< zurück zum Blog von Mareike Sawallich
< zurück zum Universitätsprofil: University of Roehampton

"Nächste Woche geht's los - Übermorgen geht's los - Morgen geht's los!"

Die Zeit rennt. Die letzte Woche zu Hause ging viel zu schnell vorbei. Es musste noch das ein oder andere erledigt werden bevor ich nach London fliegen konnte, um an der University of Roehampton meinen Master in International Management zu beginnen.

Dazu gehörten vor allem Emails checken und sortieren. Als ich mich für meinen Bachelor in Deutschland beworben hatte, wurden die wichtigsten Dokumente und Informationen alle per Post versendet. Doch aus England kamen ausschließlich Emails. Für diese habe ich einen separaten Ordner im Postfach angelegt, ansonsten hätte ich wahrscheinlich den Überblick verloren. Die wichtigsten Emails betrafen hauptsächlich das Enrolment und das Studentenwohnheim:

  • Enrolment: Nachdem man das unconditional offer akzeptiert hat, kann man vor seiner Abreise das Enrolment, also das Einschreiben, so weit abschließen. Dafür müssen auf MyZone, dem Intranet der RU (Roehampton University), die restlichen Daten eingetragen werden. Außerdem muss die Studiengebühr bis zum ersten Tag gezahlt werden. Dabei kann man zwischen Bezahlung per Mastercard oder via WesternUnion wählen. Hierbei lohnt sich ein Vergleich der jeweils anfallenden Gebühren.
  • Studentenwohnheim: Im Intranet des Wohnheims muss man sich ebenfalls vor Einzug anmelden. Nach der Anmeldung müssen die Regeln des Wohnheims akzeptiert, ein Bild hochgeladen werden und man gibt sein Ankunftsdatum und ungefähre Ankunftszeit an.

Außerdem musste ich unter anderem eine StudentOysterCard für den Nahverkehr beantragen und schließlich im Internet ein KitchenPack zu bestellen. Dies ersparte mir einige wertvolle Kilos im Gepäck. In solch einem Paket kann man Töpfe, Pfannen, Geschirr, Spülmittel und vieles mehr bestellen. Auch für das Badezimmer oder eine komplette Ausstattung für das Bett kann hier zusammengestellt werden und wird dann nach Bezahlung an die neue Adresse verschickt. Eigentlich eine tolle Sache! (Es hat tatsächlich geklappt und ein Tag bevor ich ankam, war mein Paket schon da.)

Außerdem musste ich noch meine Sachen packen. Was nimmt man für einen Studienaufenthalt in England mit, wenn man „nur“ 23 kg Freigepäck hat? Nicht nur deshalb habe ich das Packen auf den letzten Tag hinausgezögert. Wenn man wirklich mal am Packen ist, begreift man erst, dass es nun tatsächlich los geht und man alles andere mehr oder weniger hinter sich lässt. Die 23 kg habe ich sogar fast erreicht. Dennoch habe meinen bereits angemeldeten Besuchern einen Stapel hinterlassen, den sie mir noch mitbringen sollen. Die richtigen Wintersachen wollte ich noch nicht mitnehmen. Viele andere lassen sich auch Päckchen schicken. Das funktioniert auch super.

Die wichtigste Sache vor Abflug war jedoch nachzuschauen, wie man am besten vom Flughafen aus an sein Ziel kommt. Dabei kann es durchaus passieren, dass alles ganz anders kommt wie man denkt....

Auf geht's!

 

Mareike Sawallich zuletzt bearbeitet am 16.09.2016