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Studienrückblick

Das Semester neigt sich dem Ende, die Vorlesungen sind vorbei und die Prüfungsphase habe ich auch hinter mir. Ich muss sagen, dass das wirklich ein erleichterndes Gefühl ist. Aber wer kennt das nicht. 

Viele Austauschstudenten beginnen jetzt mit ihren Reisen rund um Australien und Umgebung. Jedoch wollte ich es mir nicht nehmen lassen euch noch mal eine kleine „Führung“ über meinen Campus an der QUT zu geben und bisschen rückblickend zu Erzählen. 

Wie einige bereits möglicherweise aus meinem Takeover auf der IEC Instagram Seite wissen, besitzt die QUT insgesamt drei Campusse. Der Gardens Point Campus befindet sich direkt im Zentrum und nur eine kleine Busfahrt entfernt liegt der Kelvin Grove Campus. Außerdem gibt es noch einen Campus 45km nördlich von Brisbane, dieser ist aber nicht sehr bekannt.

Je nachdem, welche Kurse Ihr belegt, seid ihr auf dem Garden Point oder Kelvin Grove Campus. Diese Information bietet sich besonders bei der Wohnungssuche gut an, denn es ist einfach viel gemütlicher näher an der Uni zu leben. 

Die Business und Law Studiengänge sind auf dem Gardens Point Campus vertreten, somit war auch ich auf diesem Campus. Der Campus ist ganz bequem direkt am botanischen Stadtpark gelegen und bietet somit ideale Rückzugsorte zum lernen oder einfach mal entspannen. 

Außerdem gibt es eine große Bücherei, viele kleine Sitzecken in anderen Gebäuden, ein Sportcenter mit Schwimmbad (Kostet extra) und viele unterschiedliche Imbisse.  

Campus QUT

Mein Alltag war im Vergleich zu meinem deutschen Alltag deutlich entspannter. Meine Vorlesungen waren so gelegt, dass ich maximal drei mal die Woche dafür in die Uni gehen musste. Außerdem hatte ich in Australien keinen Nebenjob. Was bedeutete, dass ich mich komplett auf die Uni konzentrieren konnte, Sport machen und neue Bekanntschaften schließen. Das macht es auch deutlich einfacher mit anderen Studierenden in Kontakt zu kommen und etwas zu unternehmen. Es war auch deutlich einfacher Kontakt mit internationalen Studierenden zu schließen, da diese ebenfalls so frei in ihrer Zeit waren, die nationalen Studierenden haben oft ein oder zwei Jobs neben dem Studium und einen viel volleren Kursplan, was es deutlich schwieriger machte dort Kontakte zu knüpfen. 

Langeweile kam trotzdem nicht auf, denn man findet immer etwas, dass man machen und unternehmen kann.

Das Semester hat mit einer Einführungswoche begonnen und hat insgesamt 13 Wochen lang Vorlesungen. Jedoch war zwischendurch eine Woche frei, diese hatte ich für meine Reise nach Sydney genutzt.

Sydney CBD

Nach den insgesamt 14 Wochen Vorlesung und freie Woche folgt eine drei wöchige Prüfungsphase, anschließend beginnen die Semesterferien. 

Die Semesterferien werde ich für meinen Route Trip nutzen, da werde ich euch mit weiteren Blogbeiträgen natürlich auf dem laufendem halten. 

Zu der Prüfungsphase kann ich sagen, dass diese sich nicht großartig von der in Deutschland unterscheidet. Es gibt Zeit zum lernen, in den Prüfungen herrschen die selben Bedingungen wie überall: Keine Handys, kein Schummeln und jeder ist auf sich gestellt. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es strenger Kontrolliert wird. Die Klausuren waren alle machbar, wenn man sich vorbereitet hat und es ist der gleiche Aufwand wie zu Hause nötig. 

Zusammenfassend habe ich einen guten Einblick in den australischen Lifestyle erhalten, die Uni ist machbar und es sind keine großen Unterschiede zu Deutschland bemerkbar. Natürlich musste ich vor allem zu Beginn des Semesters etwas mehr machen. Dies lag jedoch eher an meinem Sprachniveau als an dem Vorlesungsstoff. Dennoch hat es mir sehr viel Spaß gemacht und Rückblickend würde ich das auf jeden Fall wieder machen. Ich habe neuenErfahrungen gesammelt, meine Sprachkenntnisse deutlich verbessert und viele neue und interessante Menschen kennen gelernt.  

Kathrin Kuzmin zuletzt bearbeitet am 25.11.2019