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Wie lassen sich der Bau der neuen Bibliothek und Vorlesungen vereinen?

Diesen Beitrag widme ich einer meiner Vorlesungen. Die Vorlesung Managing Projects ist ein Wahlmodul, das heißt, wir sind nur circa 15 Leute in der Vorlesung. Der Inhalt setzt sich aus allen möglichen Aspekten des Projektmanagements zusammen, wie zum Beispiel Risikomanagement, Zeitmanagement oder auch nur die einzelnen Phasen eines Projekts.

 

Die Note wird aus einer Hausarbeit, die 4.000 Wörter (+/- 10%) lang sein muss, entstehen. Diese Hausarbeit schreiben wir in einer Gruppe. Das ist allerdings eine Ausnahme, normal schreibt man seine Arbeiten alleine. Das Thema für die Hausarbeit durften wir uns selber aussuchen. Es sollte ein Projekt sein, das einen internationalen Aspekt hat. Zum Beispiel ein internationales Projektteam kann diesen darstellen, aber auch eine internationale Finanzierungsstruktur oder Zulieferer aus der ganzen Welt. Unsere Gruppe hat sich für den Panamakanal entschieden.

In der ersten Hälfte des Assignments müssen wir das Projekt vorstellen. Wie war das Zeitmanagement? Was waren die Risiken? Wer sind die Stakeholders? Welche Methoden wurden angewandt?

In der zweiten Hälfte werden wir ein Thema genauer anschauen und einen Artikel über diesen zusammenfassen. Außerdem müssen wir Trends und Entwicklungen in diesem Gebiet aufzeigen, sowie Verbesserungen an das Projektmanagementteam vorschlagen.

 

Vergangene Woche war eine besondere Vorlesung. Auf dem Campus wird zur Zeit eine neue Bibliothek gebaut, die im September eingeweiht werden soll. Diese Baustelle durften wir im Zuge der Vorlesung Managing Projects besuchen. Der Projektmanager zeigte uns das ganze Gebäude und erklärte das Vorgehen des Teams. So verbrachten wir den ganzen Nachmittag auf der Baustelle und der Projektmanager stand uns gemeinsam mit dem Verantwortlichen der Universität für Fragen zur Verfügung!

 

Vor allem der Ausblick vom späteren Dach hat sich gelohnt! Man kann von der Uni aus ins Herzen Londons schauen, sogar das London Eye konnte man erkennen. Auch Wembley sieht total nah aus, auch wenn die Busfahrt dorthin etwas länger dauert.

Mareike Sawallich zuletzt bearbeitet am 15.11.2016