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Survival Guide & Vorurteilscheck

 

Instagram Blog: alischajj

 

Ankunft:

Das Abenteuer beginnt üblicherweise sobald ihr aus dem Flugzeug aussteigt. Wie vom Flughafen zum Hotel/zur Wohnung kommen, wie verständigen, was als erstes tun …? Hier ein kleiner Guide für die Ankunft und die ersten Tage, ich hoffe ich kann euch ein paar Sorgen nehmen und euch mit meinen Erfahrungen weiterhelfen.

Am Flughafen: Alles ist sehr gut organisiert und das Personal spricht gutes Englisch. Hier solltet ihr keine Probleme bekommen. Zur Einreise nach Singapur solltet ihr aber unbedingt das Bestätigungsschreiben für euer Visum dabeihaben, das euch von der Uni zugesendet wird. Es ist möglich im Voraus den Abholservice der Uni zu buchen (https://www.jcu.edu.sg/student-life/accommodation/arrival-in-singapore). Alternativ könnt ihr mit einem Taxi oder Uber günstig zu eurer Unterkunft gelangen.

Airport - Uni

1. To-do: Ich habe mir meine Sim Karte direkt am Flughafen gekauft und einbauen lassen. Ihr findet verschiedene Schalter, die die „Happy Prepaid“ anbieten. Die Sim Karte ist je nach gewähltem Tarif bis 4 Monate gültig und kann in jedem 7 Eleven Markt aufgeladen werden. Besonders interessant für die Reiselustigen unter euch: Die Sim Karte funktioniert über die Grenzen  von Singapur hinaus z.B. in Malaysia, Indonesien oder Australien.

www.starhub.com/personal/mobile/mobile-phones-plans/prepaid-cards.html

 

2. To-do: Natürlich Geldwechseln. Der Wechselkurs am Flughafen ist allerdings immer etwas schlechter als der, den ihr bei privaten Wechselstuben im Inland bekommt. Diese findet ihr an jeder Ecke, zum Beispiel im Erdgeschoss einer Mall.

 

Get involved:

Erfahrungsgemäß trefft ihr die meisten eurer späteren Freunde in den ersten Tagen. Versucht also so viele Gelegenheiten wie möglich wahrzunehmen um neue Leute kennenzulernen und euch in der Uni zu Integrierern. An der JCU habt ihr die Möglichkeit Studenten aus allen Teilen Asiens (der Welt) zu treffen und euch ein internationales Netzwerk aufzubauen. Hier ein Überblick über die meiner Meinung nach am besten geeigneten Formate um schnell Anschluss zu finden:

- Der Orientation Day – der offizielle Part der Orientierungswoche: Hier bekommt ihr alle wichtigen Informationen für neue Studenten zu Formalien wie Anwesenheitspflicht, Bibliotheksnutzung, WLAN, Sportangebote usw. Außerdem gibt es Slots für eine jeweils kurze Vorstellung des Learning Supports, Accomodation Service, Clubs usw.

 

- Der Games Day – der inoffizielle Part der Orientierungswoche: Hier ist der Name Programm, ihr meldet euch einfach online für den kostenlosen Games Day an und spielt in verschiedenen Settings gegen andere Gruppen. Von den Spielen kann man halten was man will aber es bleibt eine gute Gelegenheit um neue Leute kennenzulernen und sich mit den Räumlichkeiten der Uni vertraut zu machen.

 

- Mateship Program: Das Mateship Program definiert sich selbst als Student befriending Program. Studenten aus den höheren Semestern melden sich freiwillig um als Mates eine kleine Gruppe neuer Studenten zu betreuen und ihnen bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Ein tolles Programm!

 

- Clubs und Societies: Die verschiedenen Clubs und Societies nach britischem Vorbild sind eine tolle Möglichkeit Studenten aus anderen Fachrichtungen kennenzulernen und sich auszutauschen, Die Societies repräsentieren die verschiedenen Kulturen (Indien, China, Malaysia …) Europäische Kulturen sind hier nicht vertreten, die Societies können aber rein aus Interesse oder aus dem Wunsch heraus mehr über die jeweilige Kultur zu lernen besucht werden. Die Clubs sind auf spezifische Aktivitäten ausgerichtet. So gibt es verschiedene Sport Clubs (Dance Club, Badminton usw.), einen Photographie Club, einen Redner Club usw.

www.jcu.edu.sg/student-life/clubs-and-societies

 

-  Social Media: Es gibt sowohl eine Facebook Gruppe, als auch einen Instagram Account für die Austauschstudenten der JCU, Darüber hinaus gibt es verschieden Gruppen  wie „Germans in Singapore“ (Facebook), die beim Erfahrungsaustausch oder konkreten Fragestellungen hilfreich sein können. Ich erinnere mich an Posts wie „wo finde ich das beste Yoga Studio“.

 

Vorurteils-Check:

Egal wie sehr wir uns dagegen wehren, wir reisen mit verschiedenen Vorurteilen im Gepäck. Hier ein kleiner Vorurteils-Check von mir nach einem Monat Singapur:

1.       Alles ist verboten und es gibt hohe Strafen für Verstöße.

So ist es. In den meisten Fällen wird sich auch wirklich an die Verbote gehalten.

NSAN

 

2.       Sehr international.

Definitiv! Kein Vergleich zu Frankfurt oder Berlin. In Singapur kann man wirklich von einem Zusammenleben im Sinne von miteinander Leben reden. Auch wenn sich mittlerweile bestimmte Stadtteile / Wohnkomplexe geformt haben, in denen bestimmte Nationalitäten eher unter sich leben.

 

3.       Super teuer.

Singapur ist definitiv kein Schnäppchen in Sachen Auslandssemester, aber es ist auch nicht NYC. Vor allem öffentliche Verkehrsmittel und das Essen in den Hawker Centern sind sehr preiswert. Mieten und die Preise in Supermärkten liegen über den deutschen. Mehr dazu in meinem Post zu Finanzen.

 

4.       Singapur ist das Shopping Paradies.

Wenn man das nötige Kleingeld mitbringt – definitiv. Malls an jeder Ecke und von Birkenstock bis Chanel ist alles dabei. Die Preise sind allerdings vergleichbar mit Deutschland.

 

5.       Singapore, der „food haven“.

Ich habe in meinem Leben noch nie so viel Essen gesehen wie hier. An jeder Ecke Restaurants, Hawker Center und Food Courts. Wer sich für gesunde Ernährung begeistert wird allerdings Probleme bekommen. Fleisch ist billiger als Gemüse, vieles wird gezuckert oder frittiert und es ist wirklich schwierig Nahrungsmittel ohne künstliche Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe zu finden.

 

Top Tipps:

1. Apps die ihr euch hier helfen werden:

Apps1
        
Apps2

2. Online Reiseführer und Erfahrungsberichte

www.tripadvisor.co.uk/Travel_Guide-g294265-Singapore.html

www.lonelyplanet.com/singapore

www.nomadicmatt.com/travel-guides/singapore-travel-tips/

3. Mit der kostenlosen Postbank Sparcard könnt ihr bis zu 4x im Jahr bis zu 2.000 Euro im Monat gebührenfrei abheben. Der Wechselkurs richtet sich nach dem aktuellen Briefkurs, ist also der beste Wechselkurs den ihr bekommen könnt.

4. Falls ihr noch keine Kreditkarte habt könnt ihr z.B. bei Barclaycard eine kostenlose beantragen, ihr werdet sie in Singapur brauchen.

Alischa Junk zuletzt bearbeitet am 06.08.2017