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Vorbereitungen und Abflug!

Vor zwei Tagen bin ich in Vancouver gelandet. Davor hab ich noch ein paar schöne Tage in Kalifornien bei Freunden verbracht.

Ein kleiner Tipp zum Anfang :D Wenn ihr einen Adapter kauft, testet ob der Stecker vom Laptop rein passt. Das hat bei mir nämlich nicht funktioniert und ich musste mich in Amerika erst mal auf die Suche nach einem neunen machen der dann auch noch ziemlich teuer war.

Aber eigentlich möchte ich in diesem Eintrag erst mal ein paar Worte zur Planung verlieren, da die meisten, die diesen Block lesen, wahrscheinlich selbst ein Auslandssemester planen.

Ich weiß, ihr habt das schon tausendmal gehört und gelesen, aber es stimmt. Nehmt euch genügend Zeit für die Planung. Als erstes müsst ihr überlegen wo ihr hinwollt. Wenn ihr das wisst, habt ihr zwar schon einen großen Schritt geschafft, aber es ist eben nur der Anfang. Das hab ich im Februar entschieden.

Die Bewerbung über IEC war dann ziemlich einfach, schnell hatte ich alle benötigten Unterlagen zusammen und konnte sie abschicken. Dann hieß es erst mal abwarten …

Im Hinblick auf die Bewerbungsunterlagen, macht es in meinen Augen Sinn, sich frühzeitig um einen Reisepass und den Sprachnachweis zu kümmern, falls man die nicht eh schon hat.

Nach knapp zwei Monaten war es dann so weit, ich erhielt den Letter of Accept.

Die Zeit bis dahin solltet ihr auf jeden Fall nutzen um den BAföG-Antrag auszufüllen und einzureichen, denn die Bearbeitung kann schon mal ein bisschen dauern. Außerdem solltet ihr euch schon mal an eurer Hochschule erkundigen, ob ihr euch Leistungen anrechnen lassen könnt. Dafür konnte ich mir ein Learning Agreement unterschreiben lassen.

Damit war der gröbste Teil des organisatorischen Krimskrams erledigt. Mitte Juni buchte ich dann einen Flug und suchte nach einer Unterkunft. Hierbei kamen für mich mehrere Möglichkeiten in die engere Auswahl. Ein Zimmer in einer WG, das Wohnheim oder die Unterbringung in einer Gastfamilie (Homestay). Nachdem ich mich genauer Informiert hatte und auch mit einigen Studenten Kontakt aufgenommen hatte, die schon ein Auslandssemester in Vancouver absolviert hatten, entschied ich mich dann für die Gastfamilie. Diese fand ich gegen eine kleine Vermittlungsgebühr über die mit den BCIT zusammenarbeitende Agentur.

Leider gab es in der letzten Zeit noch eine kleine Verwirrung mit der Krankenversicherung. Ich war erst davon ausgegangen, dass man seine Krankenversicherung selbst in Deutschland abschließen kann. Das ist seit diesem Semester anscheinend nicht mehr möglich und alle Internationalen Studenten müssen eine kanadische Versicherung abschließen.

Alles in allem hätte ich mir die Vorbereitungen aber schwieriger vorgestellt und es hat alles ohne größere Probleme geklappt.

Im nächsten Eintrag berichte ich euch dann über die Orientation-Veranstaltung und meine Ankunft in der Gastfamilie.

Bis dann,

eure Lisa

Lisa Tränkler zuletzt bearbeitet am 31.08.2016