< zurück zum Blog von Isabelle Schaa
< zurück zum Universitätsprofil: London South Bank University

Uni die 2. -mal wieder vom dem Flughafen

Merry Christmas Everyone.

 

 

Ich melde mich heute noch einmal bevor ich wieder nach Deutschland verschwinde und Weihnachten mit meiner Familie verbringe. Die letzten Kurse an der LSBU haben in der letzten Woche stattgefunden und im Januar müssen nur noch zwei Essays eingereicht werden. - Das heißt, dass ich im Januar noch vier Wochen habe, um London voll und ganz zu genießen.

 

 

Ich habe euch ja vor einigen Wochen schon erzählt, welche Leistungsprüfungen in meinen gewählten Fächern gefordert werden. Diese haben sich etwas geändert. Wir „Visiting Students“ müssen keine Klausuren im Studiengang Arts and Festival Management schreiben, sondern an deren Stelle weitere Essays einreichen. Insgesamt habe ich dann bis zu dem Tag meiner Heimreise fünf Essays geschrieben und eine Präsentation gehalten. Die Benotung ist meiner Meinung nach etwas ungewohnt. An der LSBU werden keine Noten vergeben, sondern Prozente. In Year 1 benötigt ein Student  40% um zu bestehen, in Year 2 sowie im Master 50%. Die beste vergebene Prozentzahl, von der ich bis jetzt gehört habe, war 85% und einer unserer Dozenten hat uns erklärt, dass die beste Prozentzahl, die er vergeben würde, in den 80ern liegt. Wer also zwischen 70 und 80 Prozent abschneidet, ist an der LSBU an der Spitze. Die Aufgabenstellungen sind im Gegensatz zum Unterricht selbst etwas schwerer, aber auf jeden Fall machbar. Darüber müsst ihr euch im Voraus keine Gedanken machen (ich spreche hier natürlich nur aus Erfahrungen im Studiengang Arts and Festival Management).

 

Die Dozenten sind auch total cool. In meinem Marketing Kurs hat unser Dozent eine Exkursion für uns geplant. Wir sind bis nach Dalston gefahren, durften uns dort im Cafe Oto umschauen bis der Marketing- Zuständige uns erklärt hat, wie er zu seinem Job in diesem Cafe gekommen ist und was er genau macht. Heiße Schokolade haben wir auch noch umsonst bekommen. Kostenloses Trinken ist natürlich immer ein Highlight. :)

 

Wenn eine Deadline mit zu vielen anderen Abgabeterminen zusammengefallen ist, wurde auf Nachfrage ein Essay ohne Probleme verschoben. Außerdem wurden Klausuren in Essays umgewandelt und das Lesen vom ersten Entwurf wurde auch noch angeboten.

 

In der letzten Stunde in diesem Semester kamen dann auch noch zwei weitere Dozenten zu uns in ein Seminar. Im Gepäck hatten die Beiden Mince Pies, Glühwein, Rotwein, Weißwein (MORGENS UM 11!) und dazu wurden Weihnachtslieder gehört.

 

 

 

Abschließend kann ich sagen, dass ich bis jetzt eine Menge an der London South Bank University gelernt habe.  Ich würde behaupten, dass die Ansprüche schon etwas geringer als an meiner Heimatuniversität sind, zumindest was Präsentationen/Referate angeht. Dennoch sollte man nicht auf der faulen Haut rumliegen, denn der Arbeitsaufwand ist doch relativ hoch.

 

Für mich waren die gewählten Kurse aus Arts and Festival Management perfekt und ich kann sie nur empfehlen.

 

 

 

Jetzt verabschiede ich mich vorerst über die Feiertage.

 

Habt alle ein schönes Weihnachtsfest!

 

 

 

Belle

 

Isabelle Schaa zuletzt bearbeitet am 23.12.2015