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Welcome to Canada

Boeing 747

Beim Flug habe ich mich für einen Direktflug von Frankfurt nach Vancouver entschieden - hauptsächlich da Fliegen nicht meine liebste Art zu Reisen und die Reisezeit mit 9 1/2 Stunden relativ gut auszuhalten ist. Der Flug startet in Deutschland in der Mittagszeit und landet in Kanada ungefähr zur selben Zeit. Das Schöne hierbei ist, dass man im Hellen ankommt und sich so durchaus besser zurechtfinden kann. Der Flughafen in Vancouver (YVR) begrüßt einen mit einer sehr entspannten Atmosphäre. Er ist um einiges kleiner als Frankfurt oder auch andere internationale Flughäfen, aber dadurch auch um einiges ruhiger.

Visa

Die Einreise ist hier relativ easy. Es gibt eine Reihe für Besucher mit Pässen außerhalb der USA und Kanada und eine für deren Staatsbürger. Als Student der kein Study Permit benötigt (man kann in Kanada bis zu 6 Monaten ohne studieren), lässt man den Grenzbeamten einfach wissen dass man als Visiting Student für 4 Monate im Land ist. Dieser verlangt dann den Nachweis der Universität, den LOA. Mit all den restlichen Unterlagen und dem Nachweis über den Rückflug hat es ca. 5 Minuten gedauert, bis ich den Stempel in meinem Pass hatte und meinen Koffer abholen konnte.

Passport Stamp

Da das Auslandssemester mit einer Dauer von nur 4 Monaten relativ flott vorbeizieht und zudem bald der Herbst kommt, habe ich mich dafür entschieden etwas Zeit in Vancouver zu verbringen und nicht direkt weiterzufliegen.

Man hat nun mehrere Möglichkeiten um vom Flughafen in die Stadt zu kommen. Ich hab mich hier für den Skytrain, ähnlich wie die S-Bahnen in Deutschland, entschieden. Vorteil hierbei ist vor allem die Zeit und der Preis. Wer mag, kann natürlich auch ein Taxi nehmen. Der Skytrain fährt die Hälfte der Strecke überirdisch, d.h. man kann schon einen ersten Blick auf Vancouver erhaschen.

Für meinen kurzen Aufenthalt habe ich mich für ein Hotel in Downtown entschieden - direkt in der Robson Street, eine der Haupteinkaufsstraßen in Vancouver. Der beste Weg hierher ist bis zum City Centre und dann weiter zu Fuß. Natürlich ist auch ein Taxi möglich, aber wenn es das Gepäck und die Müdigkeit zulässt, würde ich jedem empfehlen zu Fuß zu gehen und ein erstes Gefühl für den Aufbau der Stadt zu bekommen.

Um den späten Nachmittag spürt man dann langsam den Jet-Lag – aber am Besten hält man bis zum Abend durch, damit der Körper sich langsam an die Zeitumstellung gewöhnen kann. Ein kleines Abendessen aus einem der naheliegenden Restaurants und dann heißt es nachgeben und ab ins Bett.

Visa

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Anne Voretzsch zuletzt bearbeitet am 29.11.2016