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Ferien Teil 2 - Great Ocean Road

Um meine Ferienerlebnisse vollständig zu machen, nun noch ein kleiner Einblick in unseren Roadtrip auf der Great Ocean Road. Ein Muss, wenn man schon einmal in Melbourne ist. Wir haben uns im Vorfeld einen Camper Van über Jucy gemietet, ich kann diese nur empfehlen. Ich liebe es, wie die Camper ausgestattet sind und man alles ganz leicht umfunktionieren kann. Und ich mag es auch immer mehr, einfach darauf loszufahren ohne zu wissen, wo man am Abend stehen wird um zu schlafen. Es ist auf jeden Fall ein kleines Abenteuer und man erlebt viele unverhoffte Dinge. Aber es ist auch super praktisch, sich einfach wann und wo man will Kaffee oder Essen kochen zu können.

Der Trip startete im Stadtverkehr von Melbourne und dies üblicherweise auf der linken Seite. Ich war erst echt überfordert mit der Situation und hatte Angst auf der falschen Seite zu landen. An jeder Kreuzung musste ich mich super konzentrieren. Bereits beim Blinken betätigt man aus Reflex ständig den Scheibenwischer, weil dieser hier auch auf der anderen Seite ist. Am zweiten Tag war es schon besser und letztendlich hat das Fahren auch richtig Spaß gemacht. Auf der Great Ocean Road war auch nicht viel Verkehr, da konnte man super angenehm fahren, wahrscheinlich weil es nicht die Hauptsaison ist für Melbourne und Umgebung.

Wir haben auf der Strecke viele Stopps gemacht: St. Kilda Beach und Brighton Beach um ein typisches Touristenfoto mit den bunten Holzhütten zu machen. Weiter ging es über Geelong zum Bells Beach, ein relativ bekannter Strand unter den Surfern. Dort haben wir die Surfer bisschen beobachtet und ich war so beeindruckt, wie gut das alle konnten. Das habe ich vorher noch nie so gut live gesehen! Echt super. Wir haben dort noch eine kleine Wanderung gemacht. Den nächsten Stopp machten wir in Anglesea, das ist ein süßer kleiner Ort, günstig für Wanderungen oder auch um Kängurus auf dem Golfplatz zu beobachten. Danach haben wir in Fairhaven den Leuchtturm bewundert. Wer Wasserfälle mag, kann zu den Erskine Falls fahren oder zu den Triplet Falls. Am Kennet River direkt am Strand haben wir den zweiten Abend unser Auto geparkt und geschlafen um am nächsten Morgen um 6 den Sonnenaufgang zu schauen – und der war echt schön.

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Weiter ging es über Apollo Bay zum Cape Otway um dort einen der bekanntesten Leuchttürme zu sehen. Allerdings kostet es 17 $ um auf dieses Gebiet rund um den Leuchtturm zu gelangen und dafür waren wir zu geizig. Die anderen zahlreichen Leuchttürme auf der Strecke sind alle gebührenfrei.

Unterwegs sahen wir viele, viele Kängurus und ein Emu. Für die Koalas waren wir leider zu ungeduldig, aber auf der Strecke zum Cape Otway ist es wohl ganz gut möglich – so sagt man. Wir sind insgesamt bis zum Port Fairy gefahren. Dort bietet Griffith Island wieder eine gute Möglichkeit zum Wandern und Sonnenaufgang schauen. Auf der Strecke dahin kommen zahlreiche Aussichtspunkte: 12 apostels, loch ard gorge, london bridge, the arch and the grotto. Diese sind auf jeden Fall sehenswert, auch bei schlechtem Wetter. :-)

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Stephanie Walther zuletzt bearbeitet am 21.09.2017