< zurück zum Blog von Sina Schmiester
< zurück zum Universitätsprofil: Massey University

Anreise - Part 1

 

Up in the air

Unsere Anreise nach Neuseeland war trotz kleinem Kind recht unspektakulär (denke ich)

Da ich nicht besonders viel Urlaub übrig hatte, blieben mir zwei Tage um alles zu packen, die Wohnung für die Untermieterin fertig zu machen und noch die letzten Erledigung zu tätigen. Das lief eigentlich komplett entspannt... eigentlich.

Bis ich mich am Tag der Abreise in einem Berg aus Anziehsachen wiederfand die irgendwie nicht so richtig in die drei Taschen passen wollten. Ja, nur drei Taschen, eine pro Person. Da wir am Ende meines Semesters mit dem Campervan und drei weiteren Familienmitgliedern für einen Monat durch Neuseeland düsen wollten, konnte nicht so viel Gepäck mitkommen. Denn dass muss ja auch irgendwo hin. 

Also haben wir im Akkord sortiert, in Packwürfel gefaltet und in Rucksäcke gestopft... ehm... ordentlich gepackt natürlich.

Nachdem endlich alles verstaut war, hatte ich noch schnell 5 min Zeit zum duschen und dann hops ins Auto und auf zum Flughafen. Statt entspanntem Kaffeetrinken gab es 'ne Stulle auf die Hand: besser als gar nichts in Bauch.

Am Flughafen musste ich dann eine Stunde mit der wohl unsichersten, unkonzentriertesten und langsamsten Servicekraft um jedes Stück Gepäck und jedes Gramm verhandeln. Man hatte wohl gerade die Gepäckbestimmungen geändert und Kinder dürfen ab so sofort nur noch mitnehmen, was sie selber tragen können. Mal abgesehen davon, dass wir für unser “Kind“ ein Erwachsenen-Flugticket gekauft hatten, würde mich der Anblick von 1-jährigen, die ihre eigene Wickeltasche, ihr Spielzeug und ihre Verpflegung für etwa 30 Stunden Reisezeit allein durch den Flughafen schleifen doch brennend interessieren. 

Nachdem die Dame dann drei mal unsere Tickets und Pässe gecheckt hatte, ich gefühlt zehnmal alles umgepackt hatte und, den Rest Mutti in due Arme gedrückt hatte, war unsere Zeit am Flughafen auch schon vorbei. Wir mussten uns im Eiltempo von der Family verabschieden und dann ging es auch schon direkt zum Boarding.

Die ersten sechs Stunden bis Doha, Katar haben wir alle super ohne größere Zwischenfälle gemeistert und wir waren froh, dass es in Doha nicht nur kostenlose Buggies gab sondern auch zahlreiche Spielplätze, auf denen die Mausi wild rumtoben konnte.

Die 16 Stunden nach Auckland zogen sich hingegen wie Kaugummi. Aber auch hier hat die Mausi positiv überrascht. Nach dem Kolumbien-Return-Debakel 2016 war uns echt Angst und Bange. Ich kann gar nicht sagen, wie viele Reiseblogs ich zur Vorbereitung gelesen habe und wie viel Gepäck, Verpflegung und Unterhaltung wir unnötig für unsere Maus mit hatten. Aber, lieber zu gut vorbereitet als zu schlecht.

Essen an Board war top, Entertainment auch und die Flugassistenten und Innen waren sehr herzlich und fürsorglich. Und ich völlig fertig.

Exhausted

In Auckland angekommen war dann alles entspannt und für dir Maus ganz aufregend. Es hängen überall Warnschilder und Erklärungen, was alles eingeführt werden darf und was nicht. Kurz vor der Passkontrolle befindet sich noch mal eine Wand, wo die Erklärungen für das Einreiseformular und wie dies auszufüllen ist, in allen möglichen Sprachen hängen: inklusive Deutsch.

Wir haben einfach alles “declared" mit dem Gewissen, dass wir zur Not die Sachen einfach wegschmeißen müssen, ist hier halt so. Lieber wegschmeißen als nicht declared und $400 Strafe zahlen.

Wir durften aber glücklicherweise alles behalten. Der Weg vom internationalen Terminal zum nationalen oder domestic Terminal war für uns die größte Herausforderung. Zu zweit mit drei Trolleys und nem kleinen Kind war noch ganz einfach, aber wir sind mir dem kostenlosen Shuttle ganz gut gefahren.

Wie wir von Auckland dann nach Palmy gekommen sind und uns dort zurecht gefunden haben, erfahrt ihr in Anreise - Part 2

Unseren letzten Tag vor Abreise hat mein Mann in seinem spanischen Youtube Channel festgehalten. Das findet ihr hier:

Last day in Berlin

Unseren Flug nach Neuseeland findet ihr hier:

On our way to New Zealand

Sina Schmiester zuletzt bearbeitet am 13.11.2017