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Jetzt geht's los!

Hi, ich bin Caroline und ich werde euch in den nächsten fünfeinhalb Monaten von meinem Auslandssemester in Australien berichten.

Vor einer Woche trat ich mit gemischten Gefühlen zwischen „Was mache ich hier eigentlich?“ und „Das wird das Abenteuer meines Lebens!“ meine Reise nach Australien an. Mit Vorfreude, Fernweh & Heimweh und ein paar frisch getrockneten Tränen, stiegen wir in den Flieger. Wir, das heißt meine Kommilitonin und ich. Zusammen buchten wir einen Gabelflug über Abu Dhabi nach Brisbane bei STA Travel. Dies war zwar etwas teurer als ein direkter Flug, aber so hatten wir die Gelegenheit gleich etwas mehr von der Welt zu sehen. Ich kann bereits jetzt sagen, dass ich sehr froh bin nicht alleine zu fliegen. Die Aufregung lässt sich gut weg quatschen und man hat jemanden der auch an all die wichtigen Dinge und Dokumente denkt. Reisepass, Visum, Unterlagen der Uni, Flugbestätigungen, internationaler Führerschein, Auslandsadapter, und vieles mehr…

Der Flug mit Etihad war sehr angenehm. Man hat eine super Entertainment Anlage mit vielen neuen Filmen und wird sehr gut versorgt. Die 6 Stunden vergingen also – im wahrsten Sinne des Wortes - wie im Flug. In Abu Dhabi angekommen haben wir zuerst am Flughafen Geld gewechselt. Wenn man vorher online ankündigt, dass man Geld wechseln will, kann man sich die Commission Fee sparen. Gewohnt haben wir im Ibis Abu Dhabi Gate Hotel. Es liegt etwas außerhalb, aber recht nah am Flughafen.

 

Am ersten Tag sind wir ins Zentrum gefahren. Für eine Taxifahrt bis in die City zahlt man ca. 50 AED, also umgerechnet rund 13 Euro. Dort haben wir uns die Sheikh-Zayed-Moschee angeschaut. Der Eintritt ist kostenlos. Am Eingang wird man aufgefordert sich komplett zu verschleiern. Das Gewand gibt es ebenfalls kostenfrei. Die Moschee ist absolut sehenswert und wunderschön. Apropos Verschleiern: In Abu Dhabi gilt generell, dass die Schultern und Knie bedeckt sein sollten und man sich eher dezent kleiden sollte. Wir haben aber auch Frauen mit Spaghetti Tops und kurzen Shorts gesehen. Es scheint also auch toleriert zu werden.

Für uns ging es weiter zum Emirates Palace Hotel. Dort kann man sich als Besucher die große Empfangshalle und Lobby ansehen. Außerdem ist die gegenüberliegende Skyline ein wunderbares Fotomotiv und macht noch mehr Lust auf Surfers Paradise. 

Wegen eines kostenlosen Late Check Outs um 15 Uhr, konnten wir den zweiten Tag in Abu Dhabi am Pool genießen. Am Abend ging dann auch endlich unser 14 stündiger Flug nach Brisbane. Kurz vor der Landung mussten wir ein Formular ausfüllen und angeben ob und welche „verbotenen“ Dinge wir mit ins Land bringen. Die Einfuhrbestimmungen in Australien sind sehr streng. So darf man keine Nüsse, Pflanzen oder z.B. Schuhe mit Erdresten einführen. Verschreibungspflichtige Medikamente gehen offiziell nur mit einem Attest des Arztes. Wir haben aber die Erfahrung gemacht, dass es dann am Flughafen lockerer gesehen wurde. Wir mussten ebenfalls ein Kreuz bei Animal Parts machen, da wir eine Lederjacke/Ledertasche dabei haben. Tendenziell sollte man wohl eher zu viel ankreuzen und dies am Flughafen erklären. So ist man bei einer Kontrolle auf der sicheren Seite.

Mit nur insgesamt 30 Kilo Gepäck zu Reisen ist natürlich eine Herausforderung. Wie passt alles, was man für ein halbes Jahr braucht in zwei Koffer? Ich habe den Tipp bekommen möglichst viele Klamotten mitzunehmen und schwere Dinge wie Shampoo und andere Kosmetika vor Ort zu kaufen. Eine andere Freundin riet mir, ich sollte möglichst viel Shampoo mitnehmen, da dieses hier sehr teuer ist. Ich habe mich für den ersten Tipp entschieden und mir hier bereits 900 ml Shampoo, Spülung und Duschgel für jeweils 7$ (4,50€) gekauft. Das wird wohl für die erste Zeit reichen. ;)

Wir haben über die Uni den kostenlosen Pick-Up Service in Anspruch genommen, der uns vom Flughafen zu unserer Unterkunft brachte. Wir sind für eine Woche in einem zentralen und günstigen Airbnb untergekommen. Nun sind wir also im Paradies angekommen und machen uns nun auf die Suche nach einem Zimmer.

Stay tuned und bis bald

Caroline

Caroline Topmöller zuletzt bearbeitet am 12.10.2017