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Assignments & finale Prüfungen

Prüfungsvorbereitung

 

Hallo zusammen,

mittlerweile habe ich auch die letzten Prüfungen hinter mir und ich möchte diesen Bericht nutzen, um euch meine Erfahrungen mit dem Bewertungs- und Prüfungssystem der JCU näher zu bringen. Ich möchte dabei betonen, dass ich nur für den Master Studiengang (MBA) sprechen kann.

Zuerst zu den Assignments. Wie in den vorherigen Berichten bereits erwähnt, machen die vielen Assignments das Uni-Leben ziemlich stressig. Es wird grundsätzlich erwartet, dass man für jede Hausarbeit ausführliche Literaturrecherche betreibt. Speziell diese Recherche ist extrem zeitintensiv. Andererseits wird dieser Zeitaufwand meiner Meinung nach aber nicht belohnt. Das Bewertungssystem ist nicht nachvollziehbar und "HD’s" (beste Note ab 85% aufwärts) werden in vielen Fächern nicht vergeben. Teilweise wird sogar bereits im Vorraus darauf hingewiesen, dass ein HD von dem Professor grundsätzlich nicht verwendet wird. Ein "Pass" (entspricht ca. 50%) wiederum ist ohne allzu großen Aufwand zu bekommen. Es bleibt deshalb fraglich wie viel Arbeit man wirklich in eine Hausarbeit investieren sollte. Mein Tipp daher, versucht eine gute Balance zwischen Uni-Leben und Freizeit zu finden. Außerdem empfehle ich jedem so früh wie möglich mit dem Schreiben der Assignments anzufangen - am besten noch vor der ersten Vorlesung.

So viel zum Thema Assignments, nun zu den Prüfungen. Ich hatte im Durchschnitt ca. 3 Tage Zeit um mich für meine insgesamt 4 Prüfungen vorzubereiten. Dieser Zeitraum ist zwar sehr knapp bemessen, aber meiner Meinung nach ausreichend. Die Prüfungen sind sehr fair gestellt und die abgefragten Thehmen werden im Vorfeld bereits klar abgesteckt, so dass es in den Prüfungen zu keinen bösen Überraschungen gekommen ist. Am besten in den Tutorien und Vorlesungen sehr aufmerksam zuhören worauf die Professoren hinweisen und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Es ist daher auch ausreichend wenn man sich auf diese Schwerpunkte vorbereitet. Lediglich die Prüfungszeit (2 Stunden) ist sehr kurz, so dass man sich wirklich beeilen muss um alle Fragen detailliert zu beantworten. Ungewohnt ist auch die Methodik der Prüfungsaufseher. Bevor es mit dem Schreiben losgeht wird man ausführlich auf Fälschungsversuche hingewiesen, es werden Taschen untersucht und man muss seine Hände vorzeigen. Insgesamt etwas autoritärer als in Deutschland!

Die Prüfungsergebnisse werden 3ten März veröffentlicht. Ich bin gespannt was dabei rauskommt ;)

 

Bis bald,

Michael

Michael Huber zuletzt bearbeitet am 07.02.2016