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Letzte Reisewoche

Bald geht meine Zeit hier vorüber, morgen geht es für zwei Nächte zurück in die Dorms an der CSUDH und am Mittwoch geht mein Flug nach Hause. Diese letzte Woche bin ich alleine durch kleinere Orte in Kalifornien gereist auf meinem Weg zurück nach LA.

Yucca Valley/Palm Springs

Mein letzter Tag in Yucca Valley hat etwas deprimierend angefangen - mein geplanter Ausritt an einer der Horse Ranches in der Nähe ist wegen Regen und Sturmvorhersage ausgefallen - und das in der Wüste. Stattdessen bin ich (mal wieder) ein wenig in den Bergen dort spazieren gegangen, konnte wegen dem Regen aber nicht wirklich sonst etwas tun. Aber meine Airbnb Hosts waren unglaublich nett und ich tat ihnen Leid, also haben sie und ein Freund von ihnen mich abends in eine bekannte Bar mit Open-Mike in der Nähe mitgenommen - das Pappy Harriots. Dort haben schon Imagine Dragons und andere sehr bekannte Bands vor einem kleinen Publikum gespielt, teilsweise sogar am Open-Mike. Natürlich nicht an diesem Abend, aber ich habe mich sehr gut unterhalten können und viel von den Berühmtheiten gehört, die schon einmal dort gewesen sind und auch einige in der Szene wohl bekanntere Künstler kennen gelernt, Designer, Fotografen etc. Also war es trotz Regen doch noch ein toller Tag.

Crestline

Crestline ist ein kleiner Ort in der Bergen oberhalb von San Bernadino. San Bernadino selbst hat keinen sondelich guten Ruf hier, aber die Berge schon. Unter anderem liegt dort Lake Arrowhead, eines der größten Wasserreservoirs in der Gegend. Das einzig Unpraktische war mal wieder, dass ich kein Auto hatte und der Stadtbus nur von Crestline Center nach San Bernadino gefahren ist und zurück, nicht direkt in die Berge. Ich habe trotzdem einiges sehen können. Ich bin um Lake Gregory gelaufen, ein bisschen einfach so in den Bergen,und ich war am Heart Rock, einer Höhlung im Felsen, die wirklich genau wie ein Herz geformt ist. Und das Bear House, bei dem ich einmal zu Abend gegessen habe, ist ein in der Gegend bekanntes, verhältnismäßig günstiges und wirklich gutes amerikanisches Restaurant.

Riverside

Riverside ist super kalifornisch und wunderschön. Ich genieße natürlich die letzten Tage, die ich hier 25 Grad und Sonnenschein im Januar habe, aber auch ansonsten ist es wirklich hübsch und sehr grün. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind erstaunlich gut, und in Downtown ist alles wichtige in Laufdistanz. Die Gegend ist bekannt für ihre Orangen-/Zitrusfruchtplantagen, eine der ältesten habe ich auch besucht, mit Probehäppchen der kalifornischen Zitrusfrüchte, Orangen, Mandarinen, Blutorangen,Pomelo,Kumquat, Grapefruit...Außerdem war ich in einem Museum of Contemporary Art und im Mission Inn, der eigentlich den kalifornischen Missions nachgebaut wurde, aber aufgrund der Interessen der Eigentümer verschiedene zusätzliche Flügel hat, einen japanischen, einen spanischen etc und Dekorationen und Accessoires aus den verschiedensten Ländern, darunter auch eine Turmuhr aus meiner Heimatstadt Nürnberg mit nachgebauten Figuren, die denen auf der Frauenkirche ähneln. Ansonsten war ich noch auf Mount Rubidoux, einem kleineren Berg in der Stadt, der ein beliebtes Ausflugsziel ist und eine tolle Aussicht bietet. Und ich habe herausgefunden, dass Riverside die Partnerstadt meiner Universitätsstadt Erlangen ist, nur 5870 Meilen weg.

Nächste Woche kommt mein letzter Eintrag, dann schon aus Deutschland. Ich werde die Zeit hier vermissen, aber ich freue mich unglaublich auf zuhause.

Bis dann,

Anika

Anika Schorlemmer zuletzt bearbeitet am 15.01.2018