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Ankunft und die erste Woche Uni

Meine ersten 10 Tage in Winnipeg sind sehr ereignisreich gewesen. Winnipeg im aufkommenden Herbst hat zudem wirklich Charme, doch der Reihenfolge nach:

 

Am Flughafen Winnipeg wurden alle Internationals von einem pick-up Team herzlich empfangen und mit den ersten Informationen versorgt. In Kleingruppen wurden wir zu unseren Unterkünften gefahren, dort haben wir unsere Zimmer von einem der Residence Advisor gezeigt bekommen. Nach einem ausgewogenen Abendessen beim goldenen M bin ich nach dem 24 Stundentrip müde ins Bett gefallen.

 

Am kommenden Tag habe ich mich zunächst mit der Umgebung und dem Campus vertraut gemacht, bevor es mit einem der typisch nordamerikanischen Schulbusse zu einem Einrichtungsgeschäft ging. Fast alle brauchten entweder Bettwäsche oder Geschirr um sich in den nächsten Monaten verpflegen zu können, außer natürlich man hat einen mealplan. Bettwäsche brauchte ich zum Glück nicht, da ich diese in Vakuumbeuteln in meinem Koffer mit nach Winnipeg gebracht habe. Natürlich hatte ich keine ganze Küche im Gepäck, sondern habe mir bei Walmart und Dollarama günstig das nötigste an Geschirr besorgt.

 

Während des Internaional Orientation Day erhielten wir über alle wichtigen Themen ausgiebig Informationen, zudem gab es eine Führung durch die Universität und eine interessante Bustour durch Winnipeg bei der uns die wichtigsten Locations und Sehenswürdigkeiten gezeigt wurden. Das Wochenende wurde für den Besuch einige dieser Locations genutzt, denn jetzt ist es schließlich noch angenehm warm. Ein Highlight dabei war unter anderem mein erstes Baseballspiel. Nach dem Spiel sind wir noch durch The Forks gelaufen, dies ist eine Art Indoor Food Market mit einer angrenzenden Parkanlage.

Übrigens: Auf meiner bucketlist im Bereich Sport stehen noch sowohl ein Footballspiel als auch ein NHL Spiel.

 

Meine ersten Kurse haben am Dienstag angefangen, wobei noch kein wirklicher Unterricht stattgefunden hat. Besprochen wurde vor allem das Course Ouline und es gab einen kurzen  inhaltlichen Überblick über die nächsten Wochen. Die Kurse sind um einiges kleiner als in Deutschland und der Professor bzw. die Professorin sind sehr bemüht die Namen aller Studierenden zu behalten. Tatsächlich erinnert hier einiges an Schule - nur nicht wenn es um Test, Assignments oder Readings geht. Mein erster Test ist schon in zwei Wochen. Außerdem musste ich mir für jeden Kurs mindestens ein Textbook kaufen, da diese Pflichtlektüre sind.

 

Dieses Wochenende waren wir mit unserer kleinen Gruppe von Internationals auf einem Food Truck Festival und dem Sherbrook Street Festival und haben die Sonne genossen. Mir wird also nicht langweilig und im nächsten Artikel berichte ich über weitere Highlights.

 

Falls Du irgendwelche Fragen hast, kannst Du mir jederzeit schreiben. Bildliche Eindrücke aus Kanada erhältst Du auf meinem Instagramaccount.

 

Bis dahin, mach´s gut und pass auf dich auf!

Lauritz

 

 

 

 

Lauritz Schmidt zuletzt bearbeitet am 11.09.2016