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Von der teuersten Stadt Deutschlands in die teuerste Stadt der Welt?

Den Titel teuerste Stadt der Welt verdankt Singapur wohl vor allem den Mietpreisen. Das Wohnen hier ist teuer und der Standard liegt im Durchschnitt unter dem Deutschen. Hier ein paar generelle Informationen und Tipps für euch:

 

1.       Condo vs. HDB

Condos sind private Wohnblöcke, meist mit Sicherheitsdienst, Pool und Fitnessraum. Die Mieten sind dem entsprechend etwas höher.

HDBs sind die staatlichen Wohneinheiten ohne Fitnessraum und Pool, die Räume sind tendenziell kleiner.

2.       Privatsphäre?

Privatsphäre hat leider ihren Preis. Die günstige Wohnvariante sind Schlafsäle mit ca. 3 bis 6 Betten und dementsprechend geteiltem Bad. Die nächst günstigere Variante ist ein zu zweit geteilter Raum, meist mit unter mehreren Zimmern geteiltem Bad. Die Einzelzimmer variieren in Größe und Komfort. Ein „Common bedroom“ kann von klein bis winzig alles bedeuten. Ein „Master bedroom“ ist klein bis mittelgroß mit privatem Bad, teilweise mit Balkon. Falls ihr auf ein Zimmer stoßen solltet, das zu günstig um wahr zu sein erscheint, dann ist es das wahrscheinlich auch (fragt besser nach ob das Zimmer ein Fenster und eine Klimaanlage hat). Eine eigene Wohnung zu mieten ist eher unüblich und erst ab 6 Monaten Mindestmietzeit möglich.

 

3.       Lage

Die Uni grenzt an den Rotlichtbezirk Singapurs an. Geylang ist zwar für die Verhältnisse hier „zwiespältig“, im Vergleich zu Deutschen Großstädten aber sehr sicher. Zu beachten ist allerdings, dass es abends lauter zugehen kann und die Fenster hier meist sehr dürftig isoliert sind.

 

4.       Wie finde ich eine passende Unterkunft?

Ich habe mein Zimmer über den Accommodation Service der Uni gefunden und kann diesen Weg weiterempfehlen. Ihr könnt eure Präferenzen (Preis, Entfernung zur Uni) direkt bei der Anfrage angeben. Die Uni kooperiert mit einer Reihe von Hostels und Condos die zuvor überprüft wurden und ein Mindestmaß an Qualität aufweisen – schaut euch die Zimmer trotzdem besser zuvor an. Vor allem für kurze Aufenthalte ist es so wahrscheinlich einfacher ein Zimmer zu bekommen. Bei längeren Aufenthalten (2 oder 3 Trimester) ist auch der private „Zimmermarkt“ eine Option. Ich kann die Facebook Gruppe „Find Your Room in Singapore“ empfehlen, hier werden ständig neue Anzeigen gepostet. Alternativ ist auch AirBnB eine Option, die Preise liegen hier allerdings höher.

Die Facebook Gruppe:

www.facebook.com/groups/findyourroominsg/

Der Accommodation Service der Uni inkl. Bilder und Preise der verfügbaren Zimmer:

www.jcu.edu.sg/student-life/accommodation/off-campus-hostels

 

Alischa Junk zuletzt bearbeitet am 21.09.2017