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Roadtrip in den USA

 

Dieses Semester wurde an der UofW erstmalig auch im Winter eine Reading Week eingeführt, dies bietet den Studierenden die Möglichkeit für ihre Midterms zu lernen, ihre Familien zu besuchen oder Urlaub zu machen. Wir haben uns dafür entschieden einen Roadtrip durch die USA zu machen. Unser Ziel war das 2700 Kilometer südlicher liegende New Orleans. Für mich war es der erste Besuch in den USA, daher war ich ziemlich gespannt.

 

Die erste Etappe führte uns von Winnipeg nach St. Louis im Zentrum Amerikas. Durch einen glücklichen Zufall fand am Sonntagabend die zweite TV-Debatte zwischen den Präsidentschaftskandidaten Clinton und Trump genau an der University of Washington in St.Louis statt. Natürlich haben wir es uns nicht entgehen lassen die Atmosphäre auf und um den Campus herum einzufangen. Überall waren Polizisten, Wahlhelfer und Anhänger beider Kandidaten zu sehen. Die eigentliche Debatte haben wir dann unter freiem Himmel auf dem Campus geschaut, wobei ich diese Art des Duellierens und Wahlkampfes noch immer nicht verstehe.

 

Den nächsten Tag haben wieder wir im Auto verbracht und die Aussicht auf die vielfältige Landschaft genossen. Abends angekommen in New Orleans haben wir uns gemeinsam mit dem French Quarter, dem ältesten und interessantesten Stadtteil, vertraut gemacht. Die Klänge von Jazz und Blues aus jeder Bar und jedem Restaurant hat uns vier sofort beeindruckt. New Orleans ist die Geburtsstätte des Jazz und das spürt man!

 

Die Erkundungstour haben wir ausgeschlafen und gestärkt durch ein typisch amerikanisches Frühstück in einem Dinner am nächsten Tag fortgesetzt. Die Stadt versprüht einen sehr individuellen und einladenden Charme und das sehr mediterrane Klima trägt dazu bei, dass sich ganz schnell ein Urlaubsgefühl einstellt. Die Woche wurde außerdem noch damit ausgefüllt, dass wir in Alabama auf einer Insel am Strand gelegen haben und eine Bootstour durch die Sümpfe um New Orleans herum gemacht haben. Nach diesen erholsamen Tagen und reichlich Sonne haben wir die 24 Stunden Rückfahrt angetreten und uns schweren Herzen von New Orleans verabschiedet.

 

Als kleine Randnotiz: Der Akzent der Südstaatler ist wirklich sehr schwer zu verstehen, aber dafür klingt alles umso lässiger. Trotz intensivster Bemühungen ist es uns nicht im Ansatz möglich gewesen diesen Akzent nachzuahmen.

 

In Winnipeg wird es jetzt langsam kalt und dieses Woche habe ich meine Midterms. Im nächsten Blogeintrag werde ich vom Wetterwechsel und von den Klausuren berichten.

 

Falls Du irgendwelche Fragen hast, kannst Du mir jederzeit schreiben. Bildliche Eindrücke aus Kanada erhältst Du auf meinem Instagramaccount.

 

Bis dahin, mach´s gut und pass auf dich auf

 

 

Lauritz Schmidt zuletzt bearbeitet am 18.10.2016