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Erster Island Trip: Kaua'i!

Hallo Zusammen!

Unser letzter Blogeintrag ist in der Tat schon eine Weile her, die letzten Wochen war wirklich sehr ereignisreich und turbulent. Leah war zwischenzeitlich krank, wir hatten einiges mit der Uni zu tun (dazu kommt ein seperater Blogeintrag) und hatten noch Besuch aus Deutschland.

Anfang Oktober waren wir zu fünft für ein verlängertes Wochenende auf Kaua'i, der westlichsten Insel von Hawai'i. Wir haben uns vorgenommen, im Verlauf des Semesters alle Inseln zu bereisen und nicht alles in den letzten Monat zu schieben. Dass ich zu dem Zeitpunkt sowieso Besuch von einer Freundin aus Deutschland hatte, machte dieses Wochenende für den perfekten Zeitpunkt für unseren ersten Trip auf eine andere Insel!

Die Flüge haben wir über Island Air gebucht, eine kleine Airline mit Propellermaschinen, die zwischen den einzelnen Inseln fliegt. Diese Airline bietet sogar Stand-By-Flüge für Studenten an, d.h. man kann - insofern Plätze verfügbar sind - für 45,00 Dollar pro Strecke fliegen. Das wollten wir aber nicht riskieren, daher haben wir uns pro Strecke für 62,00 Dollar einen Flug gebucht. Also auch, zumindest für ameirkanische Verhältnisse günstig. 

Auf Kaua'i angekommen haben wir uns für 4 Tage für insgesamt ca. 180,00 Dollar ein Auto gemietet und haben uns entschieden zu zelten. Wild Camping ist auf Hawai'i verboten, man muss vor Ort in einem der sogenannten 'Neighbourhood Centres' einen Camping Permit kaufen. Da es kein Feiertag war oder an dem Wochenende nichts Besonderes anstand, haben wir für den Camping Permit insgesamt für 3 Nächte nur 9,00 Dollar pro Person bezahlt. Ein echter Schnapper! Das Zelt haben wir uns geliehen und ich kann jedem nur empfehlen, zu zelten. Die Anlagen sind zwar simpel, aber ausreichend und man spart sehr viel Geld. Man kann auch an einigen Zeltplätzen, bei den Hawai'i State Parks die Permits vorab beantragen, hierbei muss man aber eine Frist von 4 Wochen einhalten. Insgesamt recht kompliziert, daher sind die County Parks oft die einfachere Variante.

Unser Zeltplatz direkt am Strand

Die 3 Tage waren gefüllt von viel Fahren und Wandern. Wir hatten nicht so Glück mit dem Wetter, es hat viel geregnet und daher war perfektes Strandwetter sowieso nicht auf dem Plan. Die Insel hat uns total gut gefallen, ganz anders als Oahu. Viel grüner, viel dünner besiedelt und man fühlt sich im ursprünglichen Hawai'i angekommen. Keine von Touristenmassen überfüllte Treks, kleine, lokal betriebene Restaurants und Cafés, insgesamt ein viel höherer Anteil an Einheimischen und viel kulturelles Programm wie Feste, Märkte und Musik. Die Insel lässt sich gut abfahren, man braucht, wenn man sie umfahren will (obwohl das nicht ganz geht, die Straße geht auf Grund eines Nationalparks nicht ganz um die Insel) ca. 3 Stunden. 

Waimea Canyon

Kaua'i hat einen wunderschönen Canyon, den sogenannten Waimea Canyon, der dem Grand Canyon ähnelt, nur viel grüner. Dort sind wir gewandert, dann haben wir einen kompletten Tag an der North Shore verbracht, wo wir einen 4-stündigen Trek entlang der Na'Pali Coast gemacht haben. Diese Naturschönheit in Worte zu fassen, ist schwierig, aber bei einer Reise nach Kaua'i ist die Na'Pali Coast Pflicht!

Wasserfälle

Anschließend haben wir noch einen kleinen Trek entdeckt entlang von Wasserfälllen, in denen man an manchen Stellen sogar schwimmen konnte. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfreich, viele tollen Orte haben wir erst vor Ort entdeckt.

Über Thanksgiving fliegen wir nach Mau'i und am Ende des Semesters nach Big Island, die größte Insel auf Hawai'i, für die man mit Sicherheit auch am längsten Zeit einplanen muss, da man das wohl nicht an einem Wochenende unterkriegt.

Weitere Blogposts zum Thema Uni und Sonstigem folgen noch!

Bis bald,

Jessica

 

 

 

 

Jessica Dietrich & Leah Althaus zuletzt bearbeitet am 21.10.2016