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Thanksgiving in San Diego

Happy Thanksgiving euch allen!!! Das ist ja wirklich ein Feiertag, den ich gar nicht gewöhnt bin, aber die Idee dahinter, dass man darüber nachdenkt, wofür man dankbar ist und mit der Familie zusammen ist, gefällt mir, und dass die Uni ausfällt natürlich auch ;)

Thanksgiving

Wir wurden von unserer amerikanischen Mitbewohnerin zu ihrem Heimatort San Diego eingeladen, um mit ihrer Familie Thanksgiving zu feiern. Wir haben in einem Hotel auf der Navy Base gewohnt, weil die Mutter dort früher gearbeitet hat und noch Kontakte hat. Es ging am Donnerstag früh um sechs los, um zu viel Verkehr zu vermeiden. Gleich nachd er Ankunft haben wir mit dem Sightseeing angefangen: Seal Beach, wo die Robben und Seelöwen einfach so in der Sonne liegen, ohne sich für die Menschen zu interessieren, die direkt daneben laufen. Für die Einheimischen langweilig, aber für Touristen wirklich cool!!

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Danach ging es Frühstücken bei Denny's und weiter zum Pacific Beach, wo wir einfach nur am Pier und am Strand entlang sind. Es war so unglaublich warm, das hatten wir nicht eingeplant und hatten daher leider auch keine Badesachen dabei. Danach ging es weiter zu Old Town, dem ältesten Teil der Stadt mit kleinen Läden, einem Hotel und überall Thanksgiving Dekoration. Abends war dann das Thanksgiving Dinner. Wir sind alle zusammen in ein Restaurant, weil wir so viele waren. Es gab natürlich Truthahn mit Cranberry Soße, verschiedene Fleisch- und Meeresfrüchte-Variationen und ein riesiges Salatbuffet, was für mich als  Vegetarier das beste war. Am Ende waren wir alle so satt, dass wir es kaum schafften, uns das Gaslamp District, wo auch das Restaurant war, ein bisschen anzuschauen.

Black Friday und Sightseeing

Am nächsten Tag haben wir erstmal ausgeschlafen und sind dann im Coffee Cup brunchen gegangen. Danach war erstmal Black Friday shoppen angesagt, fast alles 60-70% reduziert! Dann ging es weiter zum Balboa Park, einem wirklich schönen botanischen Garten mit Museen und Street-Entertainern. Abends sind wir noch nach Little Italy, italienisch essen und ein bekanntes Dessert Restaurant anschauen, an dessen Namen ich mich leider nicht mehr erinnere O:)

Potato Chip Rock Wanderung

Samstag ging es nach Frühstück und Auschecken zum Lake Poway, wo der Startpunkt für die (längere) Wanderung zum Potato Chip Rock war. Dass es eine kürzere Route von Pomona aus gegeben hätte, haben wir leider erst später erfahren, aber da ich wandern mag, hat es mich nicht gestört. Es war richtig heiß, ca 30 Grad im Schatten, und es ging zwei Stunden bergauf, größtenteils in der prallen Sonne. Oben angekommen hat sich aber alles gelohnt.Der Ausblick war fantastisch und der Potato Chip Rock sieht wirklich irre aus. Leider war die Schlange so lang, dass wir uns nicht für ein Foto darauf anstellen wollten. Deshalb haben wir nur ein paar Fotos auf anderen Felsen gemacht und sind dann zurück. Das Beste war als wir am Ende unsere dreckigen Schuhe und schwitzigen Socken ausgezogen haben und bis über die Knie in den See sind.

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Es war wirklich ein tolles Wochenende, San Diego ist unglaublich schön und wir hatten nochmal ein paar Tage Entspannung vor dem Semesterende-Stress. Ab heute geht's mit dem Finals-Lernen los.

Bis nächste Woche,

Anika

Anika Schorlemmer zuletzt bearbeitet am 27.11.2017