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Unsere Ankunft in Südostasien

Nachdem unser letzter Blogpost mittlerweile etwas her ist, melden wir uns jetzt kurz vor dem Start ins Auslandssemester von den Philippinen.

 

 

Mittlerweile sind wir vom verregneten Deutschland nach Südostasien aufgebrochen und sind heute Morgen sicher in Manila gelandet.



Ablauf der vergangenen Wochen:

Da wir uns bereits sehr frühzeitig um unser Auslandssemester bemühten und IEC sich gut um unsere Angelegenheiten kümmerte, hatten wir in den vergangenen Wochen eher wenig zu regeln. Einzig das Visum mussten wir in Berlin noch abholen. Die Universität hat jedem international Studierenden außerdem einen Buddy zur Verfügung gestellt, der uns bereits erste Fragen zu Reisezielen, Uni-Alltag und Unterkunft beantwortete. Wir haben jedoch beschlossen, dass wir uns um eine Unterkunft erst nach unserer Rückreise von den Philippinen kümmern. Hier wurden und werden wir bereits auch tatkräftig durch unsere Buddys unterstützt, die uns bereits verschiedene Apartments empfohlen haben. Auch gab es über Facebook-Gruppen bereits ersten Kontakt zu anderen internationalen Studierenden. Hier werden wir bestimmt nach dem Einführungstag, der fünf Tage vor dem offiziellen Semesterbeginn stattfindet, noch mehr berichten können.


Eindruck nach dem ersten Tag:

Dass asiatische Großstädte chaotisch und unorganisiert sind, konnten wir nicht zuletzt schon auf unserer vergangenen Asienreise feststellen. Aber, dass es dann doch mitunter gar nicht vorwärts geht, ist uns jedenfalls noch nie passiert. Einen ersten Eindruck konnten wir bereits früh am Morgen gewinnen, als wir nach einer 30-stündigen Reise über Frankfurt, Abu Dhabi und Ho-Chi-Minh-City nach Manila eigentlich nur noch in unser Bett wollten. In Manila scheint es den ganzen Tag nur „a lot of traffic“ zu geben, wie die Taxifahrer es versuchen liebevoll zu umschreiben. Obwohl wir bewusst ein zum Flughafen nahes Hostel buchten, benötigten wir für eine Strecke von 3km eine gute Stunde. Endlich angekommen und vom Jetlag erholt, versuchten wir am Nachmittag erneut unser Glück in die City. Dort wollten wir Intramuros besichtigen, eine von den Spaniern errichtete Stadtfestung. Doch auch hier machte uns der traffic jam einen Strich durch die Richtung. Nach über 1,5h Taxifahrt sind wir sage und schreibe 3km weit gekommen und da es bereits anfing dunkel zu werden und wir Hunger hatten, baten wir den Taxifahrer uns an einer Mall abzusetzen. Immerhin machte das leckere Essen die Rückfahrt erträglicher, die natürlich wieder 1,5h dauerte. So sitzen wir jetzt in unserem Hostel, noch etwas erschöpft von unserer Anreise und trinken gemütlich ein Bier. Morgen werden wir nach Angeles weiterfahren, um uns den Pinatubo Vulkan anzusehen. Danach wollen wir uns die berühmten Reisterrassen von Banaue ansehen. Wie wir die restlichen Tage verbringen, ist noch offen, sicher ist nur, dass wir am 12. Oktober wieder nach Ho-Chi-Minh fliegen, da am 13. Oktober unsere erste Einführungsveranstaltung an der Uni stattfindet!

 


Nach hoffentlich spannenden Eindrücken von den Philippinen melden wir uns dann in der kommenden Woche wieder, um von den ersten Unitagen zu berichten.

Bis dahin. Liebe Grüße

Merlin & Matze 

Merlin Kaiser zuletzt bearbeitet am 05.10.2016