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Gold Coast & Surfers Paradise

Hallo ihr Lieben!

Eine Woche Spring Break ist eine lange Zeit, die viel zu schnell vergeht. Nachdem wir die ersten Tage in Brisbane verbracht haben, ging die Reise weiter nach Gold Coast, was etwas weiter südlich liegt. Der am Meer gelegene Stadtteil ist das beliebte Surfers Paradise und wird wegen der großen Ähnlichkeit auch als Miami bezeichnet. Zurecht.

Reiseinformationen:

  • Anreise: Gold Coast hat einen eigenen Flughafen, der allerdings etwas weiter außerhalb gelegen ist. Mit Auto (Taxi oder Uber) fährt man ca. eine halbe Stunde vom Surfers Paradise aus, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (gleiche "go Card" wie in Brisbane) dauert die Fahrt ca. eine Stunde. Wer die Zeit hat, sollte die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, da die Anfahrt mit Uber/Taxi erfahrungsgemäß sehr teuer sein kann.
    Wer sowieso in der Umgebung unterwegs ist, kann sehr günstig und bequem mit Bus oder Zug anreisen. Gerade bei Langstrecken mit Zug ist es empfehlenswert sich die "go Card" zuzulegen, da die Fahrpreise mit der Karte wesentlich günstiger sind, als Tickets die es am Schalter zu kaufen gibt! Die "go Card" ist zum Bezahlen in öffentlichen Verkehrsmitteln in Queensland, genauso wie die NSW "Opal Card" oder die Londoner "Oyster Card" etc. Sie ist in allen Kiosks, Supermärkten, etc. erhältlich und kann dort auch aufgeladen werden, genauso wie über die Homepage. Achtet hier vor allem darauf, dass ihr hier anders als in NSW als Student einen Rabatt bekommt!!! Ihr zahlt AUS$ 10 Pfand und könnt diesen genauso wie Restguthaben online auf euer Konto auszahlen lassen.
     
  • Unterkunft: Eigentlich wie immer (preislich absteigend): Hotels, Airbnb, Hostels, Camping. Da das Surfers Paradise mit Strand und Meer die Hauptattraktion in Gold Coast ist, ist es empfehlenswert auch genau dort eine Unterkunft zu organisieren. Fast alles kann dann zu Fuß erreicht werden.

  • Attraktionen im Surfers Paradise:
    1. Der super lange, weiße Sandstrand. Damit ist eigentlich alles gesagt. Hier könnt ihr sonnen, surfen, schnorcheln, .......

    2. Q1 mit dem Skypoint (1. Foto) ist einer der Wolkenkratzer mit - ihr könnt es euch denken - einer Aussichtsplattform. Ihr könnt den ganzen Tag über hoch, die Preise variieren allerdings. Aktuelle Angaben dazu findet ihr auf der Website. Wir haben für Tag/Sonnenuntergang/Abend AUS$ 28 gezahlt (ca. 20€), die Aufenthaltsdauer war nicht beschränkt. Es lohnt sich auf jeden Fall! Oben angekommen habt ihr einen tollen 360 Grad Ausblick und ein Restaurant mit Preisen die erstaunlich wenig schockieren, wenn man gerade aus Sydney kommt. Wenn ihr wie wir den Sonnenuntergang sehen wollt, informiert euch unbedingt wann der ist und seid rechtzeitig oben! Durch die Nähe zum Äquator gibt es fast keine Abenddämmerung, wenn die Sonne untergeht, geht das sehr schnell und wenn ihr nicht schnell genug seid, dann ward ihr eben zu langsam. Doch nur für den Fall, dass: auch der Ausblick auf das nächtliche Lichtermeer lohnt sich!

    3. Freizeitparks: Genauso wie in Brisbane habt ihr eine Auswahl zwischen zahlreichen Movieparks, Waterparks etc. etc. etc. Leider kann ich euch dazu keine konkreten Tipps geben, es ist aber nicht schwierig weitere Informationen online zu finden.

    4. National Parks: Gold Coast ist umgeben von unendlich viel Natur, Landschaft und Bush. Wir haben beispielsweise die Killarney Glen Waterfalls mit dem herzförmigen See besucht (2. Foto). Bis zum Wasserfall mit dem See sind es lediglich 20 Min. zu Fuß und bergab. Dementsprechend dauert es etwas länger auf dem Rückweg, doch weit ist es wirklich nicht. 
    Wenn ihr im See schwimmen wollt ist es am einfachsten, von der Seite des Wasserfalls einfach rein zu springen. Das Wasser ist tief genug und frei von scharfkantigen Steinen oder Felsen, sodass meine Freundin und ich keinen Kontakt hatten. Ein Freund hat jedoch beim Eintauchen den Boden berührt. Er hat ihn nur berührt, hat sich also nicht verletzt o.ä. aber in Erfahrung gebracht, dass die Stelle nicht undendlich tief ist. Deswegen und da das Wasser allein wegen des Wasserfalls nicht völlig klar ist, würde ich also auf jeden Fall vor Kopfsprüngen oder ähnlichen Stunts warnen! Wie auch immer, um später raus zu kommen, müsst ihr ein Stück schwimmen und könnt dann entweder auf der linken Seite die Felswand hochklettern oder ihr schwimmt noch ein Stück weiter und wählt den gemütlicheren Weg mit einer kleinen Wanderung zurück. Das Wasser ist allerdings eiskalt, daher haben wir den steilen Weg gewählt.
    Einziger Haken am Ausflug: Ihr erreicht die Wasserfälle nur mit Auto. Mit Uber zahlt ihr ca. AUS$ 140. Nächstes Problem: Viele haben keine Lust eine knappe Stunde in die Wildnis raus zu kurven (wortwörtlich) und es wird niemand da sein, der euch wieder zurück bringt. Es ist wirklich nichts in der Nähe und ihr könnt euch auch nicht darauf verlassen, dass so viel los ist, dass euch irgendjemand mitnehmen könnte. Das ist, wovon wir ausgingen, bevor wir allein im Wald standen. Glücklicher Weise hatten wir einen super Uber Fahrer, der bei der Hinfahrt schon wusste, dass wir dort verenden würden und uns angeboten hat, uns zu einer abgemachten Zeit wieder abzuholen. Das hat super geklappt. Er meinte er wüsste nicht, wieso sich so viele vor derart langen Fahrten scheuen und würde diese sogar bevorzugen. Er hat mir seine Kontaktdaten gegebn und darum gebeten weiterempfohlen zu werden. Wenn ihr also in die Gegend kommt, meldet euch gerne bei mir und ich gebe euch dann seine Handynummer! Er war der beste Uber Fahrer den wir jemals hatten!

    5. Restaurants und Bars und Shopping: Surfers Paradise ist extrem touristisch ausgerichtet. Daher findet ihr viele Shops und Shopping Malls und unendlich viele Restaurants und Bars. Schlendert einfach durch die Straßen und an der Promenade lang und setzt euch für einen Cocktail wann immer euch danach ist! Das Leben kann so schön sein!

Ich hoffe, dass euch der kleine Reisebericht gefallen und geholfen hat und wünsche euch eine tolle Zeit in Australien!

Alles Liebe!

Julia

Julia Streichsbier zuletzt bearbeitet am 08.10.2016