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Kurse und Campus

Hi Mates,

heute möchte ich mal ein wenig über die Kurse, die ich hier besuche und den Campus berichten. Denn so schön das Leben Down Under ist - ich bin ja hier um zu studieren. ;-)

Die Griffith bietet die Möglichkeit zwischen 3 oder 4 Kursen zu wählen. Da ich mindestens 24 ECTS benötige um mir das Auslandssemester in Deutschland anrechnen zu lassen, mache ich die 4 Kurse, also 40 Credits. 10 australische Credits sind 7,5 deutsche ECTS. Wenn man sich für die Option mit 4 Kursen entscheidet, kann man einen weiteren Kurs besuchen ohne zusätzliche Gebühren zahlen zu müssen. So konnte ich mich vorerst für 5 Kurse einschreiben und habe dann recht schnell den Kurs abgewählt, den ich am uninteressantesten fand. Generell habe ich am Anfang noch einen weiteren Kurs umgewählt, da ich mir vom Thema mehr erhofft habe. Man ist< also sehr flexibel. Was ich allerdings etwas schade finde, ist, dass viele Kurse im Trimester 3 nicht angeboten wurden, und das Kursangebot daher sehr klein ausfiel. Ich habe mich letztendlich für die folgenden vier Kurse eingeschrieben:

· Self-Marketing

· Consumer Psychology

· Management Accounting

· Management Problem Solving

Die Bewertungsgrundlage besteht in allen Kursen aus diversen Hausarbeiten, Gruppenarbeiten und Online Quizzes. Ich habe nur ein Final Exam! Ich kann leider noch nicht beurteilen, wie streng die Bewertung ausfallen wird. Jedoch hoffe ich, dass die Tutoren auch mal ein Auge zudrücken, wenn das Englisch nicht ganz perfekt ist.

Meistens finden die Kurse im Rahmen einer Lecture und einem Workshop statt. Die Lecture gleicht einer deutschen Vorlesung und wird von einem Professor gehalten. Der Unterschied zum deutschen System ist, dass der Unterricht hier sehr verschult ist und die Professoren den Dialog mit den Studenten suchen. Wortbeiträge sind erwünscht, aber nicht gefordert. Ich halte mich da aber eher zurück. :-D Der Workshop wird von einem Tutor geleitet. Man wird dort durch die Aufgabenstellung der Assignments geführt oder rechnet gemeinsam Aufgaben. Das gesamte Lehrpersonal und alle Mitarbeiter der Griffith sind sehr freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend.

 

Der Kurs Management Problem Solving findet online statt. Das heißt ich melde mich zu einer bestimmten Uhrzeit im Griffith System an und kann dort die Vorlesung verfolgen und Fragen stellen. Die beiden Kurse Self-Marketing und Consumer Psychology finden im Intensiv-Modus statt, sodass ich diese bereits Ende Dezember abschließe. Dies ist sehr zeitraubend und das Studium an sich ist sehr zeitaufwendig. Ich kann bereits jetzt sagen, dass das Studium an der Griffith eine Fleißaufgabe ist. Mit einer guten Selbstdisziplin und Zeitplanung bleibt dennoch genug Freizeit übrig.

Der Campus der Griffith ist sehr groß und relativ unübersichtlich, aber ich konnte mich recht schnell zurechtfinden. Es gibt viele sehr moderne Gebäude und ein paar wenige, die etwas in die Jahre gekommen sind. Generell ist es sehr grün und zwischen den Gebäuden wachsen viele tropische Pflanzen. Manchmal fühlt man sich ein klitzekleines bisschen wie im Dschungel.

Die Räume sind gut ausgestattet, es gibt allerdings nicht an jedem Platz eine Steckdose um seinen Laptop aufzuladen. In den Räumen finden zwischen 30 und 150 Studenten Platz, je nachdem ob es sich um einen Workshop oder eine Lecture handelt.

Bei der Unibar gibt es verschiedene Lunch-Möglichkeiten. Neben Burgern, Mexikanisch und Asiatisch, gibt es eine Bäckerei, sowie ein Café. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. :-) Es stehen aber auch Mikrowellen zur Verfügung sodass man sein Essen aufwärmen kann. Daher habe ich mir bisher immer etwas zu essen mitgenommen. Das ist nicht nur gesünder, sondern tut auch meinem Geldbeutel ganz gut.

Aber dass Australien teuer ist, wusste ich bereits vorher. Im nächsten Blog werde ich euch genauer erzählen wie teuer es tatsächlich ist und mit welchen Kosten man rechnen kann.

Bis dahin und viele Grüße vom anderen Ende der Welt,

Caroline

Caroline Topmöller zuletzt bearbeitet am 22.11.2017