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Gold Coast / Brisbane

G’DAY MATES,

in diesem Beitrag möchte ich euch über meinen zweiten Ausflug erzählen und grob auf die kosten eingehen.

Die zweite Woche des Mid-Term Breaks war angebrochen und kaum war ich zurück vom Roadtrip ging es auch schon weiter an die Gold Coast. Ich nutzte die zwei Tage vor dem Flug meinen Koffer zu updaten und dann konnte es auch schon losgehen. Der Flug ging abends um 19 Uhr und dauerte ca. 2,5 Stunden. Mit einem Zeitunterschied von 30 min. kam ich dann um 21 Uhr an der Gold Coast an.

Für meinen Hinflug wählte ich den Gold Coast Coolangatta Airport und für meinen Rückflug Brisbane's Airport. Da ich diesen Trip ziemlich spontan geplant hatte, sahen dementsprechend auch die Preise aus. Aufgrund der Ferienzeit und Gold Coast als Reiseziel bezahlte ich insgesamt 570$ für die Flüge. Daher ist es wirklich ratsam Trips für das Mid-Term Break im Vorfeld zu buchen.

Nachdem ich um ca. 21:30 den Flughafen verließ, musste ich natürlich irgendwie zum Hostel im Surfers Paradise (SP) gelangen. Das SP liegt ca. 27 km vom Flughafen entfernt. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, um vom Flughafen zum SP zu kommen, wie z.B. der Gold Coast Tourist Shuttle, der „Skybus“ oder das Taxi. Ich nahm das Taxi, welches mich 65$ kostete. Daher der nächste Tipp, reserviert am besten einen Platz im „Skybus“. Wenn ich mich nicht irre gibt es auch die Möglichkeit direkt nach der Ankunft am Flughafen ein Ticket zu kaufen, aber sicherer ist es das Ticket schon vorher online zu kaufen.     

Angekommen im SP checkte ich innerhalb weniger Minuten im Hostel ein und bekam auch schon die Keycard zu meinem Zimmer.

Ich entschied mich für das „Bunk“ Hostel im Surfers Paradise, dessen Bewertungen ich mir erst auf „Tripadvisor“ angeschaut hatte. Damit auch meine nächste Empfehlung, legt euch auf jeden Fall die App „Tripadvisor“ zu. Auf dieser App findet ihr alles Mögliche in eurer Umgebung wie z.B. Hotels, Hostels, Restaurants, Clubs, Bars, alle möglichen Aktivitäten uvm.. Zu all diesen Informationen findet ihr auch verlässliche Bewertungen und Fotos von Traveller, die z.B. bei der Wahl des Hostels sehr hilfreich sind. Ich wählte das vierer Zimmer für drei Nächte, welches mich insgesamt 130$ kostete.

Für mich war es das erste Mal in einem Hostel zu übernachten und daher auch eine ganz neue Erfahrung. Ich hatte viel Negatives über Hostels gehört und machte mich schon auf das schlimmste gefasst, aber das „Bunk“ überraschte mich positiv. Das Zimmer war groß genug, hatte eine Klimaanlage, ein privates Badezimmer, einen Balkon, recht komfortable Betten und abschließbare Fächer. Neben mir waren im Zimmer zwei weitere Jungs, mit denen ich schnell Freundschaft schloss. Der erste Zimmergenosse war ein Aussie namens Chris, der im SP arbeitete und der andere ein Kanadier namens Dayne der auf Durchreise war. Beide waren ziemlich cool drauf, offen und hilfsbereit.

Den nächsten Tag startete ich mit verdammt leckeren Pancakes bei „Pancakes On The Rocks“ und begab mich dann mit meiner Kamera auf Erkundungstour. Neben ausgezeichneten Stränden bietet das SP auch alles was das Schoppingherz begehrt. Seht selbst..

Gold Coast

Pancake

SP Beach

SP Board

Surfers Paradise

Nach einem chilligen Vormittag am Strand suchte ich bei „Tripadvisor“ nach interessanten Aktivitäten in der Nähe. Davon gibt eine große Auswahl hier im SP, wie z.B. indoor Skydiving, Surfkurse, Kanu touren, Skydiving von 15.000 m Höhe, Jetskis, Jetboats und einiges mehr. Ich entschied mich für das Jetboat bei „Paradise Jet Boating“, welches mich 72$ kostete und einen Pickup Service zum Main Beach beinhaltete. Beim Jetboating nimmt man mit mehreren Passagieren Platz in einem – wer hätte es gedacht- Jetboat, fährt bei hoher Geschwindigkeit über dem Southport Broadwater, macht 360° Spins und andere aufregende Manöver. Dabei wird man von einer Bordkamera aufgenommen und später hat man die Möglichkeit das Video oder Fotos, jeweils für 25$, zu kaufen. Aber wenn man die Augen offen hält findet man hier und da Broschüren mit allen Aktivitäten, welche das SP zu bieten hat und in dieser Broschüre findet man auch Coupons, mit denen man unter anderem das Foto beim Jetboating umsonst bekommen kann. Alles in allem waren es sehr unterhaltsame 50 Minuten, aber dennoch genug als einmalige Erfahrung.

Jetboat

Am Abend verabredete ich mich mit meinem neuen Freund Dayne in der Hostel eigenen Bar. Wir tauschten Geschichten aus und erzählten über unsere bis dato gemachte Erfahrungen. Da Dayne schon einige Zeit im SP verbracht hatte, empfahl er mir den Sonnenaufgang am Strand anzusehen.

Gesagt, getan. Am nächsten Morgen wachte ich um 4:30 Uhr auf um den Sonnenaufgang am Strand, welcher nur 500m entfernt war, zu bewundern. Am Abend zuvor hatte Dayne die Sonnenaufgänge im SP hoch gelobt und mir viel versprochen. Aber leider war es in meinem Fall etwas bewölkt, sodass die Hälfte überhaupt nicht sichtbar war. Dennoch konnte ich ein paar gute Aufnahmen machen.

Sunrise 1

Sunrise 2

Sunrise 3

Am Nachmittag kaufte ich mir ein Ticket für das „SkyPoint Observation Deck“ im Q1. Man kann sich zwischen zwei Optionen entscheiden. Die erste wäre nur der Zugang zum „SkyPoint Observation Deck“, wo man bei Snacks und Getränken eine 360° view über die Gold Coast genießen kann. Die zweite Option beinhaltet zusätzlich zur Ersten noch ein Klettererlebnis zu einer Plattform 40m über dem Observation Deck. Dabei fährt man mit dem Aufzug zur 77. Etage des Q1 Resorts, hier befindet sich das Observation Deck, und danach besteigt man außerhalb des Gebäudes 300 Stufen zu einer Plattform auf insgesamt 270m Höhe. Aufgrund der riskanten Höhe und starkem Wind, erhält man eine Kletterausrüstung, mit der man sich am Geländer absichern kann. Ein Guide führt dann alle Personen zur Plattform und erzählt Fakten über das Q1 Building oder das SP. Ich entschied mich für die zweite Option für 77$, was sich definitiv gelohnt hat.     

Observation Deck

 Die Gold Coast und speziell das SP sind bekannt für ihr Nachtleben und Pub Crawls. Um diese zu promoten findet man überall kleine Stände die Tickets für Pub Crawls verkaufen. Da es mein letzter Abend im SP war kaufte ich mir natürlich ein Ticket für einen Pub Crawl für 82$. Um 18 Uhr sollten sich alle in der Bar „Beergarden“ einfinden, für kleine Snacks und ein Freigetränk. Danach folgten folgende Clubs: das „Retros“, „Bedroom“ und „SinCity“. Auch wenn es nur ein Donnerstagabend war, hatten ziemlich viele Personen an diesem Pub Crawl teilgenommen und auch so war auf den Straßen sehr viel los. Durch alle möglichen Trinkspiele machte ich viele neue Bekanntschaften. Wenn ich eins in Australien festgestellt habe, dann ist es, dass die Australier verdammt locker drauf sind.     

Nach zwei Tagen Gold Coast entschied ich mich den Zug nach Brisbane zu nehmen und kaufte mir dafür eine „go-Card“ im 7-Eleven Store, die mich 10$ plus 20$ Aufladung kostete.

In Brisbane hatte ich die Möglichkeit bei Verwandten zu übernachten, somit sparte ich schon mal das Geld für ein Hotel. Ich hatte zwei Tage Zeit in Brisbane bis wieder der Rückflug nach Adelaide anstand.

Infinity Pool

Den Mittag verbrachten wir mit Window Shopping in der Queen Street Mall. Danach gingen wir Richtung Griffith University über die Victoria Bridge. Von der Victoria Bridge aus hat man eine super Aussicht auf Brisbanes Skyline. Der letzte Stopp für den Tag war dann die Bar „Munich“ in der Nähe des Streets Beach. Hier werden Bierliebhaber optimal bedient, vor allem mit gutem deutschem Bier. Brisbane ist eine wirklich große Stadt und zwei Tage sind definitiv zu wenig, um alles zu sehen.

Queen Street Mall

Brisbane

Langsam ging auch dieser Trip zu Ende, zeit alles Revue passieren zu lassen. Im Großen und Ganzen war das ein sehr gelungener Ausflug und ich hatte die Möglichkeit so vieles neues dazuzulernen. Ich war immer sehr scheu, wenn es darum ging allein zu Reisen. Aber mit Hilfreichen Apps, wie z.B. Tripadvisor, im Gepäck, wird alles ziemlich entspannt. Die Gold Coast ist ein erstklassiger Ort mit schönen Stränden und einem unvergleichlichen Nachtleben. Ist man offen und zugänglich, dann lernt man definitiv viele neue Leute kennen. Außerdem gibt es an der Gold Coast und in Brisbane so viel zu Unternehmen, dass einem eigentlich nie langweilig wird. Ich kann es jedem empfehlen das Mid-Term break zu nutzen, um Australien zu erkunden, denn neben dem anstrengenden Studium ist Abwechselung wirklich erforderlich!

Brisbane Airport

So viel zum Mid-Term break und im nächsten Blog erzähle ich euch mehr über meine Kurse und das Studium an der UniSA.

Bis dahin, CHEERS!!

Tushar Raj zuletzt bearbeitet am 13.11.2019