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Last flight - SYDNEY

Hallo miteinander,

 

nun wird's mal wieder Zeit für ein wenig Lesestoff zu sorgen. Derzeit (Ortszeit: 07:47 Uhr) sitze ich in einem gemütlichen Kaffee am Flughafen in Kuala Lumpur und habe ein leckeres Baguette gegessen. Vom Cappuccino ist auch nicht mehr viel übrig :-). Um 10 Uhr geht mein nächster und auch letzter Flug nach Sydney (Dauer 10 Stunden).

 

Eigentlich hätte ich schon gestern nach Sydney fliegen sollen aber ich erhielt zwei Wochen vor Abflug die tolle Nachricht, dass mein Flug von KUL nach SYD gecancelled wurde und ich auf den nächsten Flug umgebucht wurde. Suppppeeeer - dachte ich mir, denn wer bleibt nicht gerne am Flughafen um die nächsten 17 Stunden auf den Anschlussflug zu warten? Nichts desto trotz habe ich mir eine kleine Bleibe organisiert und bin jetzt bereit für den letzten Flug. 

 

Mal n’ spontaner Themenwechsel, beginnend mit folgender Frage:

 

An wie viel könnt ihr Euch denn bitte noch von Eurem letzten Urlaub erinnern?

Seht ihr. Nicht mehr so viel - oder? So fühle ich nämlich auch, wenn ich mir die Frage stelle. Nur noch die prägenden Ereignisse in dem es mir sehr gut oder auch sehr schlecht ging sind aus dem Gedächtnis abrufbar. Genau aus diesem Grund habe ich mir folgende Aufgabe vorgenommen: Ich werde ein Tagebuch führen! Tagebuch? Ja, Tagebuch! Komisches Gefühl. So ging es mir zumindest. Ein damaliger Freund von mir hat auch während seiner Reise durch Europa Tagebuch geführt. Es ist zwar anfangs ein wenig Arbeitsaufwändig aber es lohnt sich!

 

Folgendes verspreche ich mir daraus:

Ich möchte mich Jahre später noch genau in die selbe Gefühlslage versetzen können, die Freude oder Trauer noch einmal erleben und Revue passieren lassen. Des Weiteren möchte ich eine gewisse Sensibilität dafür entwickeln wie viel ich schaffe oder geschafft habe. Das bedeutet, dass ich die Tage nicht einfach verstreichen lasse und mich am Ende frage: „Hey, war’s das jetzt schon?“ oder „Hmm, warte.. Irgendwie habe ich nicht das alles gemacht was mir vorher im Kopf so herumschwirrte!“
Ich möchte mir meiner Taten bewusst werden und ein Stückweit dadurch wachsen. Denn so lange geht ein Semester letztendlich gar nicht. Es sind „nur“ 4 Monate. Also versuche ich mir alles auf Papier festzuhalten. 

 

 

Also Leute, überwindet euren inneren Schweinehund und führt Tagebuch! ;-)

 

 

Bis dahin,

Euer Ünalp

Mein liebes Tagebuch!

Ünalp Tekinalp zuletzt bearbeitet am 20.07.2014