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Freizeit über Freizeit

Hallo Zusammen!

Jetzt melde ich (Jessy) mich mal zu Wort. Es sind schon 10 Tage vergangen seit unserem letzten Blogeintrag und wir haben in der Zwischenzeit eine Menge erlebt. Wir wachen immer noch jeden Morgen auf, gehen zur Tür raus, sehen die Palmen und spüren den Sonnenschein auf unserer Haut und fragen uns: "Ist das real? Sind wir wirklich hier? Wir leben auf Hawaii?" Es erscheint einem fast surreal, denn Fazit selbst nach diesen zwei Wochen ist: Es lohnt sich, nach Hawaii zu kommen!

Ich möchte jetzt nochmal ein wenig über Freizeitmöglichkeiten berichten. Honolulu selbst ist keine besonders spektakuläre Stadt - wer schonmal in den USA war, der weiß wie eine amerikanische, mittelgroße Stadt aussieht. Diese ist genauso, Hochhaus neben Hochhaus, Shoppingmall neben Shoppingmall. Der Unterschied - die Umgebung ist tausend Mal schöner als woanders!

Wir wohnen, wie Leah bereits schrieb, in Waikiki. Wir würden jedem empfehlen, hierher zu ziehen. Zwar ist Waikiki touristisch und voller Hotels und Resorts, dadurch, dass es aber wunderschön angelegt ist, fühlt man sich wie im Dauer-Urlaub. Die Atmosphäre ist eine besondere: Jeden Abend kann man bei Fackel-Licht irgendwo Hula-Tänze anschauen, in einer schönen Strandbar sitzen, den Sonnenuntergang sehen und durch die traumaften Anlagen der Resorts spazieren. Und es ist nahe an allem, vor allem am Waikiki Beach. Zwar ist dieser nicht der außergewöhnlichste Hawaii's, aber schön genug, um dort eine Menge Zeit zu verbringen. Und an alle, die Surfen lernen wollen: Dieser Strand eignet sich perfekt für Anfänger! Leah und ich haben uns auch sofort Surfboards gekauft, diese Investition lohnt sich. Wir haben sogar drei, weil unser Hausmeister uns seins geliehen hat (s. Foto). Für ein Board muss man ca. 100-250 US-Dollar investieren, aber da Leihen pro Stunde 5 US-Dollar kostet, hat man das über die Monate schnell wieder raus. Und wir nutzen es, wir gehen mehrmals die Woche!

Turtle Bay

Außer Strand gibt es auch eine Menge Wanderwege und Berge zu erkunden. Der Klassiker ist wohl Diamond Head, den man zu Fuß in 30 Min von Waikiki erreichen kann (s. Foto). Kostet zwar 1 US-Dollar Eintritt, aber ist ein schöner Spaziergang hoch auf einen Berg, von dem man eine wunderschöne Sicht auf Honolulu hat. Darüber hinaus gibt es zahlreiche, anspruchsvolle Wanderwege, die man mit Bus relativ gut erreicht (insgesamt ist Bus immer das schlechtere Verkehrsmittel, besser fährt man immer mit Auto). 

Diamond Head

Am Wochenende haben wir uns auch ein Auto gemietet (ca. 80 US-Dollar pro Tag) und an die North Shore gefahren. Man fährt dort ca. 1 Stunde hin, die ganze Insel umrundet man locker an einem Tag, wenn man auch zwischendurch mal hält. An der North Shore sind die Strände viel einsamer, wilder und weniger kommerziell. Dort gibt es beispielsweise auch die Turtle Bay, an der man regelmäßig Schildkröten entdeckt, die einfach nur am Strand rumliegen ;-)

Unser Wohnzimmer als Surfshop

Die Ostküste ist grün und sieht mehr nach dem Hawaii aus, das man sich vorstellt - tropischem Paradies! Es gibt noch viel zu entdecken, aber ein Auto braucht man schon, wenn man frei sein will, überall anzuhalten, wo man möchte. Es gibt auch viele Zeltplätze unterwegs, und wir planen mal einen Wochenendausflug mit Zelten. Muss traumhaft sein!

Ansonsten, für diejenigen, die gerne weggehen - es gibt viele Nachtclubs und Bars in Waikiki, allerdings schließen die immer um spätestens 2-3 Uhr. Also, man muss sich weggehtechnisch was die Uhrzeiten betrifft, umstellen ;-)

Jessica Dietrich & Leah Althaus zuletzt bearbeitet am 16.09.2016