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What to do in New York City on the weekend?

Ich habe nun zwei wunderbare Tage in der besten Stadt der Welt verbracht. Wenn ich mein Fazit vorgreifen darf, würde ich sagen: New York City fasziniert, ärgert, motiviert und fordert Dich gleichzeitig heraus. Ich wohne in Berlin und bin an die Vor- und Nachteile einer Großstadt gewöhnt. Den Verkehr und diese Menschenmengen kann man jedoch mit keiner der deutschen Städte vergleichen. Ich finde es einfach faszinierend wie viele Menschen hier so gut zusammen leben können.

 

Essen bringt Menschen zusammen

Ich habe den Eindruck, dass man in New York City unglaublich gut essen gehen kann. Ich habe ein paar Freunde in der Stadt und sie haben mir einige Restaurants & Bars gezeigt. Da in New York City fast alle Nationalitäten unserer Erde vertreten sind, ist es auch gut möglich, kulinarische Highlights aus aller Welt zu genießen. So waren wir u.a. Japanisch, Indisch und Italienisch essen. Meine Freunde haben mich auch in ein Restaurant mitgenommen, das sich auf Spezialitäten aus den „Südstaaten“ Amerikas  spezialisiert hat. Auf der 49th Street findet ihr mehrere solche Lokalitäten, die u.a. frittierte Krokodile servieren. Am Anfang habe ich ein bisschen gezögert, aber nun kann ich Euch sagen: Krokodilfleisch schmeckt gut!

 

Old Butchers Market (Lower West Side, West Village)

Wo früher die verschiedensten Fleischereien der Stadt ansässig waren, ist jetzt eine sehr beliebte Art und Culinary Szene entstanden. Die industriellen Gebäude wurden renoviert und mehrere Art Studios sind eingezogen. Wo die kreativen Köpfe arbeiten, muss auch gutes Essen serviert werden. So entstand ein pulsierendes Straßenviertel mit mehreren Rooftop Bars (mit Blick auf Hudson River, New Jersey, Financial District), Restaurants und Art Galleries. Das Flair dieser Viertel ist schwer zu beschreiben. Ein bisschen Prenzlauer Berg (Berlin) und Landungsbrücken & Hafen (Hamburg). Ich habe mich sehr gut gefühlt und das Essen hat mehr als gut geschmeckt.

 

High Line

Eine alte U-Bahn Liene, die über die Straßen fuhr, wurde in einem Park umgewandelt. Wenn man sich im Old Butchers Market satt gegessen hat, bietet der Park High Line eine tolle Möglichkeit, die Stadt über die Straßen zu beobachten und die verspeiste Kalorien bisschen abzubauen. Es gibt viele Art Galeries und Bars, die direkt unter bzw. an der High Line liegen.

 

Fahrrad fahren im Central Park

Ich würde sagen, dass dies ein Muss ist. Samstagnachmittag kann man sehr leicht am Columbus Circle (59th Street) ein Fahrrad mieten (kostet ca. 20 USD für 2 Std). Damit ist es leicht – und vor allem schnell – den Central Park zu entdecken. Nachdem ich ca. 1,5 Stunden rumgefahren bin und aus der Puste war, habe ich zufällig ein Open Air Karaoke Konzert entdeckt. Auf der Westseite des Parks, beim Eingang (ca. 69th Street) gibt es jeden Samstag Street Art auf höchstem Niveau. Ein Mann und seine Freundin, die in der Nähe wohnen, begeistern mehrere Hundert Touristen und Locals  jeden Samstag mit tollen Liedern und einer unvergesslichen Atmosphäre. Es hat mich beeindruckt, wie viele New Yorker (also heimische) dort waren. Normalerweise denkt man, dass solche Attraktionen eher für Touristen gemacht sind. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass die New Yorker auf jeden Fall in der Mehrheit waren. Und sie können sich sehr gut amüsieren! Ein Mal kam ein älterer Mann im Rollstuhl mit seiner Tochter als Begleitung, der sich nur sehr schwer bewegen konnte. Ihm hat ein Song jedoch so gut gefallen, dass er langsam aufstand und angefangen hat zu tanzen. Die ca. 150 Anwesenden fanden seine Lebenslust so toll, dass sie alle aufgestanden sind und mit ihm getanzt haben. Ich fand es klasse.

 

Ein  bisschen Deutschland im Big Apple

Am Abend habe ich mein „Heimweh“ mit einem Bier in der Bar „Hallo Berlin“ auf der Ecke 10 Ave und 46th Street getilgt. Die Bar ist eine deutsche Bar und serviert verschiedene Biersorten aus Deutschland. Es gibt sogar Kölsch ;).

 

Das Wochenende war einfach super. Ich kann Euch nur empfehlen, in der Stadt einfach rumzulaufen - auch wenn es nach ein paar Stunden weh tut. Es gibt so vieles zu entdecken und zu sehen. Am besten kauft man gleich Sneakers im Footlocker Outlet. Das hat mich auf jeden Fall gerettet. Diese Schuhe sind einfach unfassbar bequem und hier auch günstig. (30 EUR!).

Columbus Circle

Bericht aus New York zuletzt bearbeitet am 12.06.2013