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Rebeccas Orientation Week

Gestern war dann, nach der Registrierung am Montag, der erste richtige Tag der Orientation Week.

Zu Beginn begrüßte uns der Direktor der JCU, der extra aus Australien nach Singapur gekommen war, der JCU Singapore Campus Direktor, der Career Service, der Studentenrat und einige mehr. Alle hießen uns herzlich willkommen und wünschten uns eine tolle Zeit in Singapur und an der Uni. Vor allem wurden wir aber über die bestehenden Regeln aufgeklärt. Das sind nicht wenige und sie werden hier auch echt ernst genommen! Wird dürfen beispielsweise nur 10% im Monat fehlen, was bei mir ca. 60 Minuten entspricht, außer wir haben einen triftigen Grund, wie Krankheit; wobei wir dafür dann ein ärtzliches Attest als Beweis vorlegen müssen. Außerdem müssen wir 5 Tage die Woche mindestens 3 Stunden am Tag auf dem Campus anwesend sein, auch wenn wir nicht jeden Tag Lectures haben. Das Ganze wird anhand unserer Fingerabdrücke, mit denen wir uns vor der ersten Stunde ein- und wenn wir gehen auch wieder ausloggen müssen, festgehalten.

Bevor wir unsere Studenpläne dann bekommen haben, zeigte uns ein Beamter der Drogenfahndung noch eine Präsentation über den Drogenkonsum und -handel hier in Singapur. Wir wurden über die verschiedenen Drogenarten aufgeklärt, wie wir sie erkennen können, welche Ecken wir in Singapur meiden sollten und was Drogenkonsum für Folgen haben kann. Die Bilder waren teilweise so extrem, dass ein paar Studenten raus gehen mussten, grün anliefen oder das Weinen anfingen. In Singapur an sich werden keine Drogen angebaut, alle Drogen die es in Singapur gibt, kommen von außen in das Land. Also z.B. von Indonesien, Malaysia oder Thailand. Für den Drogenkonsum gibt es in Singapur eine lebenslange Haftstrafe, für den Drogenhandel (sollte man zum Beispiel bei der Einreise mit Drogen erwischt werden, egal ob es deine sind oder sie dir zugesteckt wurden) wird die Todesstrafe verhängt.

 

Allerdings sollten einen die Bilder nicht vom Herumreisen abhalten, sondern man sollte das Ganze eher als Warnung sehen, immer vorsichtig zu sein!

Die ersten drei Tage nach meiner Ankunft, hat es nicht geregnet, aber das ist während der Monsunzeit eher ungewöhnlich. Mittlerweile geht einmal am Tag draußen die Welt unter und man kann froh sein, wenn man daran gedacht hat seinen Schirm mitzunehmen oder wenn man gar nicht erst draußen ist ^^

Abends haben sich die meisten JCU Study Abroads noch im "Club Lava" in der Nähe von Clarke Quay, der Partymeile Singapurs, getroffen und zusammen gefeiert. In meinem October Intake sind am meisten Franzosen, viele Deutsche und Skandinavier und ansonsten ein paar Spanier, Australier und Amerikaner. Von jedem Kontinet ist quasi immer einer vertreten ;) 

Rebecca Hönmann zuletzt bearbeitet am 18.10.2012