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Die erste Woche Uni

Hallo liebe Leser,

wie ich ja schon in meinem letzten Blogeintrag erwähnt habe, hatte ich nicht sonderlich viel Zeit, zu berichten. Das hat zum einen den Grund, dass nicht sehr viel Spannendes passiert ist, zum anderen aber auch, dass die Uni angefangen hat. Da kommt Freude auf!

Da es wirklich viel Stress und Orientierungslosigkeit war, gliedere ich den heutigen Blog in Wochentage und fange bei letztem Sonntag an, denn irgendwie ist es hier so üblich, dass die Woche nicht montags, sondern sonntags beginnt. Da hab ich mir gedacht „Machste mal einen auf Ami!“ …doch nicht! Mir ist gerade eingefallen, dass wir am Sonntag schnorcheln waren und ich darüber ja schon berichtet habe. Dann eben…

…Montag:

Laut vorläufigem Stundenplan, den ich mir über den Class Schedule der SDSU erstellt habe, hatte ich einen Literaturkurs von 14:00 bis 13:15 (die Zeiten sind hier etwas anders, als in Deutschland. Ich muss zugeben, dass ich etwas aufgeregt war, denn internationalen Studenten ist es nicht möglich, sich online für Kurse anzumelden. Die Amerikaner können dies jedoch schon und so muss man immer wieder hoffen, dass man eine Unterschrift auf einem speziellen Formular bekommt, um dann doch noch zum jeweiligen Kurs zugelassen zu werden. Das Ganze nennt sich dann „Crashing“. Im Falle des Literaturkurses war es die Aufregung auch nicht weiter wert. Die Dozentin war sehr nett und hat brav ausgeführt, worum ich sie gebeten habe.

Kurs 1 / 4: Check!

…Dienstag:

Am Dienstag fing die Uni schon um 11:00 an, also quasi mitten in der Nacht. Ich bin also, müde wie ich war, zur Uni geschlendert, habe mich verlaufen, nach 2 mal googlen und 3 mal nach dem Weg fragen endlich den richtigen Raum gefunden, nur um mir dann ein Märchen anzuhören. Das war aber nicht so schlimm, wie es sich jetzt anhört. Ich finde sogar, dass die Professorin das echt gut rübergebracht hat, wäre ich doch nur nicht so müde gewesen. Es hat sich aber dennoch gelohnt, denn sie hat frohen Mutes ihr Unterschrift gesetzt und mich so zu ihrem Kurs zugelassen.

Kurs 2 / 4: Check!

Gleich danach musste ich dann schon weiter zu meinem nächsten Kurs. Hier wusste ich dann glücklicherweise schon in etwa, wo ich hin musste. Das Problem war jedoch, dass ich wiederum nicht wusste, ob der Kurs für mich der richtige war, denn nicht alle Inhalte stimmen mit denen überein, die ich brauche, um ihn mir anrechnen zu lassen. Ich habe mir trotzdem die Unterschrift geben lassen. Man kann den Kurs ja immer noch streichen, so lange das alles fristgerecht passiert. Dazu kommt noch, dass die Professorin wirklich sehr sympathisch und hilfsbereit war, was mich ermutigt, den Kurs mit einer guten Note zu bestehen.

Kurs 3 / 4: Check!

Nach dem Kurs hätte ich eigentlich noch einen weiteren gehabt. Ich bin mir nur den Tag über immer mehr darüber klar geworden, dass dieser mich nicht die Bohne interessiert. Anrechnen lassen könnte ich ihn mir auch nicht und so habe ich mir kurzerhand online noch eine Alternative gesucht. Das Problem an der Sache war jedoch, dass die erste Sitzung des Kurses schon am Montag war und der Kurs auch nur einmal die Woche stattfindet. Da nächste Woche Montag Labor Day, und demnach frei ist, hätte ich auch dann also nicht die Chance, mich eintragen zu lassen. Den Montag drauf wäre ich schon über die Frist. Die Sache schien also sehr schwer zu realisieren. War mir aber egal. Ich habe dann der Dozentin eine E-Mail geschrieben und im Kurs war noch Platz, so dass ich nachrücken konnte, ohne überhaupt je ein persönliches Wort mit Prof. Elliott gewechselt zu haben. Das habe ich dann in ihrer Sprechstunde nachgeholt, um mir gleichzeitig auch den Syllabus und die Unterschrift abzuholen.

Kurs 4 / 4: Check!

Abends waren wir dann noch feiern, denn der Dienstag ist in San Diego der „Taco Tuesday“, d.h. es gibt Tacos für wenig Geld und vor Allem Alkohol für sehr wenig Geld. Prost! ;)

Mittwoch:

Am Mittwoch hatte ich ja schon alles belegt, was ich brauchte und somit fing auch der Unterricht regulär an. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Die Lernqualität ist durch die eher kleinen Klassen enorm hoch und man bekommt die Möglichkeit, sich ohne große Probleme einzugliedern und mitzumachen. Dazu kommt noch, dass die Amerikaner sehr offen sind und man schon nach wenigen Minuten mit den Leuten ins Gespräch kommt. Da ich selbst auch ein sehr offener Typ bin und schnell auf Leute zugehe, konnte ich mich so wunderbar integrieren und habe gleich ein paar neue Bekanntschaften geschlossen.

Donnerstag:

Der Donnerstag war eher unspektakulär. Es gab Eis umsonst! Das war’s auch schon. ;)

Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass gerade Donnerstag ist und da mich meine Wahrsagerqualitäten bisher immer im Stich gelassen haben, wenn es mal hart auf hart gekommen ist, kann ich euch nicht voraussagen, was morgen passieren wird. Ich weiß nur, dass ich freitags frei habe und es so richtig genießen werde.

Das war’s erstmal!

Lieben Gruß,

Sebastian 

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San Diego State University

Sebastian Mack zuletzt bearbeitet am 14.09.2014