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Clubbing

Auch hier wird im Studium „ab und zu mal“;) gefeiert. Wenn man denn mal ausgeht, sollte man aber Folgendes berücksichtigen.

  1. Die Clubs schließen in der Woche sehr früh (0Uhr) und zum Teil selbst an Wochenenden haben sie nur bis 1 Uhr auf. Deswegen beginnt die ‚Vorparty‘ auch schon früher (um 7 ungefähr), damit es auch früh in den Club gehen kann.
  2. Hat man mal einen Club gefunden, welcher bis 4 oder 5 Uhr seine Gäste unterhält, dann steht das leidige Thema an, wie man dann wieder nach Hause kommt nach der Party. Taxis sind teuer. Reguläre Busse fahren nur bis 0 Uhr und die Nachtbusse an den Wochenenden verlangen einen Aufschlag. Kein Wunder, dass die Clubs so früh schließen:(
  3. ID mitnehmen. Man wird euch sagen, dass nur der Pass als ID gilt. Ich bin persönlich aber auch gut mit dem Perso gefahren. Wer keine wertvollen Pässe oder Ausweise mitnehmen will, muss sich um eine ‚Proof of Age Card‘ bemühen, welche denselben Zweck erfüllt. Ach ja, wundert euch nicht, wenn eure ID und ihr gescannt werdet oder wenn sie eure Fingerabdrücke vor dem Eintritt nehmen, dass ist normal soweit ich das erlebt hat.
  4. Keine Grund zur Sorge solltet ihr in Nachtbussen oder Zügen haben, da hier überall Security lauert.

 

Nun wo soll man hingehen, wenn man Murdoch Student ist.

Da gibt es zunächst die beiden wichtigsten Feierbezirke: Northbridge in Perth und Fremantle.

In Northbridge sticht die ‚Mustang Bar‘ heraus. Mit BBQ, Live-Sport und manchmal auch einer Live-Band versuchen sie euch hereinzulocken, was auch ganz gut funktioniert. Kleine Aktionen machen den Alkohol ab und zu auch für kleine Geldbeutel erschwinglich. Gut ist auch, dass die Zugverbindungen meiner Einschätzung nach erheblich besser sind als die Busverbindungen. So fährt 2.15 und  4.00 Uhr ein Zug zurück. Ausgestiegen an der richtigen Haltestelle, ist man mit einem Fußmarsch von 15min zurück an der Uni.

In Fremantle sticht das ‚Newport Hotel‘ hervor, was daran liegen könnte, dass eigentlich alle vom Village veranstalteten Events im Newport stattfinden. Dafür gibt es dann auch so schöne Themenabende wie „Pyjama-Party“, „Dress to impress“ oder „Toga-Party“.  Nachteile des Clubs sind, der zum Teil teure Alkohol (außer bei Studentenparties) und das er spätestens um 1 Uhr dicht macht….selbst am Wochenende.

Mir persönlich besser gefallen hat dagegen “Metro“. Es hat länger auf und ist generell günstiger. Man kann natürlich nach Newport noch in Metro gehen, ist ja gleich 2,3 Häuser weiter, aber es wird dann Eintritt fällig und wie gesagt, die nächtliche Busverbindungen sind alles andere als gut.

Wer sich den Ärger mit öffentlichen Verkehrsmittel sparen will, kann besonders am Anfang des Semesters beliebten Kardi-Parties gehen. Auch hier gibt es ab und zu Mottos wie „Superhelden“ oder „High School Stereotypes“ und sie sind mit nur 10 min Fußmarsch quasi gleich nebenan. Auch die auf dem Campus ansässige ‚Tavern‘ veranstaltet regelmäßig Parties, ebenfalls mit Mottos, so zum Beispiel das ‚Beerfest‘. Der Name ist hier natürlich Programm.

Es gibt noch unzählige andere Clubs, aber die sind mir nicht so sehr im Gedächtnis geblieben. Aber fühlt euch eingeladen andere Clubs zu erkunden, auch außerhalb von Northbridge und Fremantle.

Sebastian Bierende zuletzt bearbeitet am 23.05.2012