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Viel zu sehen, viel zu tun

Und wieder eine Woche vorbei! Kaum zu glauben wie schnell die Zeit hier vergeht!

Uni

Es geht hier langsam aufs Ende des Semesters zu und das merkt man. Die Finals sind zwar noch etwas hin, aber es vergeht keine Woche mehr ohne einen Zwischentest, eine Präsentation oder ein Paper. Da die meisten Tests ja Multiple Choice sind, kriegt man das Ergebnis immer schon in der Stunde darauf, das ist sehr ungewohnt, aber wenigstens muss man dann nicht so lange mit immer schlechterem Gefühl darauf warten. Ich hatte am Dienstag meinen vorletzten Test in Criminal Law and Justice Administration und habe gerade mein Home Exam für Terrorism and Extremism fertig gestellt. Das war wie eine kurze Hausarbeit, wobei ich mithilfe unseres Lehrbuchs und diverser Websites Fragen beantworten musste. Hochgeladen werden alle Paper mit Turnitin, das gleichzeitig auf Plagiate testet. Nächste Woche kommt dann eine Präsentation, dann noch drei Paper (aber die sind ja nur eine Seite lang), und dann noch drei Finals in der letzten Woche.

Sightseeing

Dieses Wochenende war entspannter als das letzte. Am Freitag sind wir nach Long Beach auf eine Party, mit Vorglühen im dorm von Freunden. Der Club heißt La Mirage und ist wirklich gut, wobei man sich - ich glaube, ich habe es schon vorher erwähnt - wirklich an das Tanzen hier gewöhnen muss. Es ist anders als daheim in Deutschland, mit viel Twerken und Wining, könnt ihr ja daheim üben, falls es euch gefällt.

Gestern sind wir zum Walk of Fame. Ich hätte nicht gedacht, dass der so lang ist. Auf den Sternen und auf dem Platz vor dem Chinese Theatre liest man regelmäßig mehr oder weniger bekannte Namen und überall am Straßenrand gibt es Essensbuden und Souvenirshops. Heute waren wir noch auf dem Roseball Flohmarkt in Pasadena. Man muss leider Eintritt zahlen, aber er ist auch wirklich riesig! Wir waren drei Stunden da und haben vielleicht die Hälfte gesehen. Und dabei haben wir uns noch nicht einmal lange an den meisten einzelnen Ständen aufgehalten.

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I miss Germany!!

Ich weiß nicht, wie es euch so geht, wenn ihr weg seid, aber ich vermisse immer als erstes deutsches Brot. In den ersten zwei Monaten ist es meistens kein Problem, aber nach fast drei Monaten merke ich doch, dass ich endlich mal wieder richtig deutsche Küche haben will. Es gibt ein deutsches Restaurant hier in der Nähe in Alpine Village, aber nachdem sie unter anderem "fried pickles" servieren, also frittierte saure Gurken, wenn ich das richtig verstehe, haben wir uns doch dagegen entschieden. Ist eher amerikanisiertes deutsches Essen. Im Dezember wollen wir trotz allem noch zum "deutschen" Weihnachtsmarkt, einfach der Stimmung wegen. Natürlich vermisse ich auch meine Familie und Freunde daheim, aber zum Glück gibt es Skype und Whatsapp und viel Ablenkung hier.

Das wars dann erstmal wieder für die Woche. Viele Grüße und bis nächste Woche,

Anika

Anika Schorlemmer zuletzt bearbeitet am 13.11.2017