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Ein Wochenende im Surf-Camp

Hallo an Alle, 

ich melde mich mal wieder.

Das Wochenende ist vorbei und ich habe die Gelegenheit genutzt mich das erste Mal in meinem Leben im Surfen zu versuchen. Ich glaube das ist etwas, was man auf jeden Fall mal probiert haben sollte, wenn man mehrere Wochen in Australien ist. Das Surf Camp wurde bereits in der Orientation Week beworben und als Studenten der UTS haben wir einen Rabatt von $100 bekommen, was tatsächlich ganz gut ist. Das Wochenende war super schnell ausgebucht und dann ging es vergangenen Freitagabend auch schon los. Wir waren insgesamt eine Gruppe von 80 Leuten, eigentlich hatte ich mich auf ein ruhiges WE eingestellt aber dann wusste ich, dass es wohl alles andere als ruhig wird.;-) Unser Ziel war eine Campinganlage am 7-Miles-Beach. Nach der Ankunft konnten wir unsere kleinen Hütten beziehen, darin schliefen wir zu 7, da kam so bisschen das Hostel-Feeling auf, aber es war ok. Abends sind wir noch an den Strand und konnten den Sternenhimmel sowie Sternschnuppen bestaunen, das war super schön. Aber auch sehr sehr kalt, die Nächte haben nur 7 Grad, da der Ort noch einmal 3 Stunden südlich von Sydney liegt.

Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück an den Strand für die Trockenübungen. Ich war super gespannt und habe nicht zu viel erwartet, weil im Vorfeld alle gesagt haben, wie schwer das ist auf dem Brett zu stehen und dass man schnell frustriert ist. Daher habe ich mir kein allzu großes Ziel gesetzt. Die Surfleute waren super engagiert und haben uns die einzelnen Schritte mit viel Humor beigebracht. Nach einer kleinen Erwärmung ging es dann auch schon ins Wasser. Das schwierigste für mich war die richtige Welle und den richtigen Moment einzuschätzen und am zweiten Tag, nachdem mich schon der Muskelkater heimgesucht hat, war es äußerst schwer, mich auf dem Brett mit den Armen hochzudrücken. Teilweise war ich dann einfach zu schwach. Aber wenn man einmal auf dem Brett steht, fetzt es übelst. Und ich habe mich jedes Mal wie ein kleines Kind gefreut, wenn ich die Welle gut erwischt habe und tatsächlich ein Stück auf dem Brett surfen konnte. Es ist dann gar nicht so schwer die Balance zu halten, wenn man sich einmal aufstellen kann. Wahrscheinlich waren aber auch die Wellen für Anfänger sehr gut geeignet. 

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Ich habe lange überlegt, ob ich das Surfen auf eigene Faust versuchen sollte oder ein teures Surf Camp buche, aber letztendlich war es gut so, weil ich es wahrscheinlich selber nicht so schnell hinbekommen hätte und tatsächlich sehr frustriert gewesen wäre. Das ganze Wochenende war zu dem super organisiert und durchgeplant, es gab rund um die Uhr Essen sowie warme und kalte Getränke und das Team hat Bilder und Videos gedreht (auch im Wasser), die den Teilnehmern noch zur Verfügung gestellt werden - also insgesamt echt empfehlenswert!

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Nun bin ich leider bisschen erkältet, weil es abends echt sehr kalt war und wir Sonntagfrüh in die nassen Surfanzüge vom Vortag mussten. Aber das vergeht hoffentlich schnell wieder, gestern habe ich mich schon den ganzen Tag im Bett auskuriert. Und ja, der Muskelkater danach ist natürlich auch nicht zu unterschätzen. ;-)

 

Stephanie Walther zuletzt bearbeitet am 29.08.2017