aber die Chance einen zu sehen, ist wirklich sehr gering. Ich habe immer gehofft beim Tauchen einen zu sehen….leider bisher ohne Erfolg. Auch Bekannte, die eine langjährige Taucherfahrung haben, hatten noch nicht das Glück.

Perth ist zudem frei von den gefürchteten Würfelquallen, Blaugeringelte Kraken (nur im äußersten Südwesten Westaustraliens) und Dingos, welche wenn ihr Glück habt, während eures NorthWest-Trips vielleicht beobachtet werden können. Einzig allein die Rotrückenspinne ist hier beheimatet, aber selbst die ist mir noch nicht unter die Augen gekommen. Vielmehr kann man in Western Australia Emus und Kängurus im Outback erleben. Zudem mit den friedlichen Manta Rochen oder Walhaien  in Coral Bay schwimmen. Letztere tauchen nur an wenigen Orten der Welt regelmäßig auf.

Neben den Walhai ist der Stierkopfhai, der einzige Hai (siehe Bild) den ich bis jetzt bestaunen konnte. Nicht gerade etwas wovor man sich fürchten braucht.

Fakt ist, dass keinem study abroad Studenten hier etwas Schlimmes passiert ist. Keine Haiattacken, keine gefährlichen Schlangen- oder Spinnenbisse und keine gefährlichen Quallenstiche. Nebenbei die meisten Quallen sind nicht gefährlich…sie verursachen eher große Mückenstiche, mehr aber auch nicht.

Sebastian Bierende zuletzt bearbeitet am 24.05.2012